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Analogue Solutions Generator

 ·  Quelle: Analogue Solutions

Groove Generator war mal der Name eines der frühesten Sequencer von Anyware aus dem Jahre 2001, ohne Groove ist er dann ein Stepper von Analogue Solutions mit 16er-Reihen.

Drei Reihen mit 16 Potis sind schon eine Menge und hier nicht allein. Sie liefern natürlich drei unabhängige Modulations-Steuerspannungen am Ausgang ab und generieren offenbar für alle Spuren zusammen ein Gate sowie dessen Invertierung. Dazu kann der Analogue Solutions Generator über drei Transpose-Buchsen offenbar verschiedene Transpositionsaufgaben übernehmen. Zwei Spuren haben auch einen quantisierten Ausgang zu bieten.

Analogue Solutions Generator

Per MIDI kann alles offenbar synchronisiert werden, jedoch nur empfangsseitig. Die vierte Reihe des Analogue Solutions Generator ist ein interessantes System, welches schnell Tonhöhen und Rhythmik einstellen lässt, um mit einer begrenzten Zahl von Tönen schnell und intuitiv bewegliche Patterns zu bauen.

Offenbar ist sogar ein Von-bis-Bereich  jeweils per Poti wählbar. Und die Laufwerkssteuerung ist mitsamt einem weiteren CV/Gate-Ausgangspaar für den speziellen Fusebox-Generator im unteren Teil des „Generators“ durchaus aufwendig zu nennen. Die Sensor-Tastern des Analogue Solutions Generator fallen richtig auf.

Laut eigenen Angaben im FB-Profil von Analogue Solutions soll der Analogue Solutions Generator dann in 6-8 Wochen erhältlich sein. Der Preis wurde noch nicht bekannt gemacht.

Die üblichen Dinge wie Start, Stop und Reset findet man am Gerät, nicht aber eine Gate-Matrix. Da die Reihen offenbar leuchten können, scheint zumindest für zwei Reihen aber eine Step-Setzen und -Löschen anbieten zu können, weshalb die Gate-Ausgänge eher mind. 2 Spuren individuell bereitstellen können. Der Sequencer kostet 679€.

Das Trigger-System IReTiGaC (Intuitive Real Time Gate Control) ist jetzt patentiert worden oder zumindest beantragt. Es ist interessant, dass man heute durchaus noch ganz andere oder neue Ideen von dieser Einfachheit registrieren lassen kann. Und das ist keine Kritik sondern eher der Gedanke – wieso kam eigentlich nicht vorher jemand auf die Idee, etwas wie Patternator und den Intervall-Automaten zu machen. So sind sehr schnell einfache Bassläufe in Rhythmik UND in der Melodie schnell gesetzt und für faktisch alle elektronischen Musikstile sinnvoll und zudem eine Alternative zu Arpeggiator und Sequencer im klassischen Sinne und daher in einem Sequencer absolut richtig aufgehoben.

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