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Erica LXR Sonic Potions

Erica LXR Sonic Potions  ·  Quelle: Sweetwater

Die innovative DIY Drum Machine LXR von Sonic Potions war schon vor Jahren ihrer Zeit voraus. Der Sequencer hat enorm gute Ideen. Nun taucht auf eine Page des US-Händlers Sweetwater ein Bild in einer neuen Version von Erica Synths auf, der LXR-02. Ein Lichtblick, der mehr als einen Blick wert ist.
Der Tipp stammte aus dem Elektronauts-Forum.

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Erica Synths LXR-02

Julian Schmidt ist der helle Kopf hinter der LXR. Sie glänzt durch ein Bedienkonzept, das die Einschränkungen der Lauflichteingabe deutlich verbessert und alle Formen von „Ratchet’n’Roll“ mit berücksichtigt. Dadurch sind sehr schnelle Eingaben möglich, aber auch eine einfache und leichte Bedienung bleibt erhalten. Der Trick dabei sind sogenannte Substeps, die in der LXR und damit auch in der LXR-02 lange vor allen anderen Herstellern vorhanden waren. Sie bietet 8 Steps, die faktisch innerhalb eines Beat-Rasters Snare Rolls und andere Muster ermöglichen. Und genau das wäre eigentlich für das klassische Lauflicht-TR-Prinzip nicht möglich.

Somit ist die Auflösung auf 1/128 gestiegen und arbeitet mit 16 Bit und 44.1 kHz. Es sind 4 Monoausgänge vorgesehen. Außerdem gibt es MIDI und USB und 8 Patterns lassen sich verketten. Dazu beherrscht die Maschine auch Step Probability. Das Feature ist heute deutlich häufiger auch anderswo zu finden. Zur Zeit der Vorstellung war das sensationell. Gespeichert wird auf SD-Card.

VA – virtuelle Schlaginstrumente

Die Maschine bietet eine Simulation von sechs Schlaginstrumenten, die man später auch von Elektrons Machinedrum oder der Modor DR-2 Drummachine her kennt, also eine synthetische Basis. Außerdem sind auch Samples möglich. Ganz offensichtlich handelt es sich bei dem Gerät mit klarer Erica-Optik um eine echte Zusammenarbeit mit Julian. Damit werden auch Leute erreicht werden, die sich nicht an Selbstbau heran trauen. Denn der einzige echte Nachteil war bisher immer, dass man die Maschine selbst bauen musste. Es wurden mehrere Kit-Reihen verkauft. Deshalb hat die Maschine unter „Nerds“ und Kennern einen unverschämt und berechtigt guten Ruf in der Musikszene.

Synthese

Die Klangerzeugung bietet jeweils einen LFO und eine Tonhöhenhüllkurve, die auf den Hauptoszillator wirken. Dieser kann über einen weiteren Oszillator per FM moduliert werden, um metallischere Sounds herzustellen. Diese FM ist über einen Amp modulierbar und damit steuerbar. Weiter geht die Reise durch ein Multimode-Filter in den Amp und einer zusätzlichen „Klick-Erzeugung“ und dann durch eine Drive-Einheit für mehr Sättigung. Insgesamt gibt es vier verschiedene Engines, die für Bassdrums, Toms, Hihats und Snares sowie weitere Percussion genug Regelbereich zulässt, um vielfältige Klänge zu erstellen.

Neben den Drums liefert die LXR auch noch zwei monophone Bassspuren und kann damit bereits Basis eines einfachen „Detroit“ oder Minimal-Techno-Sets sein. Die Version von Eric Synths ist noch einmal anders ausgestattet als die Original-LXR. Sie hat mehr Bedienelemente und ist vermutlich einfacher zu bedienen.  Die „Morph“ Funktionen sind sicher auch interessant. Der offizielle Name der Maschine ist LXR-02, also ein „Nachfolger“.

Weitere Information über Erica LXR-02

Aktuell gibt es noch gar keine offiziellen Daten auf Ericas Page, jedoch gibt Sweetwater den Preis mit 589 US-Dollar an. Lieferbarkeiten werden wir wohl demnächst erfahren.

 

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3 Antworten zu “Leak: Erica Synths bringt Sonic Potions LXR-02 Drum Machine!”

  1. Mirko sagt:

    nice nice

  2. GonzoimUnterleiberl sagt:

    Future classic, keine Frage!

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