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Partybag - Tanzalarm

Partybag - Tanzalarm  ·  Quelle: youtube/Partybag

Partybag - der Bass drückt an die Wand

Partybag - der Bass drückt an die Wand  ·  Quelle: youtube/Partybag

Partybag - Jammen im Park

Partybag - Jammen im Park  ·  Quelle: youtube/Partybag

Partybag - Anschlüsse

Partybag - Anschlüsse  ·  Quelle: youtube/Partybag

Fuzo-Konzert, Busking, Baggersee-DJing, Camping, Flashmob, Park-Party, Demo und Maigang – all das sind mögliche Szenarien, in denen die akkubetriebene Aktivbox „Partybag“ für den passenden Sound sorgen könnte. Über den Line-Output kann man den Speaker auch gleich mit der Box des Partners verbinden und notfalls dient das Teil noch als Hocker beim Klampfen.

Partybag 5,6 und mini

Es gibt es in drei unterschiedlichen Ausführungen. Bereits etwas länger erhältlich sind die Modelle Partybag 5 (490 Euro) und 6 (590 Euro), beide bestückt mit einem 8-Zoll-Woofer und 1 Zoll-Tweeter. Der Class D Amp kommt auf 100 Watt. Die Speaker residieren in einem Holzgehäuse, der Sack wiegt gut 6 Kilo. Bei mittlerer Lautstärke spricht der Hersteller dem Akku eine Laufzeit von 32 Std. zu, dreht ihr richtig auf, ist nach 8 Std. Schluss.

Zur Musikmesse 2017 ist der italienische Hersteller mit einem neuen, kompakteren Modell angereist, der Partybag mini für 320 Euro. Sie bietet mit 50 Watt die Hälfte an Leistung, der Akku macht 16 Std. im Durchschnitt, 4 Std. bei Last. Verbaut ist hier ein 4-Zoll-Woofer und ein ¾ Tweeter. Dafür ist das Teil aber mit 2,4 Kilo Gewicht erheblich leichter zu transportieren. Der Partysack ist in diversen Farben erhältlich und es gibt einen Customizing-Shop.

Ein- und Ausgänge

Der Mini-Mixer am 5er-Modell bietet je einen getrennt regelbaren Mikrofoneingang (XLR-Klinke-Kombi) und Line-Input (Cinch und Klinke), dazu einen Klinkenausgang. Zur Stromspeisung und zum Laden des Akkus dient eine Anschlussbuchse für ein externes Steckernetzteil. Der USB-Port ist zum Aufladen des Smartphones vorgesehen.

Der Mini hat neben einem zusätzlichen Bluetooth-Receiver und MP3-Player mit Steuertasten einen Mini-Klinkeneingang und -ausgang verbaut. Beim 6er-Modell sind ebenfalls ein Blauzahnempfänger und ein USB-MP3-Player verbaut. Der Mike- (Klinke) und Line-Input (Cinch) sind nicht mehr separat regelbar, sondern müssen auf die jeweilige Betriebsart umgeschaltet werden.

Ehrlich gesagt hätte ich hier wie beim Fünfer lieber separate Regelmöglichkeiten gesehen, bieten sie doch mehr Flexibilität, vor allem auch wenn das Teil als Verstärkereinheit für Straßenmusikanten oder Singer-Songwriter etc. zum Einsatz kommen soll.

Auch für die spontane DJ-Session mit Freunden lassen sich die Boxen verwenden. Einfach ein iPad mit Klettverschlüssen auf die Oberfläche der 5er/6er pappen, eine DJ-App wie Algoriddim (hier eine Auswahl an kostenlosen Apps) und die Party kann steigen. Wer mehr Bass-Feeling benötigt, schnallt auch noch das Subpac M2 um. Das könnte sich dann ganz spontan ungefähr so abspielen.

Welchen Einsatz man auch immer präferiert, so richtig billig ist der Spaß im Vergleich zu einem herkömmlichen „Ghettoblaster“ nicht. Den könnt ihr allerdings auch nicht beim Freeclimbing aufsetzen. Im Online-Store könnt ihr außerdem diverses Zubehör wie Lautsprecherständer, Kabel, Mikrofon und Mixer erstehen. Die Testmuster-Anfrage läuft jedenfalls. Ich bin gespannt, was sich da rauskitzeln lässt und wie es klingt.