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Frap Tools - Brenso

Frap Tools - Brenso  ·  Quelle: Frap Tools

Dieser Oszillator namens Frap Tools Brenso ist schon optisch anders und komplexer als viele andere. Dass die Module von Frap Tools alle eher dieser Natur sind, dürfte inzwischen bekannt sein. Dieser Oszillator kann wirklich sehr viel.

Frap Tools Brenso ist komplex

Jeder der beiden Oszillatoren des Frap Tools Brenso hat jeweils vier Ausgänge für verschiedene Schwingungsformen. Die beiden können per Thru-Zero-FM exponentiell oder linear arbeiten und eine saubere Frequenzmodulation liefern. Sie lassen sich auch miteinander synchronisieren für den bekannten Lead-Sound-Effekt.

Die Frequenzwahl könnt ihr quasi „einfrieren„, um auf der Bühne keine schrägen Töne zu erwischen. Den modulierenden Oszillator könnt ihr auch als LFO verwenden. Er arbeitet deshalb auch unterhalb des Audiotempos.

Als Nächstes folgen AM- und Ringmoduations-Möglichkeiten. Dazu gesellen sich gleich zwei Wave-Folder und ein Wave-Shaper. Auch eine Pulsbreitenmodulation ist bedacht worden.

Mit all dem ist der Oszillator als sehr üppig zu bezeichnen. Die Wavefolder sind offenbar auch spezieller als sonst. Denn sie bringen nicht nur Obertöne hervor, sondern ihr Ergebnis wird als „Pluckable“ bezeichnet. Das bedeutet wohl, dass eine Art von „Zupfinstrument“- Effekt ermöglicht wird. Er ist offenbar klanglich sehr organisch. Das wird durch permissive Sounds erweitert. Das Modul ist damit weit über dem Durchschnitt.

Weitere Information

Zu hören sein wird der Brenso zur NAMM. Er soll aktuell in etwa 630,– Euro kosten und im frühen Sommer 2020 kommen.

Video

NAMM 2020 - Videobanner

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