Die besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro in 2026
Audiointerfaces bis 1000 Euro für Recording, Producing, Podcasting und Livestreaming
Ein Audiointerface bildet so etwas wie das Herzstück des Studios, egal wie groß oder klein dieses ist. In diesem Kaufberater zeigen wir dir die besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro – angefangen bei 300 Euro. Die besten USB-Audiointerfaces unter 300 Euro übrigens hier. Außerdem geben wir dir ein paar Tipps für die Kaufentscheidung.
Inhalt
Die besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro (und ab 300 Euro)
Hier geht es um die besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro, die preislich ab 300 Euro starten. Interfaces im Budget-Bereich unter 300 Euro findest du in diesem Kaufberater.
Bei den hier ausgewählten Produkten haben wir uns auf aktuelle Interfaces beschränkt, die ungefähr in den letzten vier Jahren erschienen sind. Denn diese Modelle gewährleisten eine hohe Kompatibilität mit aktuellen Rechnern und Betriebssystemen.
Vor einer Kaufentscheidung solltest du dir überlegen, wie viele Ein- und Ausgänge du haben willst und ob du digitale Anschlüsse wie für ADAT oder Anschlüsse für MIDI benötigst. Manchmal lohnt sich auch ein Blick auf die Art der Eingänge (XLR, Klinke, Cinch).
Suchst du ein Interface für das Rack oder den Desktop? Soll es möglichst kompakt und portabel sein? Einige Produkte bieten zusätzliche DSPs und können darauf Plugins laufen lassen – oft sogar während der Aufnahme. Auch das ist vielleicht wichtig für deine Wahl des Audiointerfaces bis 1000 Euro.
IK Multimedia AXE I/O gehört zu den besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro und wurde speziell für die Anforderungen von Gitarristen entwickelt
Das IK Multimedia AXE I/O ist ein Interface, das sich besonders nach den Bedürfnissen von Gitarristen richtet. Dafür gibt es zwei Hi-Z-Instrumenteneingänge an der Vorderseite, einer davon ist mit Z-Tone (variabler Impedanz) sowie JFET- und Active-Schaltung für die Wahl des Pickups bestückt. Für Re-Amping steckt ein zusätzlicher Amp-Ausgang an der Frontseite.
Weitere Extras sind das eingebaute Gitarrenstimmgerät und die beiden Eingänge für Expression-Pedale oder Fußtaster. Wer Gitarre spielt, freut sich zudem über die Beigabe von AmpliTube 4 Deluxe, zehn T-RackS-Prozessoren und weiterer Software. Ansonsten findest du die üblichen Eingänge für Mikrofon- und Line-Signale auf der Rückseite sowie vier Line-Ausgänge. Die Wandler arbeiten mit 24 Bit und bis zu 192 kHz. MIDI wird ebenfalls mit einem Ein- und Ausgang bedacht. AXE I/O bei Thomann kaufen*.
Black Lion Audio Revolution 6×6 : Vielseitiges Interface mit Standalone-Funktion und tollen Extras
Black Lion Audio Revolution 6×6 bietet einige überraschande Funktionen. Zwei Combo-Eingänge (XLR/Klinke) an der Vorderseite eignen sich für Mikrofon-, Line- und Instrumentensignale. Das ergänzt dieses Interface mit Anschlüssen für S/PDIF, Wordclock Ein- und Ausgang ist ebenfalls dabei. Interessant ist der Anschluss für USB OTG: Hierüber lassen sich zwei Audiokanäle über USB senden und Empfangen, praktisch für Tablets und Smartphones. Als Ausgänge stehen zwei Klinkenausgänge für Monitoring sowie gleich zwei individuell regelbare Kopfhörerausgänge bereit.
Die internen Wandler arbeiten mit bis zu 24 Bit und 192 kHz Auflösung, die eingebaute Macro-MMC Clock und eine Entkoppelung der AD/DA-Wandler sollen der Aufnahme- und Wiedergabequalität dienen. Black Lion Audio Revolution 6×6 wurde auch für den Einsatz als Standalone-DAC, Kopfhörerverstärker oder Masterclock entwickelt, an der Vorderseite lässt sich dieser Modus ganz bequem aktvieren. Revolution 6×6 bei Thomann kaufen*. Ein perfekter Kandidat für unsere Liste Audiointerfaces bis 1000 Euro.
