von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
AKAI MPC Key 61

AKAI MPC Key 61: Bilder der Verpackung im Netz aufgetaucht  ·  Quelle: Synth Anatomy

ANZEIGE

Gerüchte, dass AKAI mit der MPC Key 61 erstmals eine MPC mit Tastatur herausbringen wird, machen schon länger die Runde. Jetzt geht es Schlag auf Schlag und die Anzeichen verdichten sich, dass die Ankündigung kurz bevorstehen könnte. Neue Fotos, die im Netz aufgetaucht sind, zeigen sogar schon die Verpackung. Damit gibt es nun wohl keinen Zweifel mehr: Die AKAI MPC Key 61 kommt und das womöglich schon bald!

ANZEIGE
ANZEIGE

Update 13.06.2022

Wer in den letzten Monaten in den einschlägigen Foren und auf Instagram unterwegs war, konnte sich bereits ein ziemlich genaues Bild davon machen, wie die AKAI MPC Key 61 aussehen wird. Eigentlich ist die Katze also schon seit einiger Zeit aus dem Sack. Aber der Hersteller macht nach wie vor ein Geheimnis aus der MPC mit Tastatur – wie lange noch? Nachdem die MPC Key 61 weder auf der Superbooth, noch auf der NAMM offiziell zu sehen war, sind jetzt erneut Bilder im Netz aufgetaucht – diesmal von der Verpackung. Damit dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis AKAI die MPC Key 61 offiziell vorstellt. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!

AKAI MPC Key 61

Karton der AKAI MPC Key 61

AKAI Pro MPC Key 61 (ursprünglicher Artikel vom 04.April 2022)

Vielleicht erinnern sich einige von euch daran, dass wir bereits im Februar über eine AKAI Force Keyboard-Workstation diskutierten, die lustigerweise ebenfalls in einem Firmware-Update entdeckt wurde. Eifrige Mitglieder der Facebook-Gruppe Mpc live X and Force hacking modding custom spürten nun erneut ein Rendering in der neusten Firmware auf.

Und genau dieses Bild gibt nun Anlass zu neuen Spekulationen. Hat AKAI Pro den bisherigen Namen aufgegeben und die Hardware mit ein paar Änderungen in MPC Key 61 umbenannt? Vielleicht hat sich herausgestellt, dass der Name Force nicht so viel Zugkraft besitzt wie die berühmte Marke MPC. Eine weitere Möglichkeit: Beide Modelle erscheinen früher oder später.

Leak: Hinweis auf AKAI Pro MPC Key 61 in Firmware-Update entdeckt

Leak: Hinweis auf AKAI Pro MPC Key 61 in Firmware-Update entdeckt

Die erste MPC mit Keyboard?

Bleiben wir bei dem neuen Leak. In Bezug auf die Features müssen wir uns ganz auf das Bild verlassen – vom Hersteller gibt es selbstverständlich keinerlei Infos. Und da sehen wir, dass wir (genau wie es der Name sagt) ein Keyboard mit 61 Tasten sowie einem Pitch- und Mod-Wheel bekommen. Dazu gesellen sich die üblichen 16 Drum-Pads, die wie gewohnt in einer 4×4-Matrix angeordnet sind.

Als weitere Kontrollen scheinen zumindest vier Drehregler dabei zu sein – ein bisschen mager, oder nicht? Ein zusätzlicher und etwas größerer Drehknopf dient mit Sicherheit der Navigation und Eingabe von Parametern. Interessant sind auch die rechts daneben platzierten Transport-Buttons.

AKAI Pro MPC Key 61

AKAI Pro MPC Key 61

Was gibt es sonst zu sehen?

In der Mitte sehen wir jedenfalls ein relativ großes Display, für die Bedienung gibt es jede Menge Funktionstasten, die sich in unterschiedlichen Sektionen auf dem Gerät verteilen. Wie es aussieht, gibt es ein mit LEDs beleuchteten Touch-Strip neben den Pads. Das lässt sich bestimmt für verschiedene Zwecke belegen.

An der Oberseite entdecken wir die Hinweise auf diverse Ein- und Ausgänge. Leider sehen wir da keine Details. Neben Anschlüssen für MIDI und USB könnten aber auch Ausgänge für CV dabei sein, auch die neueren MPC-Modelle setzen darauf. Und logisch, Audioausgänge sind mit Sicherheit auch dabei, Sampling ist bestimmt ebenfalls vorgesehen.

Alles nur ein Traum?

Tja, leider wissen wir nichts Konkretes. Es kann nämlich gut sein, dass uns AKAI einfach nur an der Nase herumführt und uns auf falsche Fährten lockt. Vielleicht will der Hersteller auch nur sehen, wie das Feedback der Community aussieht.

