Fumana fraptools

Fumana fraptools  ·  Quelle: Fumana

Der Name des italienischen Herstellers Fumana bedeutet Nebel. „Nebel“ wäre musikalisch so etwas wie Rauschen und ein Rauschen aufzuteilen in Einzelteile, das kann man mit der Frap Tools Bandpass-Bank mit Hüllkurvenfolgern tun …

Es ist nicht nur so, dass dies 16 Bandpässe sind, die den Namen Festfilterbank bekommen, denn das wäre bereits schon recht viel für ein Modul. Es sind Gruppenbildungen möglich, um bestimmte Filter zu steuern. So gesehen ist es keine Festfilterbank mehr, sondern ein dynamisches Filter. Und da es dazu noch Envelope Follower gibt, ist es schon fast mehr ein Spektral-Wiedergabe- und Analyse-Modul und in der Nähe der Möglichkeiten eines Vocoders mit frei zugänglichen Analyse- und Synthesebaugruppen einzuordnen.

Fumana Frap Tools – weitere Funktionen

Zwei Funktionen gibt es dazu noch, die eine kann die Bänder entsprechend eines eingehenden Signals so justieren, dass eine bestimmte Frequenz gefunden werden kann durch Abgleich der Lautstärken der einzelnen Bänder. Die andere Variante ist quasi umgekehrt, nämlich über parametrische Suche mittels Peak & Notch das passende Band und Breite zu ermitteln bzw. zu suchen. Es gibt Ausgänge für gerade und ungerade Bänder sowie der Summe aller Signale wie bei einer Festfilterbank. Der vierte Ausgang ist der von den Envelope-Followern.

Die Möglichkeiten dieser Hardware ist weitreichend, kostet deshalb auch entsprechend mehr als eine Festfilterbank, eine Ladung Envelope Follower oder sogar ein modularer Vocoder, der prinzipiell aus den oben erwähnten zwei Teilen besteht. Der Preis beträgt 999 Euro, jedoch ist dieses Modul so vollgepackt mit Funktionen, dass das technisch zumindest gerechtfertigt ist. Eine Anleitung gibt es auf der Site von Fumana und es gibt ein Video von der Superbooth dazu.

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