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Neural DSP_Plini

 ·  Quelle: Neural DSP

Endlich müssen Gitarristen nicht mehr neidisch auf ihre Tieftöner blicken: Neural DSP Archetype: Plini ist da! Die Software-Firma war bislang für die digitale Umsetzung der Darkglass Bodentreter bekannt, nun kümmert sie sich um Prog-Virtuose Plini.

Archetype: Plini

Mal sehen, was braucht der angesagte Prog-Gitarrist heutzutage alles? Zunächst einmal Amps, ganz klar. Davon werden drei Stück mitgeliefert: Clean, Rhythm & Lead. Zur gezielten Anpassung des eigenen Sounds hilft Neural DSP mit einem graphischen 9-Band Equalizer nach.

Cab Sim

Ohne Cab Sim geht aktuell gar nichts mehr: Den drei Topteilen wurden in Archetype: Plini passende Stereo-Speaker von ML Sound Lab spendiert. 6 Mikrofone können im virtuellen Raum frei justiert und kombiniert werden.

FX

Den drei virtuellen Amps von Archetype: Plini kann jeweils ein klassisches Overdrive-/ Boostpedal sowie ein Solid-State-inspirierter Kompressor vorgeschaltet werden. Um dem Sound mehr Raum zu geben, stellt Neural DSP Simulationen eines Tape-Delays sowie den Multidimensional Reverb zur Verfügung. Keine überladene Effektsammlung, dafür gut ausgewählte Essentials. Gefällt mir!

Wer benötigt das?

Zugegeben, ich kenne mich in der Welt des Progs nicht aus. Leicht dürfte es Neural DSP dennoch nicht haben. Gegenwärtig liefern viele DAWs wirklich brauchbare Amp-Simulationen frei Haus. Daneben gibt es ordentlich Konkurrenz, beispielsweise von Positive Grid. Mir gefällt allerdings sehr gut, dass es zwar viele, aber eben nicht unendlich viele Möglichkeiten gibt. Das Interface sieht sauber und aufgeräumt aus. Die Sounds aus den Videos können sich hören lassen.

Preis

Ihr könnt das Plug-in 14 Tage kostenlos testen. Wenn es euch vollständig überzeugt hat, könnt ihr Neural DSP Archetype: Plini für 119,- Euro erwerben.

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claudius
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Sind die auch so CPU-verschwenderisch programmiert wie damals die von Darkglass?