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Friedman Tour Pro Buffer Bay Power Grid Teaser

 ·  Quelle: Friedman

Höre ich Friedman, denke ich an Amps und vielleicht noch Pedale, die Gitarren habe ich noch nie in freier Wildbahn in Deutschland gesehen – nun hat die Firma aber noch mehr Equipment rund um die E-Gitarre entwickelt und hat es auf der Musikmesse im Gepäck: Pedalboards, ein passendes Netzteil und eine Buffer/Patchbay.

Tour Pro Pedalboards

Drei verschiedene Ausführungen wird es geben: 1520, 1525 und 1530. Die Zahlen werden den jeweiligen Maßen entnommen, also 15×20“ (Zoll) bis 15×30“. Die Bretter verfügen über zwei Ebenen für die Effektpedale, die untere ohne Winkel und die obere mit. Dazu gibt es noch einen Riser für lange Pedale wie Wah oder Volumewippe.

Die Boards werden in den USA aus Metall gefertigt und haben an den richtigen Stellen Löcher für die Kabelage. Außerdem gibt es passende Aussparung für die anderen Neuerscheinungen von Friedman: Power Grid und Buffer Bay. Die Boards gibt es solo oder im Paket (Gold mit Netzteil, Platinum mit Netzteil und Buffer) für ziemlich saftige Preise ab 249 bis 649,99 USD je nach Größe und Paketumfang. Im Lieferumfang ist neben dem Board, Klettband und einer Transporttasche auch Kabelbinder fürs Netzteil.

Power Grid Netzteil

Über ein Pedalboard-taugliches Netzteil braucht man nicht viel sagen. Es hat 10 isolierte 9 Volt Ausgänge bei jeweils 350 mAh, einen Kaltgerätestecker für 100-240 Volt – ist somit weltweit einsetzbar – und soll überhaupt nicht brummen.

Sehr cool ist die Idee, dass Friedman das Design so gewählt hat, dass man es als Riser auf das Board schrauben kann und darauf noch mal einen Effekt, falls man unter dem Board keinen Platz hat. Im Lieferumfang sind eine Menge Kabel, darunter auch mit gedrehter Polarität und ein 18 Volt Konverter.

Im Laden soll es dann für vergleichsweise stattliche 219 USD (+ Steuer + Versand) liegen.

Buffer Bay 6

Das kleine Teil ist eigentlich „nur“ eine bessere Patchbay. Es passt – zufällig – perfekt in die neuen Pedalboards von Friedman und ist quasi eine Kabelsammelstelle am „Ende“ des Pedalboards. Die Besonderheiten hier sind der eingebaute Buffer und ein MIDI-Anschluss, der sonst gern vergessen wird.

Es sind 6 Buchsen vorn und hinten verbaut, eine davon als Buffer In und eine auf der Rückseite als Buffer Out – als Hauptanschlüsse für Gitarre und Amp. Der Buffer ist über einen Druckschalter aktivierbar. Die restlichen „Thru“-Anschlüsse für alles mögliche genutzt werden, z.B. als separate Schleife für den FX-Loop, Footswitch oder einfach als Splitter an zwei verschiedene Amps.

Mit 199,99 USD (wie immer ohne Steuer oder Versand) ist das Teil auf jeden Fall nicht der preiswerteste Vertreter, passt aber perfekt unter die hauseigenen Pedalboards.

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