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Subpac M2  ·  Quelle: youTube/subpac

Mit dem Subpack M2 möchte der Hersteller Studiofeed den Begriff „Bassgefühl“ im (Home-) Studio oder bei einer Mixsession oder Live-Performance in bassarmer Umgebung neu definieren, denn der Rucksack überträgt die tiefen Frequenzen direkt auf den Körper, als würde man direkt auf dem Dancefloor der Techno-Disco stehen. Produzenten und Gamer stehen natürlich ebenso im Fokus.

Dabei schnallt man sich den 2,3 Kilo leichten  „Impulsgeber“ einfach auf den Rücken, verbindet den Audiozuspieler via Miniklinke oder Bluetooth mit der Breakout-Box, an die wiederum den Kopfhörer angestöpselt wird und ab geht die Post. Der Übertragungsbereich reicht von 5 – 130 Hz. Ein wiederaufladbarer Ionen-Akku erlaubt euch, bis zu 6 Stunden auf Tasten, Drums und das restliche  Equipment oder DJ-Set einzuhämmern, bevor es wieder an die Ladestation gehen muss. Klingt interessant? Nun, DJTechtools Stu G jedenfalls bescheinigt dem Backpack nach einigen Wochen auf der Piste eine beeindruckende Performance und eine sehr akkurate Basswahrnehmung/wiedergabe sowie eine einzigartige physische Komponente. Das geht dann wohl durch Mark und Bein, wie man so schön sagt.

Wer es nicht so mit dem Auflegen und Performen hat, der könnte stattdessen vielleicht gefallen am Subpac S2 finden, das sich für den Studioeinsatz empfehlen möchte respektive einen „Vibrationsgenerator für Rückenlehnen“ darstellt  und das Clubfeeling in den Studiosessel portieren will. Mittels abnehmbarem 3-Punkt-Riemensystem mit Gurthaken und Klettverschlüssen schnallt ihr das Teil auf die Rückenlehne am Stuhl und lasst euch von den Vibratoren „massieren“. Nick von Bonedo hat das Teil übrigens  hier getestet. Dass so ein Produkt nicht allein am Markt ist, dürfte sicher einleuchten, doch Konkurrenten sind (noch) spärlich gesät, beispielsweise das bassAware, das für meinen Geschmack nicht ganz so cool und Sci-Fi rüberkommt.

Dass das Subpac M2 ein ziemlich schräges Fun-Tool ist, lässt sich wohl kaum anzweifeln und ehrlich gesagt könnte ich mir gut vorstellen, das Teil mal für einen gewissen Zeitraum auszuprobieren. Die Idee, auch unterwegs oder  in „basslimitierten“ Umgebungen oder  dem DJ-Studio ein Club-Feeling zu erzeugen, ohne gleich mit den Doppel 18-Zoll Woofern die Bausubstanz oder zumindest das gute Verhältnis zur direkten Nachbarschaft in Mitleidenschaft zu ziehen, hat was. Ob das Subpac allerdings gesundheitlich völlig unbedenklich ist?

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Wowa Ackermann

Fett, für alle Kopfhörmischer wohl die Offenbarung!