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Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming  ·  Quelle: xxx_zephyr_xxx, Pixabay // Gearnews

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Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming: Da braucht es oft keine Mischpulte mit sechzehn oder mehr Kanälen. Auch komplexe Routing-Möglichkeiten oder Vintage-Effekte sind nicht unbedingt nötig. Klein soll der Mixer sein und auf den Schreibtisch passen. Außerdem sollte man ihn über USB direkt an den Rechner anschließen können.  Wir haben die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming für euch in unserer Topliste. 

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Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming – Was sollte drinstecken?

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Auf die Fader, fertig, los!

Solltet ihr nur eure Stimme aufnehmen wollen, reicht vielleicht schon ein USB-Mikrofon. Sobald es mehr als eine Audioquelle gibt ud ihr Lautstärke und Audioeffekte extern kontrollieren wollt, ist ein Kleinmixer sinnvoll. Auch sind beim Livestreaming eines Bandkonzerts oder bei Podcasts mit mehreren Personen mehrere Kopfhöreranschlüsse mit eigener Laustärkeregelung von Vorteil. Weiterhin sollte der Mixer einen USB-Anschluss zum direkten Anschließen an den Rechner mitbringen. Damit spart man sich das Audio-Interface.

Grundsätzlich sind je nach Szenario die Menge und Art der Signaleingänge bei einem Mixer wichtig. Man unterscheidet zwischen XLR-Eingängen und Klinke-Eingängen (symmetrisch und unsymmetrisch). XLR-Eingänge sind grundsätzlich immer in mono. Eine Quelle (Mikrofon) geht über ein Kabel in einen Kanal. Das wird man bei Podcasts so gut wie immer brauchen. Auch beim Livestreaming wird für fast jede Quelle ein Mikrofon und damit ein Mono-Kanal genutzt. Wichtig bei den meisten Kondensatormikrofonen: Phantomspeisung! Idealerweise ist diese einzeln pro Kanal zuschaltbar. Idealerweise bringt der Mixer auch noch eine Standalone-Funktion mit. So kann er ganz ohne Rechner betrieben werden.

Falls ihr aber beispielsweise eure E-Gitarre direkt anschließen möchtet, braucht der Mixer einen 6,3 mm Klinkeneingang. Instrumente wie E-Drums oder E-Pianos werden ebenfalls häufig an Klinke-Eingängen angeschlossen. Hier wird meist ein Stereosignal, also links und rechts, ausgegeben. Dementsprechend braucht ein Mixer dann auch Kanäle mit Stereo-Eingang – also zwei Klinke-Eingängen. Andernfalls können auch zwei Mono-Kanäle nebeneinander genutzt werden. Für kleine Anpassungen der Signale, falls sie dumpf oder zu spitz klingen, sollte außerdem pro Kanal ein Equalizer dabei sein.

Behringer Xenyx Q502 USB

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Behringer Xenyx Q502 USB

Klein, kleiner, Q502! Der Kompaktmixer von Behringer hat einen XLR-Eingang und zwei Stereo-Eingänge im Gepäck. Damit ist er ideal für Solo-Podcaster und Einzelmusiker. An die beiden Stereo-Eingänge könnt ihr beispielsweise ein E-Piano und ein E-Drumset anschließen. Einen entsprechenden XLR-auf-Klinke-Adapter vorausgesetzt, kann auch ein zweites Mikrofon angeschlossen werden. Fall ihr bei Kanal 2/3 oder Kanal 4/5 ein Monosignal einspeist, gibt es für beide Paarungen je ein Balance-Poti. Über diese stellt ihr ein, ob ihr beispielsweise bei Kanal 2/3 Eingang 2 oder Eingang 3 hören wollt.

Dazu gibt es noch einen Cinch-Eingang. Hier könnt ihr die heimische Stereoanlage anschließen. Bei den analogen Ausgängen gibt es einen Stereo-Ausgang, einen Kopfhörerausgang und einen Cinch-Ausgang. Die HiFi-Anlage kann also auch einfach zum Abhören genutzt werden! Der Q502 wird über USB 2.0 angeschlossen und von Windows- und Mac-Systemen automatisch als Audio-Interface erkannt. Bei dem XLR-Kanal ist eine 15-Volt-Phantomspeisung zuschaltbar. Dazu gibt es einen 2-Band-EQ zum Dämpfen von Trittschall (Low) oder Anpassen der Höhen (High).

