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Best of 2016 - Jannik

 ·  Quelle: Gearnews.de

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Redaktion wurde gebeten, die Highlights des Jahres zu sammeln. Für mich als Gitarrist sind das selbstverständlich Produkte aus dem Gitarrensektor. Es gab einige Interessante Neuheiten im Jahr 2016 – da ist die Wahl nicht leicht gefallen. Dennoch habe ich vier Produkte gefunden, die mich dieses Jahr wirklich begeistert haben: Hier sind meine „Best of 2016“!

Epiphone Les Paul Custom mit Koa-Decke

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Ich war schon immer ein Fan von klassischer, schlichter Holzoptik bei Gitarren. Die Koa-Decke dieser Epiphone Les Paul Custom macht zusammen mit der Gold-Hardware einen extrem edlen Eindruck! Die Custom gibt’s in dieser Form ja schon länger von Gibson, allerdings sind knapp 4.000 Euro meiner Meinung nach dann doch etwas zu viel – da fällt die Entscheidung bei der 565,- Euro günstigen Epiphone schon leichter. An Epiphone mag ich, dass sie sich auch mal ausgefallene Modelle trauen. Gut, okay, diese hier gibt es von Gibson auch schon, aber auch sonst ist Epiphone beim Gitarrendesign sehr mutig. Böse Zungen behaupten ja auch, dass man sich nicht automatisch wie Slash, Clapton oder Wylde anhört, wenn man eine Gibson hat … und Epiphone baut – was das Preis- Leistungs-Verhältnis angeht, wirklich anständige Gitarren! Die Epiphone Les Paul Custom Pro Koa wird voraussichtlich ab dem 30.01.2017 verfügbar sein. Vielleicht kommt da was zu meiner Sammlung hinzu …

Positive Grid Bias Rack

Positive Grid Bias Rack Amp Verstaerker FrontDer Bias Head wurde ja schon Ende 2015 vorgestellt. Von der Funktionalität und Vielseitigkeit von Anfang an begeistert, gefiel mir aber die „Toaster-Optik“ nicht so sehr. Schleppt man mehr als nur den Amp zum Gig (Wireless-System, weitere Effekte), muss irgendwas im Rack-Format her. Das hat Positive Grid allem Anschein nach erkannt und es Kemper gleichgetan: Eine Rack-Variante war geboren! Der wirkt meiner Meinung nach deutlich erwachsener als der „Toaster“ – aber das ist ja wie immer Geschmackssache. Sinnvoll ist die Rackversion vor allem, wenn man den BIAS Head ohne Endstufe kauft und dann noch eine zusätzliche mitschleppen muss. Momentan bin ich vollständig analog unterwegs, bin aber nicht abgeneigt, mal einen Modeling-Verstärker auszuprobieren.

E-Gitarre aus Streichhölzern

Match Stick Streichholz Gitarre Back Komplett

Dean Fraser heißt der Erbauer dieses Meisterwerks. In einem Zeitraum von 18 Jahren saß er insgesamt 2,5 (!) Jahre an dieser Gitarre. Natürlich ist es ein Einzelstück, der gute Dean bietet die Streichholz-Klampfe aber auf seiner Website trotzdem zum Verkauf an. Nach dem Preis haben wir nicht gefragt. Dieses Instrument ist für mich einfach der Inbegriff von Geduld. Es zeigt, dass mit entsprechendem Zeitaufwand einiges möglich ist. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und es ist klasse, dass diese Gitarre wirklich funktioniert und nicht nur als Deko-Artikel herhalten kann. Hut ab!

Übrigens: Dean Fraser baut auch „normale“ Gitarren, die er in seinem Shop anbietet – alles „Handmade in England“.

Schuh mit eingebautem Wahwah

Converse Chucks Chet Atkins All Wah Flex Sensor

Wieder mal etwas, das die Welt nicht braucht, was aber irgendwie doch genial ist. Converse hat dieses Jahr einen Chuck mit integriertem Wah-Effekt vorgestellt und damit für einen ziemlichen Hype gesorgt.

Zugegeben: So richtig praktisch ist das Teil nicht, wenn man auf der Bühne mobil sein möchte. Es ist aber definitiv mal was Neues und Außergewöhnliches. Im inneren des Turnschuhs arbeitet die Technik des Vox V845 Wahs. Okay, kaufen würde ich mir das Teil niemals, aber als ich es das erste Mal gesehen habe, hat es mir schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!

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