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Radial Engineering Headload Prodigy Attenuator Front schräg

Dieser Griff ist wahrscheinlich sehr unbequem zu tragen  ·  Quelle: Radial Engineering

Radial Engineering Headload Prodigy Attenuator Front Back

Weniger Funktionen als der ggroße Bruder, dafür sehr viel günstiger  ·  Quelle: Radial Engineering

Vor gut drei Monaten hatte Radial den ersten Headload vorgestellt. Ein Attenuator, DI-Box und Phasenentzerrer in Form eines Topteils – wer es nochmals nachlesen möchte, kann hier vorbeischauen. Nun gibt es mit dem Prodigy eine kleinere Version – mit weniger Features.

Schon an der Front erkennt man die reduzierten Funktionen. Radial verbaut Regler für Phones (-Volume), Line Out (-Volume) und einen 2-Band EQ (Low und High). Dazu gibt es einen Kopfhörerausgang und einen Schalter zum Drehen der Phase. Auf der Rückseite sieht es ähnlich sparsam aus – dennoch ist alles Wichtige für einen Attenuator (+ mehr) dabei: XLR DI-Out, Line Out Pre- und Post-EQ als Klinke, Amp-Input und zwei Speaker Out (100 und 50%)

Der kleine Headload Prodigy kann also nicht stufenlos die Leistung an der Box verringern, sondern nur in zwei bzw. drei Stufen, wenn man die 0% auch mitzählt – denn man kann ihn auch ohne angestecktes Kabel betreiben. Er verträgt übrigens maximal 100 Watt bei 8 Ohm.

Was sich Radial bei dem Griff an der Oberseite gedacht hat, erschließt sich mir nicht ganz. Klar, trägt man einen Attenuator nicht permanent herum, aber dieser konisch geformte Griff ist erfahrungsgemäß nur sehr bescheiden über längere Strecken bequem zu tragen. Dann fängt er genüsslich an ins Fleisch zu schneiden.

Wo weniger Funktionen sind, muss auch der Preis fallen. Die UVP ist bei 399 USD angesetzt. Der große Bruder ist aktuell bei einer UVP von 1425 Euro angesetzt (Straßenpreis ist wie immer drunter)– bietet aber auch sehr viel mehr.

Mehr Infos: Radial Engineering Headload Prodigy

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