von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Portland Drumsynth

Portland Drumsynth  ·  Quelle: Future Sound Systems

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Es gibt eine Menge Drummachines, besonders und auch analoge, vollständig mit Sequencer sind heute nicht mehr unbedingt selten anzutreffen. Was aber eher selten ist, sind Drum-Synthesizer, die auch einen patchbaren Anteil haben und nicht im Eurorack-Format ausgeführt sind.

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Drum-Synthesizer sind oft nach außen doch etwas verschlossen, denn Drum-Synthese ist relativ klar und einfach und für jedes Instrument unterschiedlich. Wenn man so etwas aufbaut, sind die Verschaltungen nachträglich nicht mehr zu ändern. Das ist zwar bei semimodularen Synthesizern auch nur in Teilen möglich, aber man kann Elemente eines anderen Sounds oder externen Synthesizers einbeziehen und verpatchen. Das macht einfach mehr Spaß und folgt der Idee des Synthesizers deutlich mehr in sich als feste Sounds und Engines.

Was genau ist eigentlich drin?

Da ist zunächst für die Bassdrum ein semilinearer Resonator, dann zwei Doppel-T Resonatoren (aha, man liebt Resonatoren, weil sie lebendiger sind als simple Oszillatoren und auch etwas mehr Obertöne liefern als ein reiner Sinus). Dazu ist ein “Ring”-Generator genanntes Teil an Bord – damit ist ein Ringmodulator auf XOR-Basis für Rechtecksignale gemeint, der 6 Oszillatoren beherbergt. Das ist eine günstige Schaltung, die für Becken und Hi-Hats schon die TR-808 versorgt hat.

Natürlich ist ein Rauschgenerator für Snares integriert. Und für die erwähnten 6-fach-Oszillatoren gibt es eine dynamische Hi-Hat-Einheit, primär ein Hochpassfilter. Dazu sind zwei Decay-Hüllkurven und zwei diskret aufgebaute VCAs an Bord, damit die Klänge ausklingen können.

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Außerdem ist natürlich ein Vierkanal-Audio-Mixer mit „Baxandall Tone Circuit“ verbaut. Alternativ hätte ich auch einfach sagen können, dass BD, SD, Hi-Hats und Co. hier ihren eigenen kleinen Synthesizer haben und deren Elemente herausgeführt bzw. zugänglich über das Patchfeld sind.

Weitere Informationen

Die Website von Future Sound Systems gibt den Preis von 330 Britischen Pfund inkl. Steuer bekannt. Auch ein Bausatz ist erhältlich. Geliefert werden kann der Portland im Mai.

Audio Demo

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