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Tonsturm Traveller lässt euren Sound wandern

Tonsturm Traveller lässt euren Sound wandern  ·  Quelle: Tonsturm

Die Kölner Softwareschmiede Tonsturm veröffentlicht mit Traveller ein Plug-in für Mac OSX, das den typischen Doppler-Effekt sehr interessant auf euer Audiomaterial anwendet. Ihr könnt Pfade in einem 2D-Editor malen, die dann in einer von euch bestimmten Zeit „abgelaufen“ werden. Aber das Plug-in kann noch mehr. Und: Es soll eine Windows-Version folgen!

Mit Traveller gebt ihr den Weg vor

Doppler-Effekte werden in der Musik gerne eingesetzt. Gerade wenn es um Bewegungen von Klängen, eine Nachahmung von vorbeifahrenden Autos oder durch-die-Luft-fliegenden Flugzeugen geht. Filmmusiker und Sounddesigner schwören auf diesen psychoakustischen Effekt.

Das hat sich auch die deutsche Firma Tonsturm gedacht und veröffentlicht mit Traveller ein wirklich sehr durchdachtes und grafisch ansprechendes Plug-in, das sich dieses Themas annimmt. Ihr könnt Zeiten bestimmen, die sogar in verschiedenen Formaten dargestellt werden. Dann gibt es noch den Pfad-Editor. Hier werden mit Bezier-Kurven Wege festgelegt, auf denen sich der Sound bewegt.

Dazu kommen etliche Parameter zur Dämpfung des Klangs, je nachdem wo er sich gerade im Raum befindet. Und zu guter Letzt mutiert Traveller zu einem mächtigen Granular-Sample-Player. Wow. Hier könnt ihr eingeladene Sounds mit Pitch, Size, Density, Pan, Position und Jitter so richtig in die Mangel nehmen. Sehr schön. Am Ende gibt’s noch eine Packung Effekte, wie Tremolo, Delay, Distortion, EQ und Compression. Und wer so richtig abtauchen möchte, nutzt die vier LFOs zur Modulation, deren Schwingungsform ihr ebenso frei bestimmen könnt.

Preis und Spezifikationen

Tonsturm Traveller erhaltet ihr im Moment und bis zum 01. August 2018 auf der Website des Herstellers zu einem Preis von 158,70 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) anstatt 229 US-Dollar (zuzüglich Mehrwertsteuer). Das Plug-in läuft auf Mac OSX 10.9 oder höher als VST, AU und AAX in 64 Bit. Zur Autorisierung setzt es einen kostenlosen iLok-Account voraus. Ein iLok-Dongle wird nicht benötigt. Zudem bekommt ihr auf der Internetseite neben einem PDF-Handbuch eine uneingeschränkte Demoversion. Eine Windows-Version ist geplant.

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