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PreSonus Studio One mit Stems von Mix the Music

PreSonus Studio One mit Stems von Mix the Music  ·  Quelle: Mix the Music

Mix the Music

Mix the Music  ·  Quelle: Mix the Music

Mix the Music arbeitet mit PreSonus zusammen, um euch einzelne Spuren von Künstlern anzubieten, die auf Major-Labels veröffentlichen. Universal Music Group, Sony, Paramount oder EA sind da an Bord. Die Namen zeigen schon, dass nicht nur Popmusik, sondern auch Scores zu Filmen oder Videospielen im Programm sind. Diese Stems könnt ihr in Studio One öffnen und darin neu mixen oder weiter bearbeiten. Die DAW gibt’s bei der Registrierung auf der Website.

Mix the Music und PreSonus

Damit das alles reibungslos funktioniert, wird auf das von PreSonus entwickelte .multitrack Audioformat gesetzt. Das könnt ihr in der Software PreSonus Studio One Prime, Artist und Professional öffnen.

Wenn die Einzelspuren erst in der DAW sind, könnt ihr damit natürlich so allerhand anstellen. Neu mixen oder Details genau anhören und untersuchen. Wer ein Instrument spielt, kann das aus dem Mix nehmen und selbst die Begleitung üben. Music 2.0 sozusagen. Auch für Lehrer oder Studenten ist das bestimmt ein interessantes Angebot.

Der Kauf der Stems erlaubt euch allerdings nicht, eventuell gemachte Remixe wieder neu zu veröffentlichen. Sollte eigentlich klar sein! Für private Zwecke könnt ihr die natürlich benutzen und auch beim Einsatz in einem Club sollte sich eigentlich niemand beschweren.

Die Stems zu einem einzelnen Titel kosten immer 9,99 US-Dollar. Wie viele Spuren dann in dem Paket enthalten sind, hängt tatsächlich von dem Stück ab. Manchmal sind es nur ein paar, ich habe aber auch schon Titel mit 21 Stems entdeckt.

Für die Major-Industrie ist das natürlich eine schöne Möglichkeit, abseits des Streaming mal wieder ein bisschen Geld zu machen. Ganz neu ist die Idee nicht, Native Instruments war da ja bereits sehr früh am Ball. Ich würde ja WAV-Files noch mehr begrüßen als ein proprietäres Format, irgendwie sollten die sich aber aus den Spuren exportieren lassen können, oder?

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Gast

Feine Sache! Allerdings ist für den deutschen Markt die Auswahl noch recht mager („Coming soon“). Mal schauen wann ich meinen persönlichen Remix von „Addicted to love“ anfertigen kann…;)