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AS Leipzig 3

AS Leipzig 3  ·  Quelle: Analogue Solutions

Analogue-Solutions Leipzig 3

Analogue-Solutions Leipzig 3  ·  Quelle: Analogue Solutions

Gerade eben kündigt Analogue Solutions mit einem eher geheimnisvollen Bild den Nachfolger des Leipzig an. Er war schon in der ersten Version ein Geheimtipp für Bässe und hat ein gut durchdachtes Konzept.

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Leipzig 3

Nun wurde der Preis und die genauen Details bekannt. Im Wesentlichen hat er ein etwas anderes Format bekommen und bekommt eine kleine semimodulare Abteilung mit Zugang zum Filter, VCO2, LFO und Hüllkurven sowie Synchronisation für den Sequencer. Weitgehend wurde er also überarbeitet und auch der Sequencer blieb in seiner 8-Step-Form bestehen. Er dient als Modulations-Sequencer, kann aber auch Noten spielen. Neu ist ein Mixer anstatt der bipolaren Potis und Sättigung, die ab einem gewissen Pegel pro Quelle ins Filter hinein mehr Dampf und bösere Sounds ermöglichen.

Details

Es gibt nun aber deshalb auch „nur“ noch einen Suboszillator, der regelbar ist und die beiden VCOs haben zwei Wellenformen als Schalter-Auswahl zu bieten anstatt der „links Säge, rechts Puls“-Lösung. Die Änderungen machen ihn etwas flexibler im heutigen Analog-Alltag und geben ihm mehr „Wumms„. Der Leipzig war ein Synth, den man empfehlen konnte und ist er jetzt wieder. Der Sync-Wahlknopf für beide Richtungen ist nun einem simplen „ein-aus“ Schalter gewichen.

Leipzig 3 vs Vorgänger – In Kürze: Sättigung im Mixer, Patchfeld, Neues Mischkonzept der VCOs und Suboszillatoren, leicht anderes Format, günstigerer Preis, An/Aus-Sync-Schalter statt mehrfach-Wahlknopf

Leipzig 1 bis S – was es mal gab

Der Leipzig erinnert klanglich an den Minimoog. Er ist einer der ersten kräftigeren Synthesizer, deren Klang heute gerne von einigen als „Vintage Sound“ bezeichnet wird, da die kräftigeren Sounds erst von der heutigen Generation geleistet werden. Nicht so beim Leipzig. Er wurde zwischen der ersten und der S-Version um ADSR anstatt der einfachen beiden AD/R-Hüllkurvengeneratoren erweitert. Er bietet zwei Suboszillator-Optionen, viele Bedienelemente haben zwei Funktionen durch bipolare Einstellbarkeit und in Sachen Synthese sind FM, Filter-FM, PWM und Sync möglich.

Dabei sind die kompakte Form und Bedien-Idee recht flexibel und vielseitig für die Menge der Bedienelemente. Auch das LFO-Konzept war seinerzeit recht innovativ. Alle Varianten sind lange ausverkauft, weshalb eine neue Version erwartet wird.

Leipzig 3 – was wir erwarteten

Legt man die bereits bekannten Änderung zugrunde, so hat sich von der ersten zur S-Version einiges getan. Es gab zudem auch eine Keyboard-Variante. Die heutigen Trends sowie die Entwicklungen von Analogue Solutions haben besonders im Bereich kreative Sequenzen in Form der Synthesizer Fusebox und Impulse Command und auch dem Sequencer „Generator„, aber auch beim Einwirken auf die Klangerzeugung zu deren Modulation interessante und neue Lösungen gezeigt, die für sich bereits einen Kauf rechtfertigen würden.

Deshalb könnte es sein, dass der kleine 8-Step-Sequencer durch etwas wie den Patternator oder Intervallomaten ersetzt wird. Denkbar ist aber auch ein zweiter LFO als feste zweite Modulation und Animation oder Stereo-Konzeption, welche insbesondere durch den Impulse Command Einzug hatten.

Was gekommen ist, ist ein kleines aber feines Update für die Verpatchung und eine Vereinfachung des Mischers, um diesen hingegen aber als klangliche Variation zum reinen freundlichen Sound anbieten zu können. Der Preis ist vergleichsweise eher „etwas gehoben“, aber man bekommt auch etwas Gutes dafür. Er kann die meisten Sounds des Vorgängers nachstellen, jedoch auch einige dreckigere und aggressivere sind hinzu gekommen.

Weitere Information

Noch sind weder Preis noch genauer Liefertermin bekannt. Auch ist denkbar, dass es erneut eine Keyboard-Version geben könnte. Das Gerät hatte MIDI, jedoch nur eingangsseitig. Auch hier könnte das Gerät erweitert worden sein. Realistisch ist jedoch eine Verfeinerung der Synthese und deren Modulation, da Leipzig wirklich einen sehr hohen Sound-pro-Knopf-Faktor vorgibt.  Sobald etwas bekannt ist, wird auf der Website alles zu lesen sein und wir updaten diesen Artikel. Preislich sollte man keinen „superbilligen“ Synth gegenüber Behringer und Co erwarten, sondern realistische „normale“ Preise eines Einzelkämpfers. Er beträgt 1179 € lt. Empfehlung.

Die Website bietet Hintergrundinformation zum Leipzig S, aber noch keine Hinweise auf die neue Version und was sie genau leisten wird. Sicher ist aber, dass es sich um einen sehr gut überlegten, hocheffizienten und sehr fett klingenden Synth handeln wird.

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Leipzig 1 Rundgang, später bekam er einen 8-Step-Sequencer und ADSR-Hüllkurven und wurde dann Leipzig S. Beide Modelle sind aktuell ausverkauft.

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Der Sequencer im S und die Hüllkurven werden hier zu Gehör gebracht

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