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Berlin Boombox

Berlin Boombox  ·  Quelle: youtube/Berlin Boombox

Ein federleichter Smartphone-Ghettoblaster mit Stylo-Faktor zum selber bauen. Das umschreibt die Boombox aus Berlin wohl ziemlich genau. Das Blaster-Gehäuse ist aus Wellpappe gefertigt und verfügt über einen stabilen Tragegriff, der dicke Lautstärkeregler ist aus Metall gefertigt. Für die Soundversorgung zeichnen sich zwei 3-Zoll-Breitbandlautsprecher mit je 5 Watt verantwortlich. Euer iPhone, den iPod oder sonstige Smartphones oder MP3-Player dockt ihr via 3,5-Millimeter-Klinkenstecker an, die Stromversorgung erfolgt mittels Battery-Pack oder USB (je nach Modell).

Es gibt zwei Baureihen, namentlich „Classic Edition“ und „Wireless Edition“ mit abgefahrensten Designs von Weiß über Recycling über signierte Artist-Editions internationaler Künstler bis hin zu limitierten Sondereditionen. Auch ein Set zum Selbstbemalen inklusive 6 Markern lässt sich erstehen – das erinnert mich an die guten, alten Adicolor-Zeiten. Preislich liegt der Klassiker zwischen 69 und 89 Euro, entweder mit zusätzlicher USB-Stromversorgung oder Battery-powered.

Wer ein Bluetooth-Modul verbaut haben möchte, greift zur Wireless Edition, Kostenpunkt ab 99 Euro.
Wie sich das Teil nun in der freien Wildbahn behaupten kann, ist schwer abzuschätzen. Bei insgesamt 10 Watt Leistung darf es jedenfalls nicht allzu laut in der Umgebung sein. Und einen sicheren Stellplatz sollte man auch gleich einplanen, denn das Chassis – es ist nicht aus Chrom und Palisander, wie manches Bang-Olufsen-Tape, sollte besser nicht mit Tritten malträtiert werden, einen Fußball-Torschuss abbekommen, mit glühender Grillkohle oder Flugbier geduscht werden et cetera.

Leicht zu transportieren (und laut Montageanleitung einfach aufzubauen) ist der gerade mal 800 Gramm auf die Waage bringende Eyecatcher in jedem Fall. Könnte sich also durchaus als probates „Mitschleppsel“ für die Freiluftsaison definieren, zum Beispiel beim Maigang, am Vatertag, zum Sommerlounge im Park, bei Halfpipe-Akrobatik oder beim Breaken in der Fuzo.

Und sollte das Gehäuse doch mal was abbekommen: Im Webstore sind neben T-Shirts und Zubehör auch Ersatz-Cases, allerdings klassischer Auslegung, erhältlich. Eigentlich auch keine schlechte Option, dieses Feld auszubauen und ein paar freakige Designs für den täglich wechselnden Boombox-Look anzubieten. 100 Bucks sind allerdings nicht wenig für nen Blauzahn-Speaker, ich bin gespannt auf eure „Erfahrungskommentare“ – falls ihr das Teil schon zwischen den Fingern hattet.

Wer lieber mit Vinyl unterwegs ist: Hier gibt es den Plattenspieler zum zusammenfalten. Dazu dann noch das flüssigkeitsgefüllte Alien-Vinyl und ab geht die Post.

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