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 ·  Quelle: Ampeg

Jetzt wird es spannend! Nachdem der amerikanische Hersteller Jahre nach der Übernahme durch Yamaha erst kürzlich ein Lebenszeichen in Form neuer Combo-Verstärker von sich gab, überrascht er uns nun mit der komplett digitalen Ampeg SVT Suite. Es ist das erste hauseigene Plug-in und wartet mit klassischen Verstärkern, Effekten und überaus praktischen Zusatzfunktionen für die Bassaufnahmen eurer Produktionen auf.

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Ampeg SVT Suite

Gab’s das nicht schon mal? Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich lediglich um eine Übernahme der Plug-ins von Brainworx, AmpliTube, Universal Audio und Co. Ob einer der genannten Hersteller seinen Code im Spiel hat, vermag ich nicht zu sagen. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich Ampeg für drei völlig eigene Verstärkermodelle entschieden hat, die es so von den anderen Firmen nicht gibt.

So findet ihr neben dem Heritage SVT-CL* auch einen Heritage 50th Anniversary SVT* und SVT-4PRO*. (Die Originale kosten zusammen übrigens aktuell schlappe 7.422,- Euro!) Ein wenig verwundert mich diese Entscheidung. Denn während der CL und die 50th-Edition relativ nah beieinander liegen, fehlt in meinen Augen der Recording-Klassiker schlechthin, der B-15. Trotzdem denke ich, dass euch mit diesem Plug-in erstklassige Tieftonaufnahmen gelingen werden.

Boxen und paralleler DI-Out

Neben den frontseitigen Reglern der Verstärker erhaltet ihr auf der Rückseite Zugriff auf feinste Details, z. B. BIAS (wie heiß oder kalt die Röhren angesteuert werden), dem Ansprechverhalten und sogar dem Grundbrummen. Neben den acht verschiedenen Boxen-Modellen aus eigener Produktion, zu denen auch ein seltener SVT-810 Squareback gehört, dem ein besonderer Klang nachgesagt wird, erhaltet ihr auch die Möglichkeit zur Nutzung eurer liebsten Impulse Responses.

Falls euch eine Box zu wenig ist – kein Problem: Mit dem Dual Cab/Dual IR Mode könnt ihr verschiedene Modelle mitsamt Mikrofonierung aufstellen und sogar die Phase anpassen. Und weil Ampeg um die gängigen Aufnahmetechniken im Studio weiß, hat man auch noch eine röhrenbetriebene DI-Box integriert. Sehr gut!

Effekte

Neben den drei aktuell tatsächlich als Hardware erhältlichen analogen Effektgeräten Liquifier* (Chorus), Opto Comp* (Compressor), Scrambler* (Drive) befinden sich in der Suite zudem ein Phaser und ein Octaver. Damit habt ihr auf jeden Fall alle gängigen Bass-Effekte versammelt und müsst nicht zu einem weiteren Plug-in greifen. Cool!

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50+ Presets und Noise Gate

Natürlich hat der Hersteller auch an Presets gedacht, die euch einen hervorragenden Start geben. Um auch wirklich den erzielten Klang zu erlangen, hat Ampeg ein Input-Level-Meter spendiert. Damit steuert ihr eure Bässe immer in einen sicheren grünen Bereich, unabhängig vom Output der Tonabnehmer.

Und weil ein guter Jazz Bass wegen der Singlecoils auch 60 Jahre nach seiner Einführung noch immer brummt, hat man dem Plug-in kurzerhand ein Noise-Gate spendiert. Für mich sieht das nach einem äußerst umfangreichen Paket aus, mit dem ihr (fast) alle klassischen Bassklänge abdecken könnt.

Spezifikation und Preis

Die Ampeg SVT Suite läuft als 64-bit AAX, AU, VST3 auf macOS (10.10 oder neuer) und Windows 10. Eine Anleitung findet ihr als PDF auf der Produkt-Website. Wer interessiert ist, kann erstmal 15 Tage kostenlos testen. Der reguläre Preis beträgt 199,99 US-Dollar.

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