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LinnStument heißt es und sieht mit seinen bunten Feldern wie ein besonders breiter Midi Push-Controller für Ableton aus. Man kann das Signal in drei Dimensionen mit der Fingerbewegung beeinflussen – und zwar gleichzeitig. Roger Linn hat das Gerät bereits 2010 in einer ganz frühen Version vorgestellt, und endlich scheint sich die Entwicklungsphase dem Ende zu näheren.

Wer hat nicht schon probiert, mittels Midikeyboard klassische Streich- oder Brassinstrumente nachzuspielen. Klanglich immer etwas steif und mit dementsprechender Nacharbeit in der DAW bzw. den Plugins verbunden. Das kostet Zeit und vor allem Nerven.

Genau hier setzt das Linnstrument an. Mit dem Finger hat man durch die Druckintensität Einfluss auf verschiedene Funktionen wie Velocity oder Lautstärke, durch links-rechts-Bewegung auf die Tonhöhe und durch die hoch-runter-Bewegung auf das Timbre (also die Klangfarbe) .

Der Aufbau ist denkbar simpel: Es sind verschiedene Druckplatten, die duch LEDs in allen Farben beleuchtet werden können. Die hellen Felder sind die weißen Tasten auf der Klaviatur, die dunklen logischerweise die schwarzen. Durch die 25 Knöpfe in jeder der 8 Zeilen wirkt das Ganze erstmal sehr kompliziert und aufwändig, aber ich denke, jeder der mit einem Keyboard klar kommt, wird es nach einer Eingewöhnungszeit auch hiermit schaffen. Durch diesen Aufbau soll es auch besonders einfach sein, Instrumente wie Geige, Gitarre und Bass, Cello, Steel-Guitar und sogar Mundharmonika anczuahmen.

Eine erste Demonstration könnt ihr hier bewundern:

Laut Hersteller soll der Preis sich zwischen 1000 und 2000 US$ bewegen. Ein Veröffentlichungsdatum ist noch nicht festgelegt, vermutlich aber im Herbst diesen Jahres. Der Hersteller möchte laut eigener Aussage ein ausgereiftes Gerät veröffentlichen. Ausführliche Infos zu dem Gerät gibt es direkt auf der Homepage von Roger Linn.

Ich finde, das ist ein spannendes, neues Konzept, dass man auf jeden Fall im Auge behalten sollte. Sobald es auf den Markt kommt, informiere ich euch natürlich.

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