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erm polygogo

erm polygogo  ·  Quelle: ERM

polygogo wave

polygogo wave  ·  Quelle: ERM

Synthese neu zu erfinden, ist gar nicht so einfach. Sicher ist auch dieses nicht total anders und neu – aber anschaulich und eben doch anders in der ziemlich analogen Welt. Ehrlich-digital ist dieses Modul vom Erfindnungsbüro in Berlin.

Die Multiclock ist bisher das bekannte Gerät und nun geht es in die Eurorack-Welt mit einem neuartigen Oszillator für das Eurorack. Er hat ein ungewöhnlches Gesicht mit seinen Fadern und dem Display mit dem Symbol, welches Grundlage für die Synthese ist. Das Symbol ist eine Art runde Form dessen, was als finale Schwingungsform ausgegeben wird. Diese lässt sich über die Fader entsprechend verbiegen und per Steuerspannung verändern.

Dadurch benötigt man keinen Wahlschalter, sondern nur noch ein Tuning wie für jedes andere Oszillator-Modul auch. Außerdem kann man das Ergebnis per Hard-Sync mit weiteren Obertönen anreichern oder frequenzmodulieren.

Polygogo

… heißt so, weil es aus Polygonen, also „Vielecken“, entsprechende Ergebnisse holt. So wird aus einem Kreis ein Sinus und aus einem Stop-Schild-förmigen fast eine Art Dreieck. Mehr Ecken formen andere Schwingungen und durch die Übergänge und Veränderungen als Teeth und Roll kann man weitere Veränderungen vornehmen. Im Video unten wird das ab ca. 4:00 Min. genauer erklärt.

Außerdem kann man in analoger Form noch ein Waveshaping aktivieren, welches aus dem Modul ein Hybrid macht. Es ist also doch nicht so ehrlich-digital, sondern ein bisschen auch analog.

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