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Pioneer Rekordbox

Pioneer Rekordbox  ·  Quelle: youTube

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In den letzten Tagen sorgten Pioneer für Aufsehen in der DJ-Szene und den einschlägigen Medien, denn innerhalb weniger Tage kündigten sie gleich mehrere Produkte an. So etwa den DJM-S9, einen neuen Serato-kompatiblen Mischer, der sich anschickt, den Begriff Battlemixer revolutionieren zu wollen. Kurz darauf erreichte uns die Nachricht, dass der DJ-Controller DDJ-SB2 (wir berichteten) in den Startlöchern steht. Er möchte mit wohl überlegten Verbesserungen zum Vorgänger, beispielsweise Gains und Pegelmeter, im Einsteigersegment punkten. Nicht zuletzt steht in Kürze ein Rekordbox Major-Update an, das zu einigen Spekulationen einlädt. Noch ist nicht klar, ob es sich dabei um eine vollständige Mix-Software, um eine spezielle Fassung für eine neue Hardware oder um eine zu gängigen Pioneer-Controllern kompatible Version handelt. Allerdings haben wir einen ersten Videoclip von der DJ Expo 2015 im Web ausfindig machen können, der uns zu weiteren Spekulationen einlädt, aber auch einiges klarstellt.

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Zum Beispiel lässt sich im Screenshot sehr gut erkennen, dass Rekordbox einerseits am Vorgänger-Layout festhält – beispielhaft sei hier die Wellenvorschau pro Track im Browser genannt – sich andererseits aber an Programmen wie Serato-DJ orientiert. So etwa beim Deck-Design mit den virtuellen Plattentellern, den vertikalen Wellenformen zwischen den Decks oder den frequenzcolorierten Wellenübersichten über den Playern. Dort finden sich neben den üblichen Track-Informationen auch Cue-Marker ein. Anscheinend dürfen diese gelabelt werden.

Über den Decksektionen thronen die diversen Pioneer-Effekte und die Tabs für Sampler, Slicer und Co. Die Effektsektionen sind klassisch designt und lassen sich Deck 1-4, dem Master und dem Sampler zuweisen. Es gibt verschiedene Browser-Ansichten und Wellenformanordnungen, so wie es bei den meisten DJ-Softwares der Fall ist. Offensichtlich scheint es auch ein Empfehlungssystem zu geben, das einem den passenden Titel zum laufenden Track vorschlägt. Bisher gibt es dazu allerdings noch nichts Offizielles, also nagelt mich bitte nicht fest, wenn sich am Ende alles doch noch ein wenig anders darstellt.

Übrigens: Was ich im Video nicht ausmachen konnte, ist ein Software-Mixer, also Bedienelemente im grafischen Benutzerinterface, mit denen sich virtuelle Equalizer oder Fader ganz ohne angeschlossene Hardware bedienen ließen. Ich denke, ihr solltet euch den Clip einfach mal ansehen und möchte euch bei dieser Gelegenheit dazu ermuntern, unsere Kommentarfunktion zu nutzen.

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