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KHDK Electronics Scuzz Box Fuzz Pedal Front Seite

Zwei Modi und eingebauter Buffer machen die Scuzz Box vermutlich vielseitig  ·  Quelle: khdkelectronics.com

Ende 2015 hatte Kirk Hammett, der Lead-Gitarrist von Metallica (ich glaube, jede Vorstellung ist eigentlich überflüssig), seine neue Pedalfirma und drei Zerrer vorgestellt – und noch mal über Twitter einen Roundhousekick an die anderen Hersteller verteilt. Wo sich Boost, Overdrive und Distortion im Sortiment tummeln, ist ein Fuzz nicht weit entfernt: Scuzz Box füllt die Lücke.

Der Aufbau ist grundlegend eher unspannend: Regler für Volume, Tone, Fuzz und Deep. Dazu ein Hebel für die Modi Scuzz und Fuzz. Dazu noch ein Hebelchen für den eingebauten Buffer, der nicht nur die Höhen über lange Kabelwege rettet, sondern auch ungewollte Oszillation durch vorgeschaltete Pedale eliminieren soll. Tone ist die typische passive Höhenblende und Deep regelt den Bassanteil, der in die Scuzz Box gelangt und hat so maßgeblich Einfluss auf die Dynamik des Pedals. Für den Grundsound ist ein Germaniumtransistor verantwortlich.

Die zwei Modi sollen grundlegend verschieden klingen: Während Fuzz dynamisch und klar sein soll, ist Scuzz eher der typische dreckige, überkomprimierte Velcro Fuzz Sound mit hörbarem Gate. Wer also gern mit dem Volumeregler der Gitarre den Sound verändert, hat hier schlechte Karten. Der Sound soll bis zum oszillierenden 8-Bit Sound reichen.

Anders als bei den drei anderen Pedalen im Sortiment ist der Fußschalter der Scuzz Box anscheindend relaisgesteuert. Preis und Termin für einen Marktstart gibt es noch nicht, die anderen Pedale waren aber 1-2 Monate nach der Ankündigung im Laden. Ich vermute einen Preis zwischen 200 und 250 Euro.

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