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NicomSoft G2500 - die Software-Reinkarnation des ARP 2500

NicomSoft G2500 - die Software-Reinkarnation des ARP 2500  ·  Quelle: NicomSoft

John Niclasen verspricht uns mit seiner Software-Emulation G2500 einen authentischen virtuellen Nachbau des legendären ARP 2500, der 1970 von Alan R. Pearlman vorgestellt wurde. NicomSoft G2500 verhält sich genau so wie das Original und muss auch genauso bedient werden. Das macht den Charme dieser Emulation aus. Natürlich neben dem Klang, der ebenso laut Hersteller nicht weit vom Original entfernt sein soll.

NicomSoft G2500

Die Firma NicomSoft des Entwicklers Niclasen hat sich einen ziemlich begehrten Synthesizer-Boliden der Geschichte zur Brust genommen. Jedes einzelne Modul wurde akribisch nachgemodelt, so dass wir nicht auf die Eigenarten der Legende des Machers Alan R. Pearlman verzichten müssen. G2500, wie der Hersteller seinen Software-Klon nennt, beinhaltet dementsprechend die virtuellen Abbilder folgender Originalmodule: 1002 Power Control, 1004-T Oscillator, 1005 Modulator Amplifier, 1006 Filter Amplifier, 1016 Dual Noise / Random, 1027 Ten-Position Sequencer, 1033 Dual Envelope Generator, 1036 Sample & Hold / Random Voltage, 1047 Multimode Filter / Resonator und 1050 Sequential Mixer.

Weitere Module hat der Programmierer ergänzt, um den Synth ein wenig zu modernisieren. Der stand-alone Synthesizer ist mit eurer Computertastatur spielbar oder über MIDI ansteuerbar. Audio könnt ihr zu jeder Quelle routen. Dazu könnt ihr erzeugtes Audiomaterial direkt auf der Festplatte als unkomprimiertes WAV abspeichern. Leider gibt es (noch) keine VST-Version von diesem Klangerzeuger. Aber vielleicht lässt sich der Entwickler überreden.

Ganz anders als beim Original aus den Siebzigern könnt ihr in der Software das Aussehen des Synthesizers von Vintage nach Black umschalten. Und natürlich eure Presets speichern oder andere Patches importieren.

Preis und Spezifikationen

NicomSoft G2500 erhaltet ihr im Moment auf der Internetseite des Herstellers zu einem Preis von 100 Euro. Die Software läuft stand-alone unter macOS. Auf der Website bekommt ihr ebenso eine eingeschränkte Demoversion (20 Minuten lauffähig und speichern ist nicht möglich) sowie ein herunterladbares PDF-Benutzerhandbuch. Einige Presets liegen dem Paket bei.

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Derder
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Lächerlich nur mac nah am oginal aha sind sie das denn nicht alle… Behringer aufgehts clon das teil…. Software is be weiten nie sogut wie hardware….

Mike
Gast

“ muss auch genauso bedient werden. Das macht den Charme dieser Emulation aus“
Mit einem 50 Zoll Touchscreen vielleicht…..
Und dann nur standalone und nur Mac – und das für 100€….

Es macht überhaupt keinen Sinn, so einen Schrank mit 300 Reglern auf einen PC-Monitor zu zwängen. Das war schon das Problem beim Arturia Moog Modular.