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Tritik Krush Bitcrusher Plug-In GUI

Aufgeräumt und nett anzusehen  ·  Quelle: screenshot gearnews

Bitcrusher sind speziell. Aber man kann damit viel Spaß haben. Wenn die Plug-ins dann noch kostenlos sind, gut klingen UND auch noch intuitiv und augenschonend bedienbar sind, dann greife ich doch gern mal zu.

Tritiks Krush ist nicht nur ein Bitcrusher, sondern bietet auch noch Downsampling, High- und Lowpass-Filter mit frei justierbarer Frequenz und Resonanz und oben drauf noch eine Modulationsabteilung, mit der jeder Parameter des Effekts entweder frei oder auf das Tempo in vier verschiedenen Schwingungsformen moduliert werden kann. Klanglich macht es genau das, was man von ihm erwartet.

Besonders gut empfinde ich die schlichte Oberfläche. Alles sitzt an einer guten Position, hat gute Potimaße und Kontraste und ist zudem noch frei in der Größe skalierbar. Das schaffen Hersteller hochpreisiger Plug-ins immer noch nicht. Da gibt es einige Designunfälle für vergleichsweise utopische Summen zu kaufen, die auch nicht besser klingen. Ein bisschen schade finde ich nur, dass es keine Bitanzeige gibt, man „crusht“ in Prozenten. Somit muss man sich auf das Ohr verlassen – gibt Schlimmeres, aber schön wäre es für mich trotzdem. ;) Die Modulation ist leider auch nicht animiert.

Seiteninfo: Tritik sammelt als einer der wenigen Hersteller bei Freeware-Plug-ins keine persönlichen Daten. Die Seite ist komplett scriptfrei (via Blocker) nutzbar, man braucht kein Kundenkonto und wahlweise lädt man die Installer oder die Rohfiles, wer wie ich lieber alles selbst in die richtigen Ordner schiebt.

Tritik Krusher steht für OSX und Windows als AU, VST und AAX in 32 und 64 Bit hier zum Download bereit. Wäre heute Sonntag, hätte ich es wohl direkt in die Freeware-Kolumne aufgenommen.

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