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Leak: Hinweis auf AKAI Pro MPC Key 61 in Firmware-Update entdeckt

Leak: Hinweis auf AKAI Pro MPC Key 61 in Firmware-Update entdeckt  ·  Quelle: Mpc live X and Force hacking modding custom / Facebook

Eine neue Firmware bringt nicht immer nur neue Features und Verbesserungen, sondern auch manche Hinweise auf noch nicht veröffentlichte Produkte. Aktuell passiert das mal wieder bei AKAI Professional. Erst vor ein paar Tagen veröffentlichte der Hersteller die neue MPC 2.10 Firmware (wir berichteten) und jetzt haben ein paar findige Hacker den Hinweis auf eine neue Hardware entdeckt. Kommt demnächst etwa eine MPC Key 61, oder führt uns der Hersteller einfach nur an der Nase herum? Wir gehen auf Spurensuche.

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AKAI Pro MPC Key 61

Vielleicht erinnern sich einige von euch daran, dass wir bereits im Februar über eine AKAI Force Keyboard-Workstation diskutierten, die lustigerweise ebenfalls in einem Firmware-Update entdeckt wurde. Eifrige Mitglieder der Facebook-Gruppe Mpc live X and Force hacking modding custom spürten nun erneut ein Rendering in der neusten Firmware auf.

Und genau dieses Bild gibt nun Anlass zu neuen Spekulationen. Hat AKAI Pro den bisherigen Namen aufgegeben und die Hardware mit ein paar Änderungen in MPC Key 61 umbenannt? Vielleicht hat sich herausgestellt, dass der Name Force nicht so viel Zugkraft besitzt, wie die berühmte Marke MPC. Eine weitere Möglichkeit: Beide Modelle erscheinen früher oder später.

Die erste MPC mit Keyboard?

Bleiben wir bei dem neuen Leak. In Bezug auf die Features müssen wir uns ganz auf das Bild verlassen – vom Hersteller gibt es selbstverständlich keinerlei Infos. Und da sehen wir, dass wir (genau wie es der Name sagt) ein Keyboard mit 61 Tasten sowie einem Pitch- und Mod-Wheel bekommen. Dazu gesellen sich die üblichen 16 Drum-Pads, die wie gewohnt in einer 4×4-Matrix angeordnet sind.

Als weitere Kontrollen scheinen zumindest vier Drehregler dabei zu sein – ein bisschen mager, oder nicht? Ein zusätzlicher und etwas größerer Drehknopf dient mit Sicherheit der Navigation und Eingabe von Parametern. Interessant sind auch die rechts daneben platzierten Transport-Buttons.

AKAI Pro MPC Key 61

AKAI Pro MPC Key 61

Was gibt es sonst zu sehen?

In der Mitte sehen wir jedenfalls ein relativ großes Display, für die Bedienung gibt es jede Menge Funktionstasten, die sich in unterschiedlichen Sektionen auf dem Gerät verteilen. Wie es aussieht, gibt es ein mit LEDs beleuchtetes Touch-Strip neben den Pads. Das lässt sich bestimmt für verschiedene Zwecke belegen.

An der Oberseite entdecken wir die Hinweise auf diverse Ein- und Ausgänge. Leider sehen wir da keine Details. Neben Anschlüssen für MIDI und USB könnten aber auch Ausgänge für CV dabei sein, auch die neueren MPC-Modelle setzen darauf. Und logisch, Audio-Ausgänge sind mit Sicherheit auch dabei, Sampling ist bestimmt ebenfalls vorgesehen.

Alles nur ein Traum?

Tja, leider wissen wir nichts Konkretes. Es kann nämlich gut sein, dass uns AKAI einfach nur an der Nase herumführt und uns auf falsche Fährten lockt. Vielleicht will der Hersteller auch nur sehen, wie das Feedback der Community aussieht.

Ich persönlich kann definitiv auf ein integriertes Keyboard verzichten. Mit USB- und MIDI-Anschluss lassen sich jederzeit kleine oder große Keyboard-Controller verbinden. Die ansonsten sehr kompakte Hardware wird damit nur unnötig zu einem „Klotz“ gemacht und der Preis nach oben getrieben. Mit einer Skalen-Funktion reichen die 16 Pads für ein paar Basslines oder einfache Melodien bereits aus. Aus meiner Sicht geht so ein Design etwas an der Zielgruppe vorbei.

Was meint ihr? Gefällt euch das Konzept? Würdet ihr eine MPC Key 61 kaufen?

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8 Antworten zu “Leak: Hinweis auf AKAI Pro MPC Key 61 in Firmware Update entdeckt”

  1. Marc sagt:

    Warum nicht noch ein fünfter Mitspieler in der Riege der Workstation-Hersteller, neben Korg, Kurzweil, Roland und Yamaha? Idee und Konzept einer MPC KEY sind toll, wenn man darauf steht, mit sowenig Equipment wie möglich ganze Tracks/Beats/Songs zu produzieren, und das mit MPC-typischem Workflow. Sollte das Teil auch irgendwann Realität werden, dann sehe ich eine große User Base für dieses Produkt.

  2. Frank White sagt:

    Super Toll. Hoffe es wird wie der EPS oder ASR 10 sein. Oder mal ein Neues Sampling Keyboard nach langem.

    • Bernie sagt:

      Das wäre es! Ein Sampling-Keyboard, seit langem mal wieder für unendliche Sessions und Soundmaterial. Wenn auch CC-USB für Audio/Midi unterstützt wird ist das eine Bombe. HDMI wäre noch cool für den UHD-Schirm zur Übersicht.

  3. T sagt:

    Schönes Konzept.
    In der Hoffnung dass ein AKAI Agent mitliest, bitte dieselbe Ausstattung an Q-Link Encodern wie die MPC X, dann würde ich die Maschine definit kaufen!

  4. Erich sagt:

    Toole Idee, auch wenn sie nicht neu ist. Die Akai MPC5000 war die kleine Schwester vom Alesis Fusion 8. Habe selber eine Akai MPC2500 bei der ich meist ein normales Keyboard für die Midi-Spuren angeschlossen hatte. Dank der neuen integrierten Synthesizer-Plugins passt das total gut. Vermutlich wird in Berlin auch an einer „Maschine Keys“ gebastelt, Native Instruments könnte sicher auch viele Plugins liefern. Das wäre ein interessanter Wettstreit.

  5. dave the butcher sagt:

    Vielleicht ist 2.10 deshalb noch so extrem buggy ( musste auf 2.9.1 downgraden um weiterarbeiten zu können) weil das keyboard schon mitprogrammiert ist? Ich finds eine gute Idee. Nur mit qlink reglern 4×4 und einzeldisplays wie bei der x bitte

  6. Vipler sagt:

    Akai hat über die InMusic Website im Frühjahr nach Hardware Testern gesucht. Vor einem Monat startete ein geschlossene Beta Programm für VIP 4.

    Würde Sinn machen, dass ein Controller für beide Softwares kommt

  7. Jost Ziegner sagt:

    Als Keyboarder würde ich mich über die Integration von MPC Live in ein komplettes Keyboard sehr freuen und wäre auch direkt Kunde. Eine ideale Kombination. Genau das hatte mir immer gefehlt

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