von Julian Schmauch | 4,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
PRS Pedals: Drei Bodentreter bringen Kompressor, Flanger und Overdrive

PRS Pedals: Drei Bodentreter bringen Kompressor, Flanger und Overdrive  ·  Quelle: PRS

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Edle Bodentreter für den Vintage-Sound! PRS Pedals bringt gleich drei Pedale neu raus. So ist Horsemeat ein Overdrive-Pedal für cremige Mitten. Und in Mary Cries steckt ein optischer Kompressor im Stil des legendären LA-2A! Dazu stecken im Pedal Wind Through The Trees gleich zwei Flanger. 

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PRS Pedals: Horsemeat – transparenter Overdrive für satte Mitten

Laut PRS verbessert Horsemeat den Sound, ohne ihn zu färben. Wie das wohl klingt? Jedenfalls werden vor allem die Mitten im Signal angewärmt, die Höhen aber unberührt gelassen. Dazu gibt es einen 2-Band-EQ zum Dämpfen oder Verstärken von Bässen und Höhen. Das Pedal hat True-Bypass im Gepäck, euer Signal wird also komplett ungefärbt durch das Pedal geschleift, wenn es im Bypass ist.

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Horsemeat kann genauso zum sanften Anwärmen eures Sounds wie auch zum kräftigen Overdrive genutzt werden. Das in den USA gefertigte Pedal hat neben den zwei EQ-Reglern noch drei weitere: Gain (Eingangspegel), Level (Ausgangspegel) und Voice. Die Stromversorgung läuft über die typischen 9 V, ein Netzteil ist im Lieferumfang nicht enthalten. Anschlusseitig gibt es je einen 6,3 mm Klinkeneingang und -Ausgang.

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Mary Cries: Optischer Kompressor im Stil eines LA-2A bei den PRS Pedals

Optische Kompressoren werden in der Studiowelt vor allem für ihren butterweichen Sound geschätzt. LA-2A und LA-3A von Universal Audio sind neben dem FET Kompressor 1176 immer noch Studiostandards. Mary Cries bringt den Opto-Kompressor-Sound nun auf die Bühne und in den Proberaum. Ganz wie das Original kommt das Pedal mit ganzen zwei Reglern aus: Compression und Output Gain.

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Ob man nun subtil Signalspitzen dämpfen, den Sound etwas andicken oder den Sustain verlängern will, mit Mary Cries ist das alles mit edlen Vintage-Sound möglich. Auch kann der Bodentreter als Boost genutzt werden. Das ebenfalls in den USA entwickelte und hergestellte Pedal ist auch auf eine 9 V Batterie oder Stromversorgung über ein (nicht mitgeliefertes) Netzteil angewiesen. Und True-Bypass steckt auch in Mary Cries.

Doppelter Flanger-Spaß mit Wind Through The Trees

Umständlicher Name, doppelte Packung Flanger – in Wind Through The Trees stecken gleich zwei Flanger. PRS beschreibt ihr Pedal als „… zwei Flanger, die miteinander kämpfen“. Und das soll so klingen, als wenn der Wind durch die Bäume pfeift. Wie bei den anderen beiden Pedalen bringt Wind Through The Trees einen True-Bypass-Modus mit, wird per 9 Volt Batterie oder nicht mitgeliefertem Netzteil mit Strom versorgt und wurde in den USA entwickelt.

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Bei jedem der beiden Flanger-Engines kann über Manual die Delay-Time, Depth die Intensität und Rate die Geschwindigkeit eingestellt werden. Und über den Mix-Regler unten kann man dann beispielsweise einen smoothen, langsam laufenden Flanger mit einem Hauch eines zweiten, sehr schnell modulierenden Flangers mischen. Mit den zwei globalen Reglern Regen und Addes Highs könnt ihr den Sound noch weiter verändern.

Regen wird bei den meisten anderen Flangern als Feedback bezeichnend. Hier wird das Ausgangssignal über eine Feedback-Schleife noch einmal durch die Flanger-Engines gejagt. Das verstärkt den Flanger-Effekt, je nach Reglereinstellung. Und Added Highs macht genau das: Höhen dazu drehen, die durch starkes Flanging eventuell zu verwaschen klingen. Zum Schluss ist noch ein Dry/Wet-Regler für den Signalanteil im Ausgangssignal dabei.

Preise der drei PRS Pedals

PRS Horsemeat pedal wird 249 Dollar kosten, und Mary Cries 219 Dollar. Der Preis von Wind Through the Trees liegt bei 349 Dollar. Über die Verfügbarkeit in Deutschland ist noch nichts bekannt.

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Eine Antwort zu “PRS Pedals: Drei Bodentreter bringen Kompressor, Flanger und Overdrive”

    Hein Blöd sagt:
    0

    Die Pedale klinegen vielversprechend und sind auch preislich OK. Bei Kompressor und Flanger liegt allerdings jeweisl ein Poti viel zu nah am Schalter.

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