Abgelaufen
von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
K-Devices TATAT

K-Devices TATAT  ·  Quelle: K-Devices

ANZEIGE

Ursprünglich hat K-Devices TATAT für Max for Live herausgebracht, anscheinend haben sich aber viele eine „normale“ Plug-in-Version gewünscht. Der Hersteller hat hingehört und den Wunsch als Befehl verstanden. Jetzt kann der „unstabile“ MIDI-Generator also auch in allen DAWs abseits von Ableton Live sein Werk vollziehen.

ANZEIGE
ANZEIGE

K-Devices TATAT

Die M4L Devices und Plug-ins des Herstellers haben ja immer einen vergleichsweise ungewöhnlichen Look und laden direkt zum Herumspielen ein. Das ist bei TATAT ähnlich – was sich hinter den Slidern und Reglern verbirgt, erforschst du am besten im laufenden Betrieb. Es handelt sich nicht um ein Instrument oder Effekt, sondern einen MIDI-Generator. Sobald das Plug-in (idealerweise im VST3-Format) auf eine Spur gezogen und mit einem Klangerzeuger verbunden wird, startet es beim Klick auf den Play-Button der DAW. Dann spuckt TATAT MIDI-Noten aus, die du natürlich mit ein paar Parametern beeinflussen kannst. Eine Portion „Ungehorsam“ oder besser gesagt „Unstabilität“ gehört hier allerdings zum Konzept.

Wahrscheinlichkeit und Zufall sind also Bestandteil des Designs und dafür zuständig, dass TATAT neue und lebendige Sequenzen ausgibt, die du aber jederzeit auch als MIDI-Files exportieren kannst. Deshalb eignet sich das Plug-in sehr gut für das Entwickeln und Festhalten von neuen musikalischen Ideen. Bevor es losgeht, legst du über die Auswahl Mood aber noch die Stimmung fest, mit der das Plug-in dich bezirzen soll.

K-Devices TATAT: Einen Dark-Mode gibt es auch, das Interface lässt sich skalieren

K-Devices TATAT: Einen Dark-Mode gibt es auch, das Interface lässt sich skalieren

Ein bisschen Kontrolle bekommst du über insgesamt fünf Sektionen, in denen du Chancen für Taktarten (Polyrhythmen sind erwünscht!), verwendete Noten, mögliche entstehende Akkorde/Intervalle sowie Parameter für Notenlänge, Aussetzer, Verzögerungen oder Variationen der Anschlagstärke festlegst. Wie gesagt: „Festlegen“ bedeutet in diesem Kontext das Einstellen von Wahrscheinlichkeiten. Für das Entwickeln von neuen Ideen kann ein bisschen Chaos ja durchaus sehr förderlich sein. Und wenn du das „Chaos“ dann doch mal für einen Moment zum Stillstand bringen willst, drehst du den LIV/MEM Parameter auf 100 Prozent und schon entsteht ein statisches Pattern.

Wenn du ganz genau wissen willst, wie TATAT funktioniert, schaue dir am besten mal das Walkthrough-Video an oder hole dir einfach das Plug-in und lege los. Und wenn du dich für Max for Live Devices interessierst, solltest du übrigens mal unsere neue Serie Sound-Boutique checken.

Spezifikation und Preis

K-Devices TATAT läuft als VST3 oder AU auf macOS sowie Windows. Eine Anleitung im PDF-Format findest du als Download auf der Website des Herstellers.

Bis zum 30. Juli 2022 liegt der Preis bei 19 Euro, regulär sind 39 Euro fällig.

Weitere Infos über K-Devices TATAT

Videos

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bildquellen:
  • K-Devices TATAT: Einen Dark-Mode gibt es auch, das Interface lässt sich skalieren: K-Devices
K-Devices TATAT

Wie findest du diesen Beitrag?

Bewertung: Deine: | ø:
ANZEIGE
ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.