von stephan | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Keeley DDR Drive-Delay-Reverb

 ·  Quelle: Keeley

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Bereits auf der NAMM 2019 wurden die neuen Treter der amerikanischen Effektschmiede vorgestellt, nun kommen sie endlich nach und nach in die Läden. Keeley verspricht mit dem DDR Drive Delay Reverb einen Allrounder für euer Pedalboard. Ob es überzeugen kann?

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Keeley DDR Drive Delay Reverb

Trotz der drei genannten Effekte auf der Gehäuseoberseite bedeutet das für euch in der Realität leider „nur“ zwei verschiedene FX, da Delay und Reverb als sogenannte WET Side nicht zusammen aktiv sein können. Zwei kleine Schalter wählen zwischen Delay oder Reverb, dazu die Settings Vintage (analoges Delay / Spring Reverb) oder Modern (digitales Delay / Plate Reverb). Das finde ich sehr bedauerlich! Zur Feinjustierung gibt es die gängigen Regler Decay, Time, Blend. An der Seite des DDR Pedals könnt ihr über kleine Schieberegler das Ausklangverhalten, besser bekannt als Trails, bestimmen. Außerdem gibt es dort die Möglichkeit, einen Effekt-Loop zu aktivieren, der mittels TRS-Kabel in die Inputs und Outputs eingeschleift werden kann.

More Gain

Auch die Drive-Side beinhaltet zwei Schaltkreise, die über einen kleinen Switch selektiert werden: CRUNCH steht für „modified Breaker Style“ (der Sound eines britischen Röhrencombos), auf der rechten Seite sorgt LEAD für den „Screamer Style“ (warmer, dunkler, mittenbetonter Overdrive). Ich hätte es gut gefunden, wenn man zusätzlich zwischen diesen beiden „Kanälen“ umschalten könnte. Die Zerren werden durch Tone, Drive, Level eingestellt. Anschlüsse auf der Stirnseite sorgen dafür, dass ihr eure Pedale möglichst nah nebeneinander stellen könnt.

Preis

Die Verarbeitung sieht gut aus. Wenn die Sounds ebenfalls überzeugen, kann man mit einem Preis von 179,- Dollar für das Keeley DDR Drive Delay Reverb wohl nicht viel verkehrt machen. Was meint ihr?

PS: Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wahnsinnig schwer mir das fiel, über dieses Gerät zu schreiben und keinen einzigen DDR-Spruch zu bringen …

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6 Antworten zu “Das eine Pedal für jeden Gig? Keeley DDR Drive Delay Reverb”

    Dave sagt:
    0

    Sieht super aus AAAAAAAAABER:
    Zitat Keeley Anleitung: „Delay/Reverb Switch – Allows you to select delay or reverb for the wet side od the DDR. Note: Only one can be used at a time.“

    D.h. ich kann auch hier nicht mit dem Fuss umschalten oder gar beide zusammen nutzen. Geht gar nicht!

      stephan sagt:
      0

      Lieber Dave, vielen Dank für diesen Hinweis! Ich habe den Text entsprechend überarbeitet. Für mich ist die Kiste leider auch nur lauwarm.

    Dave sagt:
    0

    Noch etwas: Ich habe gerade das Video von JayLeonardJ zum DDR gefunden:
    https://www.youtube.com/watch?v=cnM00iBFtG0

    Und darin sieht man genau die Probleme des Pedals. In seiner Roxanne Version (ab 4:35) muss er den Drive Schalter per Hand umschalten und passt auch noch den Tone Regler an.

    Ich spiele also demnächst im Schneidersitz vor meinem Pedalboard. Nee besser: Das Pedalboard auf einen Keyboard Ständer auf Handhöhe neben mich stellen ;)

    Leider scheint das Pedal recht gut zu klingen.
    Gruß

      stephan sagt:
      0

      Ich sehe schon, dir lässt das DDR keine Ruhe. Ich kenne das auch: Eigentlich will einem ein Gerät auf Grund vermeintlicher Designfehler nicht gefallen. Am Ende tut es das aber irgendwie trotzdem. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es demnächst auf deinem Board landen wird. ;o)

        Dave sagt:
        0

        Jaein. Ich war (bin immer noch?) auf der Suche nach einer leichten Zerre. Habe bei T. im Angebot den Xotic BB-preamp MB (Mid Boost) Custom Shop ergattert. Der setzt sich seit ein paar Monaten auf meinem Board fest.
        Dann suche ich einen dezenten always on Reverb. Der Reverb in meinem Twin ist nur am zicken. Mehrfach repariert und nervt immer noch. Jetzt überlege ich: Weitere Zerrer sind immer gut + Reverb = Warum nicht? Oder nur ein Reverb? Wäre günstiger und spart Platz ;)

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