Conductive Labs NDLR Arpeggiator

Conductive Labs NDLR Arpeggiator  ·  Quelle: Conductive Labs

Niemand weiss, wofür NDLR steht. Es steht nämlich auf keiner Website dieser Welt. Aber dafür wird genau erklärt, was das NDLR macht. Die Firma dahinter nennt sich Conductive Labs – speziell Steven Barile ist der Mann der Stunde.

Die beiden sprechen das Gerät “Noodler” aus, also handelt es sich um den ersten offiziellen “Rumfummler”. Es verschickt MIDI-Noten und wird wahlweise in Flächen (Pads), Bass und natürlich Arpeggios aufgebrochen. Man kann für Flächen gleich mehrere Synthesizer und eine Anzahl Stimmen wählen und zusätzlich dann einen “Teppich” bezüglich der Noten im oberen und unteren Bereich. Quasi ein Instant-Flächen-Generator.

NDLR – der Rummfummler

Für Bässe gibt es das auch, nur ist der natürlich monophon und normalerweise auf nur einem MIDI-Kanal. Die Muster dazu können anscheinend alle generiert und das Tempo frei justiert werden. Für den Bass gibt es Parameter für Rhythmik und Variationen, um sofort neue Bassläufe zu bekommen. Natürlich kann man auch Transponieren. Es ist also tatsächlich ein ausgewachsenes Performance-Tool. Arpeggiator und Co. funktionieren polyphon und so, wie man es erwaret. Im Video hingegen sieht man Sachen, die sonst nicht damit möglich sind.

Das NDLR-Projekt ist ein Kickstarter-Crowdfunding. Die günstigste Möglichkeit einen “Noodler” zu bekommen kostet 175 USD und soll im März 2018 fertig sein. Das erscheint angemessen, die Hardware scheint wertig, es gibt ein 8-Parameter Display und 8 Endlos-Encoder sowie einige Taster um die passenden Akkorde zu justieren.

Die beiden Entwickler Daryl und Steve kommen offenbar aus der Chip-Industrie und wollen sich jetzt den Musikern widmen. Auf der Site findet man auch ein technisches Video für Nerds, die wissen wollen, was und wie das Gerät technisch funktioniert.