von claudius | Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Dave_Smith_Instruments_Sequential_Prophet_6

Damit hätte keiner gerechnet: Dave Smith hat die Namensrechte an Sequential zurück.  ·  Quelle: davesmithinstruments.com

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Da ging ein Ruck durch die Welt, als Dave Smith seinen neuen polyphonen analogen Synthesizer vorgestellt hat: Es stand wieder Sequential dran. Der Erfinder des MIDI hat von Yamaha seine Namensrechte wieder zurück erhalten. Auf der NAMM wird der Prophet-6 vorgestellt – und er ist nicht nur eine optische Kopie des Vorgängers.

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Sechs Stimmen bringt der Prophet-6, jede Stimme hat zwei VCOs und einen Suboszillaor. Die Schwingungsform ist von Dreieck über Sägezahn bis zum Puls stufenlos einstellbar. Auch ein 24 dB und ein 12 dB  Filter sind verbaut. Alle Stimmen sind übrigens auch gleichzeitig, sprich unison, spielbar.

Neben der komplett analogen Klangerzeugung verbaut Dave Smith einen analogen Distortion und verschiedene digitale Effekte wie Reverb, Delay, Chorus und einen Phase Shifter. Auch wenn diese in 24 Bit und 48 kHz erzeugt und berechnet werden, lässt sich die Effektsektion komplett auf Bypass schalten. Klasse!

Außerdem sind noch die üblichen Verdächtigen aber nicht minder spannenden Sachen verbaut: ein polyphoner 64-Step Sequencer und ein Argeggiator. Im Video (unten drunter) freut sich Dave Smith sehr über die WYSIWYG Oberfläche, sprich, alles ist auf dem ersten Blick ohne Displays ersichtlich und verstellbar. Insgesamt sind 1000 Speicherbänke mit Presets belegbar, davon sind ab Werk schon 500 eingestellt. Ich empfehle die Soundcloud-Playlist zum reinhören.

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Als UVP sind 2799 USD angegeben, allerdings für die USA, da fehlt für gewöhnlich noch die Umsatzsteuer. Für Europa ist noch kein Preis bei Händlern aufgetaucht. Ein genauer Termin ist auch noch nicht genannt. Weitere Informationen gibt es noch bei den Kollegen von Bonedo und auf der Produktseite.

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Eine Antwort zu “NAMM 2015: Dave Smith hat seine Namensrechte zurück und veröffentlicht Sequential Prophet-6”

    Matthias Köhler sagt:
    0

    ch hab den Prophet 6 angespielt und hab mein „First Contact“ Video mit
    allen Factory presets auf meinen YouTube Kanal geladen. Die Wärme und
    der Druck hat mich von anfang an überzeugt. Leider sind die Werkpresets
    alle mit Effekten versehen. Das macht das feeling auf dauer ein wenig
    matschig. Aber die Engine selbst ist enorm Variantenreich und die
    Kontrolloberfläche finde ich gelungen. Hier die Links zu meinen Play
    Videos. Wem das gefällt kann gerne auch durch meinen Kanal stöbern.
    Resahren, subscriben etc … das übliche auf YouTube gerne Willkommen.
    Greetz Matthias
    Matthias plays Part 1 : https://www.youtube.com/watch?v=cOng5YTTd3E
    Matthias plays Part 2: https://www.youtube.com/watch?v=X2LGiv6XLLE

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