Bitwig Connect 4/12: Kompaktes Audiointerface nicht nur für Bitwig Studio
Das Bitwig Connect 4/12 ist ein USB-C-Audiointerface mit vier Eingängen und zwölf Ausgängen, das sich sowohl an klassische Studioanwender als auch an Hybrid-Setups mit modularer Hardware richtet.
Auf der Eingangsseite steht eine Combo-Buchse (XLR/Klinke) für Mikrofon- und Line-Signale bereit, inklusive zuschaltbarer Phantomspeisung. Ergänzt wird sie durch einen 6,35-mm-Klinkeneingang, der sowohl Line- als auch Hi-Z-Signale verarbeiten kann. Zusätzlich bietet das Interface zwei DC-gekoppelte 3,5-mm-Eingänge, die sich auch für CV-Steuersignale eignen.
Ausgangsseitig stehen sechs 6,35-mm-Klinkenausgänge sowie vier DC-gekoppelte 3,5-mm-Ausgänge zur Verfügung, die ebenfalls CV-Signale senden können. Ein separater Kopfhörerausgang ergänzt die Ausstattung. MIDI ist über TRS-MIDI In/Out integriert.
Das Interface unterstützt Aufnahmen mit bis zu 192 kHz und bietet für Windows eigene ASIO-Treiber. Zur Bedienung stehen ein großes, berührungsempfindliches 360-Grad-Drehrad mit LED-Kranz, RGB-LEDs zur Pegelanzeige sowie dedizierte Buttons zur DAW-Steuerung bereit. Dieses Audiointerface bietet eine spezielle Integration für Bitwig Studio und ist deshalb besonders für Fans der DAW interessant, speziell wenn diese gerne mit Synthesizern arbeiten. Bitwig Connect bei Thomann kaufen*.
EVO 16 stellt Pegel auf Wunsch von alleine ein
Hinter dem EVO 16 steckt der Hersteller Audient und bringt damit eines der besten USB-Audiointerfaces für Leute, die viele Eingänge und einfache Bedienung für einen niedrigen Preis suchen. Insgesamt gibt es acht Eingänge, die alle als Combo-Buchsen ausgelegt sind. Zwei davon sitzen an der Frontseite und eignen sich neben Mikrofon- und Line-Signale auch für Instrumenten-Signale.
Acht Ausgänge gibt es im Klinkenformat auf der Rückseite. Gleich zwei ADAT-Anschlüsse ermöglichen zudem die Erweiterung der Ein- und Ausgänge, ein Wordclock-Ausgang ist ebenfalls integriert. Auf MIDI musst du beim EVO 16 allerdings verzichten.
Zwei individuell regelbare Kopfhöreranschlüsse runden das flache Interface ab, das sich über optional erhältliche Rack-Ohren auch in ein 19 Zoll Rack einbauen lassen kann. Die Preamps bieten bis zu 58 dB Gain, aufgenommen wird mit 24 Bit und bis zu 96 kHz. Die Mikrofonvorverstärker bieten das sogenannte Smartgain, dabei steuert sich das Interface bei anliegenden Signalen selbst aus.
Das spart in einigen Situationen wie der Aufnahme von Drums enorm viel Zeit. EVO 16 setzt auf eine zentrale One-Knob-Steuerung, zusätzlich gibt es eine frei belegbare Funktionstaste. Wenn du viele Ein- und Ausgänge brauchst – hier bekommst du diese mit einem guten Sound und einem konkurrenzlosen Preis. EVO 16 bei Thomann kaufen*.
Universal Audio Volt 476P emuliert Vintage-Vorverstärker und einen 1176 Kompressor
Gleich vier Combo-Eingänge für den Anschluss von Mikrofonen, Instrumenten und Line-Quellen bietet das Volt 476P. Dazu kommen vier Line-Ausgänge und ein Monitor-Ausgang – alles in Klinke ausgeführt. Außerdem bietet das Interface zwei getrennte Kopfhörerausgänge. Die integrierten Mikrofonvorverstärker ermöglichen einen Vintage Mic Preamp Mode, dazu kann ein UA 1176 Kompressor emuliert werden.
