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Kodamo Essence FM

Kodamo Essence FM  ·  Quelle: Kodamo Website

Essence FM heißt er und hat offenbar eine freie Zusammenstellung von Algorithmen, also jenen Verbindungen zwischen den Operatoren und wirklich viele Stimmen, nämlich 300.

Die extreme „Megadrone“ aus FM-Sounds wäre kein Problem für ihn, denn mit seinen 300 Stimmen (!) ist er wohl sowas wie vollpolyphon zu nennen und noch mehr. Das große Display scheint Schwingungsformen, die sich frei zeichnen lassen und Strukturen mit Android-Charme, anzuzeigen und ein Mensch namens Masami zeigt ihn erstmal auf dem Syntfest in Frankreich. Es gibt sogar ein Filter, obwohl man das in einem FM Synthesizer nicht benötigt. Es gibt eine Modulationsmatrix und mehrere Splits und Layer-Zonen mit 128 Speicherplätzen und neben Effekten auch MPE-Tauglichkeit und offenbar ist er generell ziemlich auf der Höhe der Zeit. Das Gerät ist in 3 Sekunden startklar, länger bootet es nicht. Wellenformen lassen sich auch extern einladen. Ob dies nur einzelne Zyklen oder komplette Samples sind,, ist allerdings nicht genau klar, wir vermuten, es handelt sich um einfache Wellen, nicht um umfangreiche Samples! Dennoch ist er damit neuartig und macht da weiter, wo der SY99 aufgehört hat. Wem das Wort „Operator“ nichts sagt – es handelt sich um eine Kombination aus einem Oszillator mit Lautstärkensteuerung und komplexem Hüllkurvengenerator. Jeder dieser Operatoren kann die Frequenz eines anderen steuern.

Weitere Information

Die Website von Kodamo informiert, was und wann nach dem Prototypen kommt und was er kostet auch (800-1200€ ist anvisiert) – sobald dies möglich ist.

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