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o3 Audio ARP Filter

o3 Audio ARP Filter  ·  Quelle: o3 Audio

Das ARP Filter schlechthin gibt es eigentlich nicht, denn inzwischen weiß jeder – es gab schon allein im Odyssey drei verschiedene Filter-Designs. Aber …

Wenn man an die klassischen Aufnahmen mit einem Odyssey denkt, dann doch nicht zuletzt an die älteren Sachen von DAF. Deren von Conny Plank mitgeprägter Sound basiert sehr stark auf dem Sound des ARP Odyssey und offensichtlich war der, den Plank im Studio hatte, ein Modell mit dem ARP 4075 Filter.

Das ARP 4075 Filter war nicht das erste, das es gab, sondern bereits die spätere Version. Diese Version des ARP Odyssey zeichnet sich besonders durch den analytischen Klang aus, den man ihm nachsagte und der aber auch den Klang sehr prägte. Wieso das nicht einfach in ein Modul bringen und für alle zur Verfügung stellen? Das dachte sich O3 Audio offenbar auch und hat es einfach gemacht. Ein selbstgebauter ARP Odyssey kann auch 2 richtige ADSR-Hüllkurven, audioschnelle LFOs (mehr als einen) haben und was man sich sonst noch wünscht. Also vielleicht selbst zusammenstellen?

Resonanz

Besonders ist hier, dass auch die Resonanz per Steuerspannung erreichbar ist. So kann man beispielsweise die Resonanz herunterregeln und mehr Bassdruck erhalten.

279,- US-Dollar muss man ausgeben, um Eigentümer eines ARP 4075 Filter im Eurorack-Format zu werden. Es gibt jeweils zwei Eingänge und auch zwei Steuereingänge. Die Schaltung wurde natürlich so gelassen, wie sie ist und mit Styroflex-Kondensatoren ausgestattet.

Mehr Information

Dort findet man noch einige weitere Module, die hierzulande eher noch nicht so bekannt sind und einen Blick wert, zum Beispiel einen MIDI-to-Drum-Converter und einiges mehr. Da die Firma in den USA sitzt, sollte man allerdings mit 25,- US-Dollar Porto rechnen. Das Porto und das ARP Filter kosten zusammen gute 262,- Euro. Das ist noch immer nicht all zu teuer.

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