Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: Neural DSP

Tim Henson von der Instrumental-Band Polyphia wurde in die Liste der Künstler aufgenommen, die mit einer eigenen Software-Suite geehrt werden. Neural DSP Archetype Tim Henson besteht aus virtuellen Verstärker-, Effekt- und Boxenmodulen und bietet einige ästhetisch attraktive Emulationen von Gitarren-Equipment für eure DAW.

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Tim Henson

Es ist mal wieder soweit: Ich muss gestehen, dass ich wissentlich noch keinen einzigen Ton von Tim Henson gehört habe. Der 1993 geborene Gitarrist ist Gründungsmitglied der texanischen Progressive Rock Instrumental-Band Polyphia, die seit 2010 große Erfolge feiert. 2019 erhielt er mit der THBB10 sogar ein ansehnliches Signature Modell von Ibanez. Hier ein Video, damit ihr wisst, worum es geht.

 

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Neural DSP Archetype Tim Henson

Ich muss schon sagen, langsam wird es ein wenig inflationär. Diese neueste Plug-in-Suite von Neural DSP folgt den allzu ähnlichen virtuellen Rigs für Künstler wie Cory Wong, Tosin Abasi und Nolly Getgood oder Plini. Tim Henson von Polyphia ist bekannt für seine vielfältigen, futuristischen Gitarrensounds. Und genau die bekommt ihr mit diesem Plug-in. Auf die Grafik der Benutzeroberfläche wurde anscheinend besonders viel Wert gelegt.

Verstärker

Ihr bekommt die üblichen drei Verstärkermodelle, die hier Acoustic, Rhythm/Crunch und Lead heißen. Acoustic basiert auf Hensons Signalweg im Studio und ist für einen satten, brillanten Klang ausgelegt. Rhythm basiert auf einem zweikanaligen Verstärker mit Low-Gain und britischem Voicing. Außerdem gibt es noch Lead. Henson beschreibt ihn als „This one fucks“ . Daher nehme ich an, dass er über etwas Gain verfügt… ;o)

Intelligente Effekte?

Das CabSim-Modul ist mit Hunderten von IRs versehen, die von Adam „Nolly“ Getgood erstellt wurden. Es enthält sechs virtuelle Mikrofone. Auch eigene IR-Dateien könnt ihr laden. Und zu guter Letzt bietet die Software auch noch einige interessante Effekte. Zu den Standards gehören ein Boost, Compressor, Overdrive, Stereo Chorus, Delay und Reverb.

Wirklich interessant wird es aber erst mit dem mitgelieferten intelligenten Multivoicer-Algorithmus. Mit diesem könnt ihr dem Gitarrensignal bis zu vier pitch-shifting Stimmen hinzufügen. Bei aktiviertem MIDI empfängt das Plug-in Akkorde oder einzelne Noten. Anschließend wird das DI-Signal mit den von euch vorgegebenen Einstellungen reharmonisiert. Wie die anderen Plug-ins auch, steht ganz am Ende der Signalkette ein grafischer 9-Band-EQ.

Preis

Archetype Tim Henson kostet 119 Euro. Ihr könnt es mit einer 14-tägigen kostenlosen Testversion über den unten stehenden Link ausprobieren. Es ist in den Formaten 64-Bit VST/AU/AAX sowie als Standalone-Version für Mac und Windows erhältlich.

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3 Antworten zu “Neural DSP Archetype Tim Henson: Intelligenter Multivoicer-Algorithmus”

  1. Anton sagt:

    Ich habe mir gleich die Demo gezogen und ein bisschen damit rumgespielt.
    Das Ding klingt wirklich sehr sehr gut.
    Für mich zum Glück trotzdem nicht allzu interessant – der vermutete f**ing HighGain Amp ist mE. doch recht zahm verglichen zB. mit dem Granophyre oder Gojira der selben Firma. Aber meine Herren, der Crunch-Amp klingt richtig gut. Zusammen mit dem Boost- und/oder Distortion-Pedal kommt man schon fast in Metal-Gefielde. Nix für die rotzig-rauhe Extreme-Metal Ecke, aber sehr schön sauber und definiert.
    Sehr edel aber auch das Shimmer-Reverb der Post-Effekte. Zusammen mit dem Multivoicer lassen sich da echt schöne Synthiklänge erzielen.

    • mAx sagt:

      Klingt gut. Werd die Demo auch gleich testen.

      Für Extrem High Gain Sounds ist er ja auch nicht bekannt. Solange die Clean Amps schön definiert sind bin ich dabei:)

  2. Bob sagt:

    Gääähn …

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