Alesis Multimix 4USB FX

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Alesis MultiMix4 FX

Das Multimix 4USB FX bringt zwei XLR-Eingänge mit. Damit könnt ihr schon als Duo im Livestream oder Podcast mit Gesprächspartner ins Rennen gehen. Für die XLR-Eingänge ist global 48 Volt Phantomspeisung zuschaltbar. Das bedeutet, dass entweder beide Eingänge Phantomspeisung bekommen oder keiner. Beim zweiten Kanal kann über „Guitar“ eine höhere Impedanz an den Klinke-Eingang gelegt werden. Damit könnt ihr ein E-Gitarrensignal direkt ohne Vorverstärkung einspeisen. Dazu hat der 4USB FX noch zwei weitere Klinkeneingänge. Diese können als Stereopaar oder als zwei Mono-Eingänge genutzt werden.

Der 4USB FX bringt fünfzehn Effekte mit. Aus diesen könnt ihr aus verschiedenen Reverb-, Delay- und Modulationseffekten einen auswählen. Der gewählte Effekt kann per zusätzlichem Fußschalter auch freihändig getriggert werden. Für Kanal 1, Kanal 2 und die Paarung Kanal 3/4 gibt es jeweils einen 2-Band-EQ. Mit diesem könnt ihr Höhen und Tiefen dämpfen oder verstärken. Dazu kann für alle drei jeweils die Intensität des gewählten Audioeffekts eingestellt werden. Neben Netzteil und USB-Kabel sind softwareseitig noch die DAW Pro Tools First „Alesis Edition“ (Download) und die Software-Instrumente AIR Mini Grand, DB-33 und Eleven Lite dabei.

Tascam MiNiSTUDIO Creator US-42B

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Tascam US-42b

Das MiNiSTUDIO Creator US-42B von Tascam ist auf Livestreaming und Podcasts ausgerichtet. Kanal 1 und 2 sind sogenannte XLR/Klinke-Combo-Eingänge. Sie sind so angelegt, dass XLR- und Klinke-Anschlüsse beide passen. Über einen Schalter könnt ihr bei beiden Kanälen separat einstellen, ob Phantomspeisung oder Hi-Z (hohe Impedanz für E-Gitarren-Signale) zugeschaltet wird. Zusätzlich kann auf der Rückseite ein Headset über 3,5 mm Klinke angeschlossen werden.  Außerdem gibt es einen „Aux In“-Eingang, ebenfalls mit 3,5 mm Klinkenanschluss.

Dazu gibt es drei „Soundpads“. Über sie könnt ihr im Podcast oder Livestream Samples, Soundeffekte oder Jingles abspielen. Das MiNiSTUDIO Creator US-42B kann direkt per USB 2.0 betrieben werden und benötigt kein Netzteil. Dazu sind Presets für verschiedene Livestreaming- und Podcasts-Szenarien dabei. Außerdem kann über Loopback das Audiosignal eures Rechners mit eingespeist werden.

Yamaha AG06

Die besten Mixer für Podcasts und Livestreaming

Yamaha AG-06

In schickem Weiß kommen die Kompaktmixer von Yamaha daher. Insgesamt sechs Eingänge bringt das Mischpult mit. Kanal 1 und 2 sind wie beim MiNiSTUDIO XLR/Klinke-Combo-Eingänge. Bei Kanal 2 gibt es zusätzlich einen „Guitar“-Button. Mit diesem legt ihr eine höhere Impedanz an den Eingang und könnt direkt eine E-Gitarre anschließen. Außerdem könnt ihr am selben Kanal auf Knopfdruck noch eine Amp-Simulation zuschalten. Das AG06 ist damit genauso auch für Podcast-Unterhaltungen oder ein Livestream-Konzert geeignet.

An Kanal 3 und 4 kann ein Stereosignal über Klinke eingespeist werden. Der Cinch-Anschluss bei Kanal 5 und 6 ist für das Einspeisen von Signalen von der heimischen Stereoanlage oder einem CD-Player da. Auf der Seite der Ausgänge gibt es einen Stereo-Ausgang, einen Stereo-Monitor-Ausgang und zwei Kopfhörerausgänge. An den zweiten Kopfhörerausgang kann über 3,5 mm Klinke ein Headset samt Mikrofon angeschlossen werden.  Das AG06 wandelt mit bis 192 kHz Sampling-Rate und 24 Bit Bitrate um.

