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Fakin the funk?

Fakin the funk?  ·  Quelle: youtube/audioxp

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Musik zum Download gibt’s im Web wie Sand am Meer. Aber wer sagt einem, dass die Wave-Datei oder 320k-MP3 nicht in Wirklichkeit ein hochskalierter 128-kBit Track ist? Klar, das Ohr. Geht es jedoch darum, eine große Musikbibliothek auf ihren Qualitätsgehalt zu überprüfen, lässt sich mit einem Computerprogramm enorm viel Zeit sparen.

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Genau diese Aufgabe übernimmt die Software „Fakin the Funk?“. Sie ermittelt die Qualität eurer importierten Audiodateien, zeigt die tatsächliche Bitrate, Länge und korrupte Dateien an, die sich im Anschluss umbenennen, archivieren, verschieben oder löschen lassen. Das Programm unterstützt MP3, MP4/M4A, OGG, OPUS, FLAC, WMA, AAC, ALAC, MPC, SPX, SFX, TTA und WAV, ein Spektrum Analyzer ist gleich integriert, ebenso Import-Filter für bestimmte Dateiendungen. Die kostenlose Version ist auf 100 aufgespürte Fakes limitiert. Für 9,99 Euro lässt sich die Vollversion freischalten.

Fakin‘ The Funk? basiert auf der Funktion „Korrigierte Bitrate berechnen“ des Programms AudioExpert von Ulrich Decker Software. Das Musikverwaltungs-Tool organisiert und räumt eure Library auf, findet Dubletten, bietet Autotagging, führt Archive sowie Teilsammlungen zusammen und aktualisiert die Playlisten automatisch etc. 50.000 Datenbankanfragen zur Musikerkennung sind im Preis von 23,99 € inbegriffen, jedes weitere Kontingent à 50.000 kostet 3,49 Euro. Eine komplette Auflistung der Features findet ihr auf der Hersteller-Website udse.de. Dort könnt ihr auch Fakin the Funk beziehen.

Faking the Funk Features

  • Automatisierter Berechnungslauf
  • Einfach zu benutzende Programmoberfläche
  • Kostenlos (für die ersten 100 gefälschten Dateien)
  • Kostenlose Updates
  • Fällt nicht auf Audio-Optimierer herein
  • Entdeckt nicht nur Fälschungen, sondern auch korrupte Dateien
  • Kennt alle gängigen Audioformate (verlustfreie und -behaftete)
  • Ultraschnelle Verarbeitung dank Multiprozessor-Unterstützung
  • Drag-und-Drop Unterstützung z.B. für MP3Tag oder Explorer
  • Integriertes Spektrum-Analysetool
  • Integrierter Audioplayer zum Anhören der Musikstücke

Stellt sich die Frage, woher diese Fake-Dateien eigentlich kommen?! Sicherlich nicht aus legalen und offiziellen MP3-Webstores wie iTunes, whatpeopleplay oder traxsource, um nur einige zu nennen, denn die haben keinen Grund, ihre Kunden zu veräppeln. Und dass die Audioqualität nicht besser wird, wenn man stark komprimierte Tracks in eine höhere Datenrate exportiert, dürfte sicher auch klar sein.

Überhaupt: Wie seht ihr die Relevanz solcher Tools in Zeiten von Streaming Media und Abo-Modellen wie Deezer und Spotify, die es gegen Gebühr erlauben, eure Titel legal und in hoher Qualität zu speichern?

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2 Antworten zu “Kein MP3-Geschummel mehr: Fakin‘ The Funk? verrät, ob eure Audiodateien wirklich gut sind.”

  1. Silas sagt:

    also DJs die mit MP3s auflegen brauchen definitiv die Dateien offline, da hilft kein streaming…

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