Trotz der möglichen Emulatoren ist hier keine DSP-Unterstützung für die bekannten UAD-Plugins des Herstellers integriert. Aufnahmen erledigen alle Geräte der Serie mit 24 Bit und bis zu 192 kHz Auflösung. MIDI In/Out ist auch dran, insgesamt kannst du mit diesem Interface bereits eine ganze Menge anstellen.
Das etwas abgespeckte Volt 4 (hier bei Thomann*) verzichtet auf zwei Mikrofoneingänge, einen zweiten Kopfhörerausgang und die 1176-Emulation, kostet allerdings auch 200,- Euro weniger. Volt 476P bei Thomann kaufen*. Das sind wirklich tolle Audiointerfaces bis 1000 Euro.
SSL 12: Soundfärbungen im Stil eines SSL 4000er Pults
Vier Eingänge für XLR/Klinke stehen beim SSL 12 zur Verfügung, jeweils mit einem Mikrofon-Preamp bestückt. Hier gibt es bis zu 62 dB Verstärkung sowie ein zuschaltbares Hochpassfilter. Außerdem erwartet dich hier wie bei den Vorgängermodellen jeweils ein „4K“-Button pro Kanal zum Aktivieren einer Soundfärbung im Stil der SSL 4000er Serie. Dazu gesellen sich an der Vorderseite zwei Eingänge für Instrumentensignale. Auch hier lässt sich über ADAT die Anzahl der Eingänge erhöhen.
Außerdem erwarten dich vier Ausgänge (Klinke) und zwei einzeln regelbare Kopfhörerausgänge, die du aber auch als weitere Mono- oder Stereo-Ausgänge nutzen kannst. Das eingebaute Talkback-Mikrofon ist ein nettes Extra, praktisch sind auch die Ein- und Ausgänge für MIDI. Die Wandler bieten eine Auflösung von 32 Bit und bis zu 192 kHz. Über die kostenlose SSL 360-Grad-Software steuerst und konfigurierst du das Interface. SSL 12 bei Thomann kaufen*.
Antelope Zen Quadro Synergy Core: Viele Features für einen sehr ansprechenden Preis
Neben Universal Audio gibt es mit Antelope Audio nämlich einen weiteren Hersteller, bei dem Onboard-Effekte eine wichtige Rolle spielen. Antelope Zen QuadroSynergy Core verfügt über DSP- und FPGA-Chips für die mit dem Interface laufenden Synergy Core Effekte. 37 Effekte sind hier bereits vorab integriert, viele weitere sind beim Hersteller erhältlich.
Das Interface ist mit vier analogen Eingängen im Combo-Format für XLR und Klinke bestückt. Alle vier eignen sich für Mikrofon- und Line-Signale, die zwei Eingänge an der Vorderseite zudem für Hi-Z-Signale. Die 6-Transistor-Ultra-Linear-Vorverstärker liefern bis zu 75 dB Gain!
Vier Ausgänge stehen neben zwei Kopfhörerausgängen zur Verfügung. Alle analogen Ein- und Ausgänge sind DC-gekoppelt und können so auch CV-Steuerspannungen senden und empfangen. Interessant ist auch Dual-USB-C: Über die zwei USB-Ports unterstützen eine gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe mit zwei Systemen. Auch für digitale Anschlüsse ist mit ADAT und S/PDIF gesorgt. Zen Quadro Synergy Core bei Thomann kaufen*. Absolut passend für unsere Liste der Audiointerfaces bis 1000 Euro.
Apogee Duet 3 ist sehr kompakt und gehört zu den besten Audiointerfaces bis 1000 Euro
Der Name Apogee steht für Qualität – speziell in Bezug auf die Wandler. Mit Duet 3 präsentiert der Hersteller das aktuellste Update dieses kompakten Interfaces. Das ist im Vergleich zu den früheren Versionen noch schlanker geworden, weiterhin muss du hier aber ein Breakout-Kabel für die Anschlüsse verwenden. Daran findest du zwei XLR-Eingänge für Mikrofon- und Line-Signale, zwei Klinkeneingänge für Instrumentensignale und zwei Klinkenausgänge zum Anschluss deiner Monitorlautsprecher.
