von Michael Behm | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Die Styropor Telecaster von Burls Art.

Die Styropor Telecaster von Burls Art.  ·  Quelle: YouTube/Burls Art

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Die Kreationen, die Burls Art in letzter Zeit auf seinem YouTube-Channel präsentierte, waren natürlich auch bei uns immer wieder Thema. Ihr erinnert euch bestimmt an die Strat und die Tele aus 1200 Buntstiften oder auch an die schön anzuschauende River Guitar. Nun hat sich der YouTuber tatsächlich an einer Telecaster versucht, deren Korpus aus Styropor besteht und gerade einmal anderthalb Kilogramm wiegt. Da bekommt das Thema Kopflastigkeit natürlich noch einmal eine ganz andere Bedeutung. ;-) 

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Die Styropor Telecaster 

Der Korpus der neuesten Tele von Burls Art besteht aus zwei Schichten Styropor und wird zusätzlich durch eine schmale Holzplatte verstärkt. Bedingt durch das weiche Korpusmaterial sitzt der Hals nicht ganz so fest. Daraus folgt, dass das Instrument recht starke Intonationsschwankungen aufweist, sobald etwas mehr Druck auf den Hals ausgeübt wird. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass die Gitarre mehrere Abende auf einer Bühne überleben würde. Dennoch klingt die Styropor Tele erstaunlich gut, wie man im zweiten Teil des Videos hören kann. Hier vergleicht Burls Art seine neueste Kreation mit seiner Mexiko Telecaster und seiner Buntstift Tele. Vom Korpus abgesehen, kommt dabei auf allen Instrumenten dieselbe Hardware und derselbe Hals zum Einsatz. 

Alle drei Telecaster Bodys im Vergleich.

Alle drei Telecaster Bodys im Vergleich.

Wer bisher meinte, Korpusmaterialen würden sich nicht auf den Sound der Pickups auswirken, wird im vorliegenden Video eines Besseren belehrt. Dennoch fallen die Unterschiede zwischen der Buntstift Tele und der klassischen Telecaster erstaunlich gering aus. Die Styropor-Variante wirkt dagegen etwas muffiger und auch im Attack nicht so knackig. Für ein detaillierteres Ergebnis wäre meiner Meinung nach eine Aufnahme über einen richtigen Amp aber noch aufschlussreicher gewesen, da sich hier die Merkmale deutlich feinfühliger orten lassen. Mit etwas Hall ist dann aber auch die Styropor-Variante schon sehr nah an der gewohnten E-Gitarre dran, wie wir sie alle kennen. Verblüffend! 

Burls Art tüftelt wohl schon am nächsten großen Projekt. Wir dürfen gespannt sein! 

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