von claudius | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins

 ·  Quelle: epiphone

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Würde es nicht die im Mai vorgestellte Epiphone Custom Prophecy geben, würde die brandneue Matt Heafy Les Paul Custom Origins die teuerste Les Paul der Gibson-Tochter Epiphone sein. Dafür bietet die Signature für den Trivium-Gitarristen aber auch einiges.

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Les Paul für Metal?

Wenn du fleißig Gearnews liest, dann ist dir sicherlich nicht die Quasi-Ankündigung unter leicht anderem Namen der Signature im Januar dieses Jahr entgangen. Das neue Modell ist die Nachfolgerin für die Snøfall-Modelle von 2017 (hat aber keinen Bieröffner eingebaut) und soll sich vor allem an Metal-Gitarristen richten. Das kommt nicht von ungefähr, denn Matt Heafy ist Gitarrist der US Heavy Metal Band Trivium. Doch ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass die neue Epi auf jeden Fall auch für andere Musikrichtungen geeignet ist.

Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins

Wie bereits erwartet, wird es das Modell als 6-Saiter und 7-Saiter jeweils in Ebony (Schwarz) und Bone White (Weiß) geben. Die Les Paul Custom ist mit MKH Fishman Fluence Pickups ausgestattet, die wie üblich mit mehreren Voicings kommen und via Coil-Tap ähnlich einem Singlecoil klingen sollen. Am Hals steckt übrigens ein Tonabnehmer mit Alnico-Magnet, am Steg mit Ceramik für etwas modernere Sounds mit hohem Output – aktiv, passiv und overwound Singlecoil als Tone-Optionen.

Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins Bone White 6 Saiter

Die 6-Saiter ist die günstigste Version · Quelle: epiphone

Unter dem Lack steckt natürlich ein Mahagoni-Body, daran ist ein Mahagonihals mit SpeedTaper D-Profil geschraubt, der mit Ebenholzgriffbrett und Medium-Jumbo-Bünden ausgestattet ist. Außerdem sind weitere hochwertige Bauteile wie eine GraphTech Nut, Grover Locking Mini Rotomatic Tuner und eine Epiphone LockTone TOM Bridge und Stop-Tail verbaut. Alles in Gold. Sehr schick finde ich auch die PU-Kappen in Schwarz mit goldenem Streifen in der Mitte.

Lefty

Eine Info müssen wir auf jeden Fall noch positiv hervorheben, auch wenn wir selbst nicht betroffen sind: Die Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins wird es in allen (!) Versionen auch in einer Lefty-Version für Linkshänder/-innen geben. Wir wissen, dass es eine schwere Entscheidung ist, da nicht viele Gitarrist/-innen auf links spielen, aber solange es bei Thomann mehr Strats als Lefty-Modelle insgesamt gibt, muss sich unserer Meinung nach etwas ändern. Rein technisch ist es jedoch nicht viel mehr mehr als „CnC spiegeln“, daher sollte der Aufwand vergleichsweise gering sein.

Daher: Kudos an die Person, die für die Entscheidung verantwortlich ist!

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Preis und Marktstart

Kommen wir zur Kehrseite der Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins: Es ist die fast teuerste Epiphone ever. Das Modell mit 6 Saiten kostet 999 Euro, als Lefty zahlst du gleich mal 1189 Euro. Interessant ist die Preisgestaltung bei der 7-Saiter, die standardmäßig mit 1199 zu Buche schlägt – für die Lefty wird aber kein Aufpreis verlangt.

Wird der Preis auf die potenzielle Produktionsmenge inkl. Mengenrabatt gerechnet oder wurde hier gewürfelt?

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Epiphone Matt Heafy LP Custom Origins Ebony
Epiphone Matt Heafy LP Custom Origins BW

Außerdem gibt es noch diese Modelle:

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2 Antworten zu “Epiphone Matt Heafy Les Paul Custom Origins – nicht nur für Trivium-Fans”

    Kai sagt:
    0

    Ich muss wirklich sagen, als Linkshänder bin ich mega verführt mir die 7 String zu kaufen. Gibt’s für Linkshänder ja eher selten und in dem weiß einfach mega schick…

    Wozu ich die 7. Saite brauchen könnte, weiß ich aber ehrlich gesagt noch nicht :D

      claudius sagt:
      0

      Notfalls machst du es (IIRC) wie der Basser von Limp Bizkit, der spielt eine Saite zusätzlich, um sich beim hüpfen daran festhalten zu können. Alternativ kannst du auch einfach die Musikrichtung wechseln. Djent soll mindestens 7 Saiten brauchen. ;)

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