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Pioneer DJM-S9

DJM-S9: Pioneers neuer Stern am Battlemixer-Firmament  ·  Quelle: Pioneer

Pioneer DJM-S9

Pioneer DJM-S9  ·  Quelle: Pioneer

Pioneer DJM-S9

Pioneer DJM-S9  ·  Quelle: Pioneer

Pioneer DJM-S9

Pioneer DJM-S9 Gold-Edition  ·  Quelle: Pioneer

Pioneer DJM-S9 PLX1000

Pioneer DJM-S9 und PLX-1000 Gold-Edition  ·  Quelle: Pioneer

Es ist schon ein Weilchen her, dass Pioneer einen Battlemixer wie den legendären DJM-909 ins Rennen um den heiß begehrten Platz zwischen den Turntables geschickt hat. Nun ist es soweit und man kann mit Fug und Recht sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Heraus gekommen ist ein Pult, das neue Maßstäbe setzen könnte.

Und das beginnt gleich beim wichtigsten Handwerkszeug des Scratchers, dem Crossfader. Pioneers selbst entwickelter, robuster Magvel Fader Pro kommt mit austauschbaren Fader-Dämpfern sowie Einstellmöglichkeiten für Widerstand, Nullwert und Überblendkurve und ermöglicht eine äußerst tighte Scratch-Performance, das wird im Video ziemlich deutlich. 8 Performance Pads pro Deck stehen euch dabei zum Triggern der Hotcues, Rolls, Slices und Loops zur Verfügung – farbcodiert und alles direkt bei der Hand. Man muss die Mixer-Oberfläche nicht verlassen.

Auch bei den Effekten darf der Anwender aus dem Vollen schöpfen, denn es gibt satte 15 BeatFX und dazu noch 55 Serato Software-Effekte aus der Schmiede von iZotope. Als Killer-Feature dürfte sich hier der dicke Transformer-Hebel in jedem Kanal herausstellen, den ich schon beim Effektgerät RMX-1000 schätzen gelernt habe.

Doch das ist noch nicht alles: Im Inneren des Pults werkelt ein Dual-USB-Interface. Serato Anwender dürfen also Back to Back Performances hinlegen, DJ-Teams mit 2 Laptops simultan auflegen –  und zwar in gewohnter Pioneer Qualität, denn die Audioschaltkreise entspringen dem Spitzenmodell DJM-2000NXS.

Schenkt man den Expertisen der Scratch-Virtousen in Pioneers Promo-Clip – darunter QBert und Jazzy Jeff – Glauben, scheint der S9 eine Eier legende Wollmilchsau zu sein.

Pioneer haben aber zudem noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Man kann das ganze Setup aus einer Hand respektive einem Guss kaufen. Und wer es dabei in optischer Hinsicht besonders luxuriös mag, darf zur limitierten goldenen Edition greifen. Es wird ein heißer Herbst.

Features DJM-S9:

  • DJ-Battlemixer für Serato DJ
  • DVS kompatibel
  • 2x USB-Audiointerface
  • 4-Deck-Unterstützung
  • Magvel Crossfader
  • Performance-Pads und FX-Tasten
  • 55 Serato DJ FX und 15 Onboard BeatFx
  • Mikrofoneingang mit Echo FX
  • Clipping-Anzeige für zu hohe Eingangspegel
  • Peak-Limiter gegen Verzerrungen am Master-Ausgang
  • integrierter 3-Band-Isolator (+6 dB bis -∞ dB)
  • voll MIDI-kompatibel
  • einstellbare Helligkeit
  • leicht und portabel
  • Eingänge 2 x CD/Line(Cinch), 2 x Phono (Cinch)
  • 1x MIC(XLR und 6,3-mm-Klinke)
  • 1x AUX (Cinch)
  • Ausgänge 2x Master Out (1x Cinch, 1x XLR)
  • 1x Booth Out (6,3-mm-Klinke)
  • 2x Kopfhörer-Monitor (6,3-mm-Stereoklinke, 3,5-mm-Stereoklinke)

Der DJM-S9 wird ab Ende Oktober 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 1.799 inkl. MWST erhältlich sein.

Ob Pioneer mit dem DJM-S9 dem Konkurrenten Rane das Wasser abgraben kann, muss sich noch zeigen. 200-300 Euro Unterschied im Straßenreis dürften meiner Meinung nach in dieser Preisklasse jedenfalls nicht das entscheidende Kaufkriterium darstellen.

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