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Dialog Audio Live: ein perfekter Livestream aus eurem Studio?

Dialog Audio Live: ein perfekter Livestream aus eurem Studio?  ·  Quelle: Dialog Audio

Das Kölner Entwickler-Team von Dialog Audio präsentiert uns mit Live eine neue Software mit angebundenem Server-Netzwerk. Und die soll vor allem Musikern, Musikproduzenten, DJs, Podcastern, Journalisten, Club- und Festivalbetreibern helfen, Livestreams einfach, perfekt und ohne Probleme zu realisieren. Das ist zur Zeit der COVID-19-Pandemie natürlich ein sehr großer Markt geworden. Aber es fehlt eben an intuitiven Lösungen. Mit dieser Software soll sich das aber ändern.

Live-Streaming-Software für Künstler aller Art

Die Firma Dialog Audio arbeitet seit 2017 an der Entwicklung der Audio-Live-Streaming-Software in Verbindung mit dem eigenen Server-Netzwerk und der Technologie dahinter. Jetzt gehen sie mit „Live“ in die öffentliche Beta-Phase und wollen den ersten großen Feldtest starten. Denn dieses Produkt muss einiges aushalten, bewältigen und vor allem auch den Kundenwünschen entsprechen. Stabilität des Streams ist hier an oberster Priorität. Dazu kommen natürlich auch die Anbindungen an die verschiedenen Streaming-Plattformen sowie eine einfache Bedienung.

Auf den ersten Blick sieht das aber sehr vielversprechend aus. Die Software erledigt eigentlich alles Wichtige unter der Haube. Hier wird die Latenz der Übertragung so gering wie möglich gehalten. Das passiert durch eine automatische Erkennung des nächstgelegenen Servers. Insgesamt stehen hier weltweit 21 Server zur Verfügung. Dazu wird das Streaming-Signal simultan über den Server an verschiedene Empfängerplattformen verteilt. Hierzu gehören Facebook, Twitch, YouTube und HLS (HTTP Live Streaming). Im Hintergrund arbeitet die Firma mit den leistungsstarken Amazon Web Services (AWS).

Der Anwender an sich hat ein leichtes Spiel. Denn die Einstellungen sind schnell und einfach vorgenommen. Auswählen der Streaming-Plattform, Audioquelle regeln (Lautstärke und Panorama), Monitorlautstärke einstellen (ebenfalls Lautstärke und Panorama) und den Streaming-Ausgang festlegen. Das war es auch schon. Sehr schön sind die großen Pegelanzeigen sowie ein visuelles Aktions-Feedback vom Server. Ihr müsst euch also keine Gedanken machen, wie die Server angesprochen werden müssen. Noch ist kein Hintergrundwissen notwendig, um das Signal stabil zu halten. Das geschieht eben alles von alleine.

Wie das Ganze am Ende wirklich läuft, wird sich im Betatest zeigen. Eine tolle Option wäre noch die Möglichkeit, Video mit einzubinden. Aber das ist sicherlich eine weitere und neue Herausforderung für die Firma.

Preise und Spezifikationen

Es soll zum Start mehrere Module geben den Service zu nutzen. Anwender können ein Abonnement abschließen (Preise sind noch nicht bekannt) und zusätzlich für 0,20 Euro pro Stunde zu streamen. Es ist aber auch ohne Abo möglich, das Angebot für zirka 1 Euro pro Stunde („pay-as-you-go“) zu nutzen. Weitere Informationen folgen.

Die Software läuft auf macOS 10.7 oder höher sowie auf Windows 7 oder höher. Für das Beta-Programm könnt ihr euch auf der Website des Herstellers anmelden. Das ist auf 1000 User begrenzt, also solltet ihr euch beeilen.

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