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FBP KORG-MS-X

FBP KORG-MS-X  ·  Quelle: Far Beyond Perception

Monotrons gibt es noch zu kaufen, sie kosten aktuell 49€, der Delay sogar nur 39€. Aber er war und ist schon immer sehr schwer zu „spielen“, zumindest gezielt ist das kaum möglich, deshalb gibt es den Umbau MS-X. Leider hat die Sache einen kleinen Haken.

Monotron meets MS-X

Der Sound des Monotron ist viel besser als man bei dem Preis denkt, aber mit dem Ribbon kann das Teil aber kaum sinnvoll spielen. Das es so winzig ist, hilft daher leider nicht wirklich, es gezielt melodisch zu spielen. Also wieso nicht alles erweitern?

Der Oszillator bekommt mit dem MS-X eine Pulsbreitensteuerung und die üblichen Elemente von Oktavwahl bis Feinstimmung, dazu Portamento und einen Suboszillator. Das Layout ist dem des MS20 ähnlich, man findet daher für Filter und Tonhöhe jeweils Modulationsmöglichkeiten durch Hüllkurve und den LFO. Der LFO hat drei Wellenformen und geht weit in den Audiobereich hinein. Dafür musste allerdings nichts geändert werden, nur Routing und Handling wurden verbessert.

Neu ist sind Tracking Schalter fürs Gate und ein manueller Trigger-Taster, um Drones zu bauen. Der bekannte Trick, den Arturia „Brute Factor“ nennt ist in Form von Feedback mit verbaut, damit kann man den Sound andicken und in Extremfällen auch härter machen. Die simple Hüllkurve ist durch eine vollständige ADSR-Einrichtung ersetzt worden. Das alles ist noch kein MS20 … aber fast. Das Ganze befindet sich in einer  ziemlich authentisch nach Korg MS-Serie aussehenden Gehäuses.

Wie komme ich an sowas heran?

Das Gerät ist nicht so zu kaufen, sagt der „Erfinder“ mit dem Namen „Far Beyond Perception“. Er kann nur die Schaltungen darlegen und daher kann man es leider nicht einfach in Auftrag geben oder kaufen sondern muss sich die Pläne ansehen und das selbst umsetzen und kann sich davon inspirieren lassen.

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