Am Gerät selbst befindet sich noch ein Kopfhörerausgang im 3,5 mm Klinkenformat. Die Wandler arbeiten mit 24 Bit und 192 kHz Auflösung, ein eingebauter Soft-Limiter soll vor Übersteuerungen bei der Aufnahme schützen. Ansonsten ist das Gerät spartanisch ausgestattet: Kein MIDI und keine digitalen Anschlüsse – darüber musst du dir im Klaren sein.
Über den großen Knopf in der Mitte und die zugehörige Apogee Control 2 Software nimmst du die Bedienung vor. Ein DSP ist in Duet 3 eingebaut und lässt darüber den Symphony ECS Channel Strip laufen, der aber zusätzlich (mit 50 % Rabatt) gekauft werden muss. Wenn du ein sehr gut klingendes Interface mit kompakten Maßen suchst, musst du dir das Duet 3 einmal anschauen. Und wenn eine „Kabelpeitsche“ nicht dein Ding sind, gibt es auch die zusätzlich erhältliche Apogee Duet Dock*. Duet 3 bei Thomann kaufen*.
MOTU UltraLite mk5: Viele Anschlüsse und auch für die Ausgabe von CV-Signalen geeignet
Dieses Interface bietet viele nützliche Features auf kleinem Format. Acht analoge Eingänge gibt es insgesamt, die ersten zwei eignen sich mit der Combo-Buchse ebenso für Mikrofon- und Instrumenten-Signale. Dazu gesellen sich zehn Ausgänge, die sogar DC-gekoppelt sind und sich also auch für die Ausgabe von CV-Signalen eignen. Digitale Ein/Ausgänge stehen zusätzlich über ADAT und S/PDIF bereit. Natürlich gibt es auch einen Kopfhöreranschluss mit unabhängiger Lautstärkeregelung.
Die ESS Sabre32 Wandler lösen mit 24 Bit und bis zu 192 kHz auf. Im UltraLite mk5 steckt zudem ein DSP, der für Dynamikeffekte, einen parametrischen 4-Band-EQ und den Monitor-Mix zuständig ist. Loopback wird ebenfalls unterstützt, das ist für Livestreaming und Podcasting nützlich.
MIDI steht mit einem Ein- und Ausgang ebenso bereit. Somit lässt sich das Interface in viele Setups einbauen. MOTU UltraLite mk5 bietet viel Leistung auf kleinem Raum und für einen angemessenen Preis, damit gehört es zu den besten USB-Audiointerfaces unter 1000 Euro. Und mit einem neu verfügbaren Firmware-Update werden die Funktionen sogar noch erweitert. Wer etwas sparen will und mit abgespeckten Ein- und Ausgängen zurechtkommt, sollte auch mal einen Blick auf MOTU M6* werfen. UltraLite mk5 bei Thomann kaufen*.
Universal Audio Volt 876 USB Recording Studio: Viele Features und Software im Rack-Format
Volt 876 USB Recording Studio bringt die beliebten USB-Interfaces von Universal Audio ins 19-Zoll-Rack. Insgesamt 24 Ein- und 24 Ausgänge sind hier dran, davon sind acht Eingänge analog ausgeführt (XLR/Klinke), zwei davon befinden sich auf der Frontseite und lassen sich neben Mikrofon- und Line-Signalen auch für Hi-Z-Instrumente nutzen. Ausgangsseitig stehen acht analoge Klinkenausgänge sowie zwei separat regelbare Kopfhörerausgänge an der Front bereit.
Die restlichen Ein- und Ausgänge sind digital über ADAT und S/PDIF realisiert, insgesamt lassen sich bis zu drei Volt 876 zu einem 24-kanaligen analogen Aufnahmesystem koppeln oder bestehende Setups – etwa mit Apollo-Interfaces – um zusätzliche Kanäle erweitern. Auch externe ADAT-Preamps können integriert werden. Eine Wordclock-Schnittstelle ergänzt die digitale Sektion.
Die Wandler arbeiten mit 32 Bit und bis zu 192 kHz. Zusätzlich bietet das Interface zuschaltbare Klangoptionen wie einen Vintage-Preamp-Modus im Stil des UA 610 sowie eine 1176-inspirierte Kompression direkt beim Recording. MIDI ist über klassische DIN-Buchsen vorhanden. Der Anschluss erfolgt via USB-C, das Interface ist kompatibel mit macOS, Windows sowie iPad und iPhone. Wie von der Serie gewohnt, gibt es auch hier ein großes Softwarepaket, inklusive hochwertiger Plugins des Herstellers, als zusätzliche Beigabe. Volt 876 USB Recording Studio ist jetzt bei Thomann kaufen*.
