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Ein neuartiges Konzept, das definitiv erwähnt werden sollte. Beim R0Verb von Klevgränd aus dem schönen Schweden kann man bis zu 50 Reverb und Delay Linien ziehen und somit wirklich komplexe Räume kreieren.

Gleich vorab aber der Wermutstropfen: Es gibt nur eine iPad Version und ein AU für Mac-User ab OS X 10.7. Das ist definitiv verschenktes Potential, der VST- und AAX-Markt würde sich über ein solches Plugin sicher genau so freuen. Man kann im R0Verb bis zu 50 Linien auf einer Art Halbkreis, der wohl eine Bühne darstellen soll, zeichnen. Da es sich um ein Stereo-Plugin handelt, ist dieser Kreis das Panning: Wenn eine Linie links gezogen wird, dann erklingen Hall bzw. Echo im linken Speaker. Eine neue Linie wird aus der Mitte (dem + Zeichen) per Drag’n’Drop gezogen, das erklärt auch die iPad Version.

Jede Linie hat zwei Kreise, der erste ist der Pre-Delay, der äußere der Decay bzw. die Länge. Jede Linie kann mit einem Low-Cut, Gain und Feedback nochmal feinjustiert werden. Am Ende arbeitet ein simpler 3-Band-EQ und ein Dry/Wet-Regler. Wer nicht genau weiß, was er einstellen soll, der kann auch den Zufallsgenerator nutzen.

Die iPad Version ist mit Inter-Audio und Audiobus kompatibel und kostet 3,99 USD. Die AU-Version für OS X 10.7+ kostet mit 7,99 USD zwar das Doppelte, für ein Plugin aber immer noch lächerlich wenig. Aktuell gibt es nur die Möglichkeit, über Kreditkarte zu zahlen, ein PayPal Weg wird aber gerade auf der Website eingerichtet – die Entwickler entschuldigen sich für das schlechte Timing und bieten auf Nachfrage an, manuell eine PayPal Zahlung anzuschieben. Finde ich sehr menschlich – meine E-Mail ist schon raus, da ich keine Kreditkarte besitze.

Mehr Infos zum Klevgränd R0Verb gibt es auf der Produktseite. Zum Abschluss noch ein kurzes Video.

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