Behringer Flow 8

Noch mal Behringer, aber mehr Kanäle, noch mehr auf Streaming gemünzt – das ist das Flow 8! 10 Eingänge hat der Mixer. Acht Eingänge für XLR, zwei XLR-/Klinke-Combo-Anschlüsse und wahlweise vier Mono- oder zwei Stereo-Klinke-Eingänge. Für jeden Kanal können eigene EQ-Einstellungen und Kompressor-Settings gewählt werden. Diese werden genau wie die sechzehn Effekte über die Flow Control App von Behringer eingestellt. Auf der Seite der Ausgänge stehen ein XLR-Out-Stereo-Paar und ein Stereo-Kopfhörerausgang mit 6,3 mmKlinkenanschluss. Außerdem ist ein Bluetooth-Modul mit an Bord. Damit können drahtlos Signale von Smartphones und Tablets mit eingebunden werden.

Der Flow 8 wandelt mit 24 Bit Bitrate und 48 kHz Sampling-Rate. Er kann am Micro USB-Port mit einer entsprechenden Akkubank ganz ohne Rechner und Stromanschluss eingesetzt werden. An den Rechner wird der Mixer per USB 2.0 angeschlossen. Außerdem könnt ihr einen zweiten Flow 8 in Reihe schalten. So bringt ihr es auf sechzehn Kanäle – eine kleine Band im Livestream!

Zoom PodTrak P8

Die Fieldrecording-Spezialisten Zoom haben mit dem PodTrak P8 einen Mixer am Start, der für Podcasts und Livestreamings von Zuhause ideal ist. Sechs XLR-Eingänge mit individuell zuschaltbarer Phantomspeisung reichen schon für eine Podiumsdiskussion oder kleine Bandsession. Der farbige LCD-Touchscreen erlaubt schnellen Zugriff auf Routing-Optionen und Effekte. Dazu gibt es einen eigenständigen Kanal für die Aufnahme von Telefoninterviews. Hier kann die „Mix Minus“-Funktion aktiviert werden. Mit ihr verhindert ihr, dass nerviges Echo oder sogar Feedback-Pfeifen der Gesprächspartner zu hören ist, falls sie euren Stream bei sich zu laut aufgedreht haben.

Nicht nur sechs Eingänge, auch sechs Kopfhörerausgänge über 3,5 mm Klinke hat das PodTrak 8. Für jeden Ausgang kann die Lautstärke individuell eingestellt werden. Dazu gibt es neun zuweisbare Soundpads mit insgesamt vier Soundbänken. Ihr könnt also bis zu 36 Sounds auf den Mixer laden und mit den Pads triggern. Es sind bereits 13 Sounds wie Lacher oder Applaus vorinstalliert. Der Mixer ist class-compliant. So kann er ohne zusätzliche Treiber auf Windows- und Mac-Rechnern, sowie mit iOS-Devices genutzt werden. Er unterstützt SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten mit bis zu 512 GB Kapazität. Auf diesen könnt ihr eure Podcasts aufzeichnen.

Rode Rodecaster Pro

Kaum ein Hersteller hat sich so im Markt für Podcasts und Livestreams etabliert wie Rode. Ihr Flaggschiff „Rodecaster Pro“ hat vier XLR-Eingänge mit jeweils separat zuweisbarer Phantomspeisung. Der Rodecaster Pro kann ohne Rechner zum Aufzeichnen von Podcasts betrieben werden. Diese können auf einer microSD-Karte direkt gespeichert werden. Am hochauflösenden Touchscreen hilft die „OneTouch“-Funktion für sofortiges Einpegeln aller angeschlossenen Mikrofone. Der Rodecaster Pro bringt eine Vielzahl an Presets mit für unterschiedliche Mikrofonmodelle und Arten von Stimmen.

Der Mixer wird per USB-C an den Rechner angeschlossen. Mit vier Eingängen und den acht Soundpads, auf die ihr Samples und Jingles laden könnt, bringt der Rodecaster Pro einiges mit für den Einsatz bei Podcasts und Livestreams mit. Über vier Kopfhörerausgänge (6,3 mm Klinke) können Gäste oder Gesprächspartner ihren eigenen Audiomix abhören. Weiterhin können Signale von Smartphones oder Tables über ein eingebautes Bluetooth-Modul mit eingebunden werden.

Infos über Mixer für Podcasts und Livestreaming

Videos über Mixer für Podcasts und Livestreaming

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