Focusrite Clarett+ 8Pre bietet acht Mikrofonvorverstärker
Viele Ein- und Ausgänge bietet dir Focusrite mit Clarett+ 8Pre. Acht Clarett Mikrofonvorverstärker mit Air-Modus liefern den Sound von ISA110 Mic-Preamps und die acht zugehörigen Combo-Eingänge für XLR/Klinke eignen sich für Mikrofon- und Line-Signale. Zwei Inputs eignen sich außerdem für Instrumentensignale (Hi-Z). Zehn analoge Ausgänge bietet das Interface über Klinke, zwei davon sind für Monitoring gedacht.
Digital lässt sich die Anzahl der Ein-/Ausgänge über ADAT und S/PDIF erweitern. Focusrite hat zudem an zwei Kopfhörerausgänge, In/Out für MIDI und Wordclock gedacht. Das alles bringt der Hersteller auf einer Höheneinheit im 19 Zoll Rack-Format unter. Clarett+ 8Pre bei Thomann kaufen*. Seit Jahren ein Geheimtipp der Audiointerfaces bis 1000 Euro.
RME Babyface Pro FS setzt auf ein kompaktes Design und gehört zu den besten USB Audiointerfaces bis 1000 Euro
Babyface Pro FS bietet vier analoge Eingänge: Zwei mit XLR für Mikrofon- und Line-Signale, zwei weitere mit Klinke für Instrumenten- und Line-Signale. Dazu kommen zwei DC-gekoppelte Ausgänge (XLR), die beiden Kopfhörerausgänge lassen sich ebenso zu Line-Outs umfunktionieren. Die optischen Digitalausgänge nutzt du entweder für ADAT oder S/PDIF.
Hochwertige Wandler nehmen mit 24 Bit und bis zu 192 kHz auf, die SteadyClock FS schützt vor digitalen Übertragungsfehlern (Jitter). MIDI In und Out erhältst du über ein zugehöriges Kabel, Babyface Pro FS ist mit den kompakten Maßen nämlich voll auf Mobilität getrimmt. Trotzdem bekommst du über das Interface Zugriff auf wichtige Features.
Über die TotalMix FX Software erstellst du Routings sowie Mixer-Einstellungen inklusive Effekten wie EQ, Reverb und Echo. TotalMix Remote ermöglicht sogar eine Fernsteuerung über das Netzwerk. Und mit DIGICheck erhältst du zusätzlich eine kostenloses Test-, Analyse- und Messungs-Tool. RME wird übrigens seit jeher für sehr stabile Treiber geschätzt. Babyface Pro FS bei Thomann kaufen*.
Heritage Audio i73 One: Das Audiointerface mit eingebautem Preamp im Neve 73er Style
Das Heritage Audio i73 One USB-Interface bietet eine Besonderheit: Hier stecken Class-A Vorverstärker im „73er Stil“ der Heritage Preamps drin – und diese sind von Neve inspiriert! Insgesamt drei Modelle gibt es von der i73-Serie, bei i73 One handelt es sich um das kleinste Modell, der mit einem Preamp in diesem Stil ausgestattet ist. Das reicht für die Aufnahme von Vocals oder einem Instrument wie beispielsweise Gitarre oder Bass.
Zwei Eingänge bietet das Interface, der eine mit einer Kombi aus XLR und Klinke eignet sich für Mikrofon-, Line- und Instrumentensignale, der zweite Eingang ist im Klinkenformat für Line-Signale ausgelegt.
Mit zwei Buttons lässt sich ein PAD (also ein Absenkung des Signals) aktiveren, die Phase lässt sich ebenfalls umdrehen. Dazu kommen Taster für Mono, Mute und DIM. Neben einem Kopfhörerausgang zwei Klinkenausgänge für den Anschluss an Monitore bereit. Über eine Mini-DIN Buchse gibt es sogar Ein- und Ausgang für MIDI.
Die Interfaces der Serie zeichnen sich aber auch durch einen internen DSP aus, damit lassen sich die hauseigenen Plugins des Herstellers nutzen. Die Anzahl der verfügbaren Plugins ist im Augenblick noch überschaubar, soll aber zunehmend erweitert werden. Mehr Infos über die neue Serie findest du in diesem Artikel. i73 One bei Thomann kaufen*.