Ich persönlich kann definitiv auf ein integriertes Keyboard verzichten. Mit USB- und MIDI-Anschluss lassen sich jederzeit kleine oder große Keyboard-Controller verbinden. Die ansonsten sehr kompakte Hardware wird damit nur unnötig zu einem „Klotz“ gemacht und der Preis nach oben getrieben. Mit einer Skalen-Funktion reichen die 16 Pads für ein paar Basslines oder einfache Melodien bereits aus. Aus meiner Sicht geht so ein Design etwas an der Zielgruppe vorbei.

Was meint ihr? Gefällt euch das Konzept? Würdet ihr eine MPC Key 61 kaufen?

Weitere Infos

ANZEIGE
ANZEIGE

13 Antworten zu “Leak: Neue Bilder aufgetaucht – die AKAI MPC Key 61 kommt wohl tatsächlich”

  1. Marc sagt:

    Warum nicht noch ein fünfter Mitspieler in der Riege der Workstation-Hersteller, neben Korg, Kurzweil, Roland und Yamaha? Idee und Konzept einer MPC KEY sind toll, wenn man darauf steht, mit sowenig Equipment wie möglich ganze Tracks/Beats/Songs zu produzieren, und das mit MPC-typischem Workflow. Sollte das Teil auch irgendwann Realität werden, dann sehe ich eine große User Base für dieses Produkt.

  2. Frank White sagt:

    Super Toll. Hoffe es wird wie der EPS oder ASR 10 sein. Oder mal ein Neues Sampling Keyboard nach langem.

    • Bernie sagt:

      Das wäre es! Ein Sampling-Keyboard, seit langem mal wieder für unendliche Sessions und Soundmaterial. Wenn auch CC-USB für Audio/Midi unterstützt wird ist das eine Bombe. HDMI wäre noch cool für den UHD-Schirm zur Übersicht.

  3. T sagt:

    Schönes Konzept.
    In der Hoffnung dass ein AKAI Agent mitliest, bitte dieselbe Ausstattung an Q-Link Encodern wie die MPC X, dann würde ich die Maschine definit kaufen!

    • Martin sagt:

      da gebe ich dir Recht! müsste Hardware und CPU technisch noch bissel mehr Bums haben! und die Pads etwas softer.. aber so : Deiner Meinung. Grüße an Hand der neuen MPC Studio 2 sieht man ja das neue Layout;-)

  4. Erich sagt:

    Toole Idee, auch wenn sie nicht neu ist. Die Akai MPC5000 war die kleine Schwester vom Alesis Fusion 8. Habe selber eine Akai MPC2500 bei der ich meist ein normales Keyboard für die Midi-Spuren angeschlossen hatte. Dank der neuen integrierten Synthesizer-Plugins passt das total gut. Vermutlich wird in Berlin auch an einer „Maschine Keys“ gebastelt, Native Instruments könnte sicher auch viele Plugins liefern. Das wäre ein interessanter Wettstreit.

  5. dave the butcher sagt:

    Vielleicht ist 2.10 deshalb noch so extrem buggy ( musste auf 2.9.1 downgraden um weiterarbeiten zu können) weil das keyboard schon mitprogrammiert ist? Ich finds eine gute Idee. Nur mit qlink reglern 4×4 und einzeldisplays wie bei der x bitte

  6. Vipler sagt:

    Akai hat über die InMusic Website im Frühjahr nach Hardware Testern gesucht. Vor einem Monat startete ein geschlossene Beta Programm für VIP 4.

    Würde Sinn machen, dass ein Controller für beide Softwares kommt

  7. Jost Ziegner sagt:

    Als Keyboarder würde ich mich über die Integration von MPC Live in ein komplettes Keyboard sehr freuen und wäre auch direkt Kunde. Eine ideale Kombination. Genau das hatte mir immer gefehlt

  8. Andi Macht sagt:

    Also ich fände das Gerät sehr interessant. Am Ende sogar platzsparender als eine Midi Keyboard plus bsp. MPC One.
    All in one finde ich immer geil.

    Freuen würde ich mich über eine im Retro Design und über einen aufstellbaren Screen, der Nacken wird es danke. ;)

  9. stephan sagt:

    BITTE BITTE BITTE auch eine Version mit weniger Tasten!!! 🙏🏻

    All in one ist großartig und genau was ich für live suche!

  10. Erich sagt:

    ja, MPC5000 und Alesis Fusion waren sehr verwandt. Ich würde Akai aber vorschlagen auf ein paar Tasten zu verzichten und statt dessen noch einen DJ-Turntable einzubauen, so wie beim alten Roland DJ-70 und der Preis muss stimmen. Mit einem Turntable hätte man viele Freunde unter den Hiphop-DJs und würde einen neuen Akzent einbringen. Somit würde sich das MPC-Keyboard deutlich von einer MPC mit einem MIDI-Keyboard unterscheiden.

  11. Martin sagt:

    Die Idee ist gut! wird sichtbar eine Force mit Tasten.. Wenn jetzt die Hardware Parameter RAM etc, passen dann kann es was werden? als Fantom Konkurrenz sehe es leider nicht! Was kommt dann wohl von Native? wird spannend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.