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Focusrite Clarett+

Focusrite Clarett+  ·  Quelle: Focusrite

Focusrite Clarett+ 2Pre

Focusrite Clarett+ 2Pre  ·  Quelle: Focusrite

Focusrite Clarett+ 4Pre

Focusrite Clarett+ 4Pre  ·  Quelle: Focusrite

Focusrite Clarett+ 8Pre

Focusrite Clarett+ 8Pre  ·  Quelle: Focusrite

Focusrite hat 2020 bei Thomann für die umsatzstärksten Audiointerfaces gesorgt und alleine die vorderen vier Plätze eingenommen. Bei anderen Händlern sah das vermutlich nicht großartig anders aus. Läuft also bei Focusrite. Jetzt gibt es die neue Clarett+ Reihe, bestehend aus (vorerst) drei neuen USB-C-Interfaces. 2Pre, 4Pre und 8Pre richten sich an Leute, die Studios betreiben, Musik machen oder aus allen möglichen anderen Gründen ein Audiointerface brauchen. Streamer und Podcaster dürften also ebenfalls Gefallen finden.

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Focusrite Clarett+

Die drei neuen Interfaces setzen weiterhin auf die Preamps des Herstellers und sollen durch hohen Headroom, niedrige Verzerrung und wenig Eigenrauschen überzeugen. Das All-analogue Air genannte Feature emuliert die Soundeigenschaften des ISA 110 Mic Preamps aus der klassischen Focusrite Studiokonsole. Diese Funktion wird um einen Switch für die Impedanz erweitert. Die Wandler versprechen einen höheren Dynamikumfang und ebenfalls weniger Noise.

Das Plus seht nicht ohne Grund am Ende des Namens. Die neuen Modelle bringen nämlich einige Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängern. So verfügen die Clarett+ nun über einen Dynamikumfang von 124 dB (vorher 118 dB) und einen ebenfalls optimierten Dynamikumfang von 118 dB für die Kopfhörerausgänge (vorher 115 dB). Die Werte für die THD+N (Total Harmonic Distortion plus Noise) wurden um 3 dB verbessert.

Wie bei dem Hersteller gewohnt, sind bei allen drei Modellen Software für Mixing oder virtuelle Instrumente enthalten. Über Focusrite Control steuert ihr laut Hersteller sämtliche Funktionen der Interfaces über Software für macOS/Windows oder eine iOS-App.

Clarett+ 2Pre, 4Pre und 8Pre

Clarett+ 2Pre (10 In/4 Out) bietet zwei analoge kombinierte XLR/Klinke-Eingänge mit Mikrofon-Preamps, die auch als JFET-Instrumenteneingänge dienen. Dazu kommen vier Klinkenausgänge, Anschlüsse für MIDI (In/Out) und ein optischer Eingang. Über ADAT lässt sich das Interface also erweitern – daher nennt der Hersteller hier zehn Eingänge. Einen regelbaren Kopfhörerausgang gibt es ebenfalls.

Focusrite Clarett+ 2Pre

Focusrite Clarett+ 2Pre

Die Ausstattung des Clarett+ 4Pre (18 In/8 Out) fällt schon etwas üppiger aus. Vier Combo-Eingänge für XLR und Klinke findet ihr an der Front. Diese bieten euch vier Mikrofon-Preamps, zwei Instrumenteneingänge und natürlich auch das zuschaltbare Air-Feature. An der Rückseite gibt es aber vier zusätzliche Line-Eingänge im Klinkenformat. Außerdem liefert das 4Pre einen optischen Eingang sowie In und Out für S/PDIF. Jeweils ein Ein- und Ausgang für MIDI bekommt ihr ebenfalls und wieder vier Line-Ausgänge im Klinkenformat. Und ihr bekommt gleich zwei Kopfhörerausgänge, die getrennt regelbar sind.

Focusrite Clarett+ 4Pre

Focusrite Clarett+ 4Pre

Clarett+ 8Pre stellt das aktuelle Flaggschiff-Modell dar und verspricht 18 Ein- und 20 Ausgänge – davon sind natürlich wieder einige digitaler Natur. Acht Combo-Buchsen für XLR und Klinke sind hier insgesamt. Zwei davon befinden sich an der Frontseite des Geräts im 19 Zoll Format. Alle acht Eingänge verfügen über die Clarett+ Mic Preamps und dem Air genannten Feature. Insgesamt 10 Line-Ausgänge (Klinke) erwarten euch hier. Jeweils einen MIDI-Ein- und Ausgang bietet das Interface, dazu kommen In/Out für S/PDIF, ein optischer Ein- und Ausgang sowie ein Ausgang für Word-Clock. An der Front erwarten euch neben den Gain-Reglern für die acht Eingänge auch zwei getrennt regelbare Kopfhöreranschlüsse und ein Display für die Pegel der acht Kanäle.

Focusrite Clarett+ 8Pre

Focusrite Clarett+ 8Pre

Verfügbarkeit und Preise

Die neuen Clarett+ Interfaces sind ab November 2021 erhältlich. Bei Thomann könnt ihr bereits vorbestellen: 2Pre ist für 489 Euro erhältlich*, 4Pre ist für 689 Euro erhältlich*, 8Pre ist für 989 Euro erhältlich*.

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