SSL 18: Mächtiges USB-Audiointerface im 19-Zoll-Format
SSL 18 kommt insgesamt auf satte 26 Eingänge und 28 Ausgänge, wobei neben acht analogen Inputs und zehn analogen Outputs auch umfangreiche digitale Schnittstellen zur Ausstattung zählen. Vorne stehen zwei Combo-Buchsen für Mikrofon-, Line- und Instrumentensignale bereit. Auf der Rückseite befinden sich sechs weitere Combo-Buchsen für Mic- und Line-Signale. Hinzu kommt ein zusätzlicher Eingang für Talkback mit integriertem Listen Mic Compressor (LMC), der sich sogar für Stems nutzen lässt.
Neben zehn symmetrischen Klinkenausgängen, von denen zwei auch als Sends konfiguriert werden können., gibt es zwei dedizierte Return-Eingänge, um externe Hardware einzuschleifen. Digital stehen zwei ADAT-I/Os, S/PDIF sowie ein Wordclock-Ausgang bereit. MIDI ist über 3,5-mm-TRS-Buchsen verfügbar.
Zur Klanggestaltung lassen Hochpassfilter sowie der 4K-Schalter für eine Klangfärbung im Stil der SSL-4000-Serie direkt bei der Aufnahme aktivieren. Ein integriertes Display zeigt die Pegel aller acht analogen Eingänge sowie Statusinformationen an.
Für das Monitoring stehen ein zentraler Lautstärkeregler sowie Taster für CUT, ALT und TALK bereit. Zwei separat regelbare Kopfhörerausgänge bieten zudem drei umschaltbare Impedanz-Modi. Die Steuerung erfolgt optional über die SSL 360° Software, inklusive Funktionen wie Stereo-Loopback mit wählbarer Quelle. Zum Lieferumfang gehört das SSL Production Pack mit einer Reihe von Plugins. SSL 18 bei Thomann kaufen*, mit SSL ALPHA* gibt es eine perfekt abgestimmte Erweiterung.
Arturia AudioFuse Studio: Viele Eingänge und vielseitig
AudioFuse Studio setzt auf viele schöne Features, die das Leben im Studio einfacher machen. Du bekommst hiermit vier Mic-/Line-Eingänge über XLR/Klinke Combo, vier weitere Line-Eingänge über Klinke (6,35 mm), Inserts für die ersten vier Eingänge und einen Phono-Eingang über Cinch. Dazu gibt’s vier Line- und zwei Aux-Ausgänge.
Die ersten vier Eingänge kannst du auch für Instrumente wie Gitarren benutzen. Zwei optische Ein-/Ausgänge dienen für ADAT und S/PDIF. Über Cinch bietet das Interface zusätzlich In/Out für S/PDIF oder Wordclock. Einen 3-fachen USB-Hub findest du ebenfalls und MIDI In/Out stecken hier auch drin (allerdings nur über TRS-Klinke). Zwei Kopfhöreranschlüsse (6,35 mm und 3,5 mm Klinke) runden die üppigen Features ab. Moment – Bluetooth ist auch noch eingebaut!
Mit den ganzen Anschlüssen bist du für eine Vielzahl von Aufgaben gewappnet. Die Wandler arbeiten mit einer Auflösung von 24 Bit und bis zu 192 kHz. Features wie der integrierte Monitorcontroller runden die übersichtliche Bedienung ab. Insgesamt ist AudioFuse Studio ein sehr vielseitiges Werkzeug, das kaum Wünsche offen lässt und deshalb zu den besten Audiointerfaces bis 1000 Euro gezählt werden darf. AudioFuse Studio bei Thomann kaufen*.
Universal Audio Apollo Twin X USB: Apollo für Windows-User
Wenn es um die besten Audiointerfaces bis 1000 Euro mit USB-Anschluss geht, darf auch der Name Apollo nicht fehlen. Die Reihe ist eigentlich für Thunderbolt-Interfaces bekannt, die speziell für Apple Macs gedacht ist – und jetzt sogar in der 2. Generation. Mit diesem USB-Modell bietet Universal Audio etwas für Windows-User an.
