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 ·  Quelle: Sawtooth

Ein herzliches Willkommen zu unserer 40. Ausgabe der Gitarren-Boutique an diesem herbstlichen Donnerstag! Unser heutiges Highlight ist die Michael Angelo Batio Double-Guitar. Weiterhin dabei sind die Signature-Gitarren von Machine Gun Kelly und eine ziemlich psychedelische Kreation von Death By Audio.

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Sawtooth Michael Angelo Batio Double-Guitar

Mal ehrlich, mehr Spinal Tap geht doch eigentlich gar nicht, oder? Was aussieht wie ein Photoshop-Projekt, ist tatsächlich Realität: Die 2021er Limited Edition der Michael Angelo Batio Sunburst Double-Guitar. Limitiert bedeutet in diesem Fall, dass es weltweit nur 50 Stück geben wird.

Die Idee dazu entstand folgendermaßen: Zunächst spannte Michael Angelo Batio eine Flying V in ein Snare-Stativ, sodass er eine Rechtshänder-Gitarre in der Position eines Linkshänders erhielt. Er spielte erst seine um die Schulter hängende Axt, dann die fixierte Flying V und am Ende beide zusammen. Das Publikum war begeistert und da wusste er, dass er an einer vielversprechenden Idee dran war.

Butterfly-Verschluss

Trotz der großen Maße wiegt das Ungetüm „nur“ 5,9 kg. Klar, den ganzen Abend möchte man so etwas nicht um den Hals tragen, doch für eine Showeinlage geht das schon mal in Ordnung. Aus diesem Grund wurden die Korpusse aus Sycamore (Bergahorn? Platane? Helft mir!) gefertigt.

Wer sich fragt, wo man für dieses Teil ein passendes Case herbekommt: Es handelt sich um eine clevere Flightcase-Verbindung. Jawoll, ihr habt richtig gelesen: Ein guter alter Butterfly-Verschluss aus dem Flightcase-Bau verbindet die beiden separaten Gitarren in Sekundenschnelle. So können die zwei Einzelteile ganz easy individuell verpackt werden. Cool!

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Schecter Machine Gun Kelly Signature PT

Gleich noch eine Signature-Gitarre hinterher. Der 1990 geborene Machine Gun Kelly (was für ein Künstlername) ist ein US-amerikanischer Rapper, Sänger, Songwriter und Schauspieler. Die in Indonesien hergestellte Gitarre verfügt über ziemlich anständige Eckdaten: ein Korpus aus Erle, Hals aus Ahorn mit Verstärkungen aus Kohlefaser und 25,5″ Mensur sowie ein Ebenholz-Griffbrett. Nicht übel! Dazu gibt’s 24 X-Jumbo-Bünde mit einer Double XX-Einlage im 12. Bund und sogar die von mir heißbegehrten Luminlay Griffbrettmarkierungen.

Als Tonabnehmer bekommt ihr einen einzelnen Schecter USA Pasadena Plus Humbucker in der Stegposition, der über einen Lautstärkeregler und einen Kill-Switch für Stottereffekte oder zum Stummschalten zwischen den Songs genutzt wird. Die auffällige Lackierung trägt den Namen „Tickets to My Downfall Pink“ und gefällt mir überraschend gut. Allerdings erinnern mich die fünf schwarzen Linien zwischen Griffbrett und Tonabnehmer an billige MIDI-Plastik-Gitarren aus längst vergangenen Zeiten.

Death By Audio x Levitation Speed Tripper

Hier noch etwas für echte Teufelskerle. Death By Audio (nach wie vor ein großartiger Firmenname, wie ich finde!) in Zusammenarbeit mit Levitation haben mit dem Speed Tripper einen optischen Phaser veröffentlicht, der in den Feedback-Loop eines Delay-Schaltkreises eingefügt wird. Das Ergebnis ist ein ordentlich verwirbelter psychedelischer Sound. Die Kisten sind auf 666 Stück limitiert und können bei Bedarf seeehr abgedreht klingen.

It seems like such a simple concept; we were surprised we had never heard this before. The actual sounds of tripping! Slap on the Death By Audio touch where ‘everything must be done to the extreme’ and there you have it, you are tripping on speed!

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