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Error Instruments Mechanical Composer

Error Instruments Mechanical Composer  ·  Quelle: Error Instruments

Error Instruments Mechanical Composer ist es ein analoger Notenscanner oder doch einfach eine Spieluhr mit Anschlüssen? Er spielt Loops und selbstgemachte Musik. Da heißt es: Stanzen und tanzen!

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Mechanical Composer

Das Gerät folgt dem Prinzip Spieluhr und offenbar kann man die Papierstreifen mit Notenaufdruck und den dazu passenden Locher sogar kaufen und dann eigene Songs selbst stanzen. Der Piano-Roll Sequencer wurde hier mal wörtlich genommen.

Die Kurbel des Mechanical Composers ist nicht mit einem Elektro-Motor versehen, da das Ergebnis natürlich über eine mechanische Spieluhr wiedergegeben wird und deren Klangerzeugung durch den Motor gestört würde. Denn dessen Bewegung würde man hören.

Looper

Die gekauften oder auch selbst angefertigten Lochstreifen kann man auch als Loop abspielen und muss sie dazu einfach nur als Schleife zusammenfügen. Es ist auch genau so simpel wie es hier steht. Melodien werden ganz einfach gelocht und Streifen wie eine Bandmaschine verwendet. Als nächster Schritt kommen natürlich Effekte ins Spiel. Die besten Empfehlungen für Effekte, die hier passen sind ganz sicher Delays. Eingebaut ist aber bereits auch etwas, nämlich…

Distortion

Außer einem Verstärker und einer kleinen Reglung unten links findet sich auch ein Verzerrer an Bord von Mechanical Composer. Der Verzerrer kann den lieblichen „Pling“-Sound ein bisschen aufbrezeln oder vielleicht eher umbrezeln. Es handelt sich dabei selbstverständlich um den offiziellen Fachbegriff. Anders gesagt: Es geht kaum analoger, als es hier geboten wird.

Weitere Information

Die Gadgets von Error Instruments sind stets in kleinerer Stückzahl hergestellt und alle für sich besonders. Sie sind deshalb nur für eine gewisse Zeit kaufbar und von Zeit zu Zeit gibt es neue Erfindungen aus Pauls Hand. Wem eine Idee gefällt, sollte diese recht bald erwerben. Mechanical Composer kostet 179 Euro. Auflagen von 20 Stück sind bei Error Instruments nicht selten. Dem Gerät liegen fünf Papier-Bänder bei.

Wem das alles zu viel High-Tech ist, kann auch eine ganz normale EurorackSpieluhr für keine 60, keine 50 sondern knapp unter 40 Euro bekommen.

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