Zwei XLR/Klinke Combo-Eingänge für Mikrofon- und Line-Signale sitzen auf der Rückseite dieses Desktop-Interfaces. An der Vorderseite gesellt sich ein Instrumenten-Eingang im Klinkenformat dazu. Vier Line-Ausgänge stecken in der Rückseite, digital lassen sich die Eingänge über S/PDIF oder ADAT erweitern. Und klar, einen Kopfhöreranschluss bekommst du hiermit natürlich auch.
Die Wandler ermöglichen Aufnahmen mit bis zu 24 Bit und 192 kHz Auflösung. Der UAD-2 DUO Prozessor dient der Berechnung von UAD Plugins (auch während der Aufnahme), die ihr in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Plugin Bundles erwerben könnt.
Cool ist auch die Unison Mic Preamp Modeling Technologie, mit der du sogar während der Aufnahme bereits den Sound färben kannst – beispielsweise mit einem virtuellen Neve 1073 Preamp. Wer Windows nutzt und ein Apollo-Interface haben will, liegt hiermit richtig. Apollo Twin X USB Heritage bei Thomann kaufen*.
FAQ Audiointerface
Was ist ein Audiointerface?
Ein Audiointerface ist eine externe Hardware (früher auch gerne als „Soundkarte“ bezeichnet), die mit Ein- und Ausgängen für das Aufnehmen und Wiedergeben von Audio konzipiert ist. Hier werden in der Regel Mikrofone, Instrumente, Klangerzeuger und ebenso Monitorlautsprecher, Kopfhörer und manchmal auch Gear wie Mischpulte oder Effektgeräte angeschlossen.
Neben analogen Anschlüssen verfügen viele Interfaces auch über digitale Ein- und Ausgänge wie beispielsweise ADAT oder S/PDIF.
Ein Audiointerface ist die Schnittstelle zwischen Rechner, dem Studio-Equipment und der Software zum Aufnehmen und Editieren (meistens eine DAW).
Wie wird ein Audiointerface an den Rechner angeschlossen?
Die meisten Audiointerfaces werden über USB oder Thunderbolt mit dem Computer verbunden. Während für eine lange Zeit auch Firewire genutzt wird, gilt dieser Anschluss heute als veraltet. Die gängigen Anschlüsse sind heute USB-C oder Thunderbolt.
Braucht ein Audiointerface spezielle Treiber?
Die heutige gängigen Audiointerfaces funktionieren häufig „Class Compilant“ und erfordern keine zusätzlichen Treiber. Es ist aber durchaus auch möglich, dass spezielle Treiber installiert werden müssen, dafür wird bei Windows häufig der ASIO genannte Treiber (steht für „Audio Stream In/Out“) genutzt. Unter Linux ist es manchmal etwas komplizierter, hier solltest du vorab prüfen, ob das Interface mit dem Betriebssystem harmoniert?
Gibt es Interfaces, die nur mit einem bestimmten Betriebssystem funktionieren?
Das ist durchaus möglich. Einige Pro-Audiointerfaces (beispielsweise von Universal Audio) funktionieren nur auf einer bestimmten Plattform (wie macOS), teilweise gibt es dann spezielle Modelle nur für Windows-Rechner. Dazu kommt die Unterstützung für bestimmte Treiber, was mitunter bei Linux vor dem Kauf geprüft werden sollte.
Grundsätzlich funktionieren bis auf wenige Ausnahmen die meisten Interfaces auf macOS- und Windows-Rechnern, die meisten Hersteller und Händler zeigen Infos zu den unterstützen Systemen.
Was ist ein DSP bei einem Audiointerface?
Neben den Wandlern haben einige Audiointerfaces auch sogenannte DSPs eingebaut. Das Wort bedeutet „digitaler Signalprozessor“. Dieser eingebaute Prozessor kümmert sich häufig um die Berechnung von Effekten, um nicht nur den Rechner auszulasten, sondern teils auch, um Effekte direkt bei der Aufnahme nutzbar zu machen.
Eine weitere Aufgabe kann in dem Routing von Signalen innerhalb des Interfaces liegen, um Beispielsweise aus mehreren Eingangssignalen einen Monitor-Mix zu erstellen.
Weitere Infos
- Die besten USB-Audiointerfaces unter 300 Euro
- Mehr über Audiointerfaces
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