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 ·  Quelle: youTube/briansredd

Wer die NAMM-Berichterstattung verfolgt hat, dürfte was Pioneer angeht wohl zuerst auf die neuen NXS2-Flagschiffe CDJ-2000NXS2 und DJM-900NXS2 aufmerksam geworden sein. Ebenso sorgte die Touring-Serie für spannende Einblicke in die Zukunft der Geräte für Stage, Tourneen und Stadien. Bei diesem Rummel um neue Hardware ging das Thema Rekordbox DVS fast ein wenig unter.

Rekordbox DVS wird als „Plus Pack“ vertrieben und laut Hersteller noch in diesem Frühjahr erhältlich sein. Was es kostet, steht noch in den Sternen, es würde mich aber nicht wundern, wenn man sich an der 100 € Grenze ansiedeln würde, denn auch für Serato DVS muss man 99 Tacken hinblättern und Native Instruments nimmt für sein Traktor Scratch Timecode Set 99 Euronen . Was für sich betrachtet ja sehr günstig ist, bietet es doch neben der Scratch Lizenz auch gleich zwei Steuer-CDS und -Vinyls für deren eigene Hardware und „certified Mixers“ beispielsweise von Rane, Pioneer und Denon.

Inwieweit Pioneer seine DVS-Implementierung an Hardware koppelt, ist im Moment ebenfalls noch Sternguckerei. Der DJM-900NXS2 jedenfalls funzt, wie man den nachstehenden Videos entnehmen kann. Und dass der DJM-S9 sicherlich auch zur unterstützten Hardware zählen wird, ist eigentlich gesetzt, oder? Interessant dürfte das Plug-in wohl auch für die Controller-Fraktion sein, zumindest wenn sie einen DDJ mit Phono-Eingängen nebst Turntables besitzen. Stellt sich noch die Frage, ob Serato User, die mit einem DDJ-S9 beispielsweise arbeiten, den Wechsel auf Rekordbox vollziehen würden. Ein Thema, das gern in den Kommentaren diskutiert werden kann. Die Jungs von DJWorx jedenfalls haben bereits Hand angelegt und berichten von einem sehr performanten System.

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