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AKAI Pro Force 6

AKAI Pro Force 6  ·  Quelle: Synth Anatomy

Arbeitet AKAI Pro an einer Keyboard-Workstation namens Force 6? Berichten zufolge sind in einer Facebook-Gruppe, die sich mit Hacks und Modifikationen der AKAI MPC- und Force-Serien befasst, entsprechende Hinweise aufgetaucht.

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AKAI Pro Force 6

Wie Synth Anatomy berichtet, scheint AKAI Pro an einer Tastaturversion des Force namens Force 6 zu arbeiten. Als Quelle wird „Dave K.“ genannt, ein Mitglied der Facebook-Gruppe „Mpc live X and Force hacking modding custom“. In der Firmware-Version 2.9 für MPC und Force fanden die Hacker ein Bild, das das Layout des möglichen Force-Keyboards zeigt. Das ist schon ein ziemlich eindeutiger Hinweis, dass da etwas in Planung ist oder zumindest einmal war.

Die Zeichnung zeigt ein Keyboard mit Fünf-Oktaven-Tastatur. Links befindet sich eine Matrix aus 5×8 Pads. Auf der rechten Seite sind acht Encoder zu finden. In der Mitte scheint die Force 6 ein großes Display zu besitzen. Weitere Funktionstasten sind über das gesamte Instrument verteilt.

Welche Funktionen die AKAI Pro Force 6 genau bietet, kann man anhand der Zeichnung natürlich noch nicht sagen. Wahrscheinlich handelt es sich aber um eine Synthesizer-, Sampler- und Looper-Workstation wie die herkömmliche Force – nur eben mit integrierter Tastatur.

Das neue Gerät würde somit eine Brücke zwischen Pad-basiertem Beat-Studio und Keyboard-Workstation schlagen. Das wäre interessant für Keyboarder, die an der Arbeitsweise mit MPC und Force Gefallen gefunden haben, aber nicht auf eine Tastatur verzichten möchten. Die verschiedenen Synth-Engines der Force sind absolut auch in einem Keyboard-Kontext interessant. Auch im Live-Einsatz könnte die Kombination Vorteile bieten.

Bisher gibt es zur AKAI Pro Force 6 überhaupt keine offiziellen Informationen des Herstellers. Dass die Firmware diese Grafik enthält, legt aber nahe, dass AKAI Pro zumindest einmal an einem entsprechenden Konzept gearbeitet hat. Ob die Planungen noch aktuell sind und ob das Force-Keyboard tatsächlich kommt, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt aber das Geheimnis des Herstellers.

Was meint ihr: Ist ein Force-Keyboard eine gute Idee und würdet ihr euch die Tastaturversion der Force zulegen?

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12 Antworten zu “AKAI Pro Force 6: Kommt eine AKAI Force Keyboard-Workstation?”

  1. Larifari sagt:

    Das man aufgrund der Firmware auf eine neue Revision schließen kann, ist ja erstmal nichts ungewöhnlich.
    Dabei gehts normalerweise um neue Funktionen, oder gar um die Kompatibilität mit neuen Modellen ( siehe Apple ).
    Ein JPG in der Software zu verstecken, ist aber irgendwie ein ganz anderes Level. Ist sowas jemals vorgekommen? Evtl. geschicktes Marketing ?

  2. Sonja Dammriss sagt:

    Da kommt echtes MPC-Feeling auf…

  3. Eric sagt:

    Habe an meiner Force sowieso ein Midi Keybord angeschloßen . Von daher würde es mit dem gleichen Funktionen wie die Force für mich keinen Sinn machen .

  4. Ein Geprellter sagt:

    Ich empfinde die Akai Force als größte Fehlinvestition, die ich je getätigt habe. Erst fühlte ich mich nach einem viertel Jahr geprellt, als der Preis von 1499€ auf 999€ gesenkt wurde (ich war Erstkäufer, gleich nach dem Release). Dann ewig keine Updates und wenn die dann kamen, voll mit Bugs. Was bis jetzt auch mit dem 3.0.6. Update nicht besser geworden ist. Die angebliche Ableton Implementierung ist ein Witz! Man kann Clips abfeuern und recorden, aber Clips editieren, Fehlanzeige! Auch die Bedienung empfinde ich als quälend. Immer wieder Unklarheiten, wo war nochmal was und Menü Diving.

    Am schlimmsten empfinde ich den Midi Slave Clock Bug, den die bis jetzt nicht in den Griff bekommen haben. Wenn die Akai Force als Slave via Midi Clock extern synchronisiert wird, kann man weder Audio Clips in die Session Ansicht aufnehmen, auch der Looper bricht ab. Sowas geht gar nicht! Es funktioniert dann zwar im Ableton Link Modus, aber wegen zu hoher Recording Latenz seitens der Force, ist der aufgenommene Loop dann auch nicht sync mit z.b. Force internen Loops Von der Drum Maschine etc.

    Und jetzt kommen die womöglich schon mit der Force 6? Die sollten lieber die aktuelle Version in Ordnung bringen! Ich habe se jetzt verkauft, ärger mich und bin Glücklich über den Polyend Tracker, der vieles besser macht.

    Ich kann nur empfehlen, gebt euer Geld wenn ich einen Performance Sampler haben wollt für einen Octatrack aus, der funktioniert wenigstens wie er soll.

    Cheers

    • pendolino sagt:

      Da gebe ich dir recht, ich gehöre ebenfalls zu den Usern die sich die Force gleich beim Start gekauft haben.
      Der Preiszerfall der hat mich jetzt nicht so schockiert, aber die Updatepflege ist wirklich unterirdisch. Ich hatte ja noch Glück und konnte gewisse Funktionen dank der Betasoftware vorab testen, aber ich erinnere mich immer noch an die Präsentation an der NAMM damals, es hies der Arranger folgt mit dem nächsten Update und dann ging einfach ein Jahr nichts mehr… Ich hab meine Force ebenfalls schon verkauft und das wars damit dann auch. InMusic hat leider n relativ schlechten Ruf was die Produktpflege angeht und man sieht es hier leider sehr deutlich.

    • Philipp sagt:

      Moin Moin
      Kann dich absolut verstehen. Habe meine Force auch verkauft. Es sind einfach zu viele nervigen Sachen damit, vieles ist nicht zu Ende gedacht. Mich hat es total genervt das es kein dotted Modus im Arp gibt. Why??? ALs Midi Clock Master ohne Offset pro Device auch nutzlos. Midi Editing mit dem Ding ein totaler Krampf. Das macht jede iPad App besser.
      Die meisten Funktionen sind nicht im Manual beschrieben.
      Nutze wieder Bitwig und habe mir nen Analog Rytm MK2 und nen Analog Four MK2 besorgt. Finde ich einfach viel besser und bei Elektron ist die Bedienung durchdachter und im Manual beschrieben – und zwar alles!!
      Und der Support seitens AKAI ist ne absolute Frechheit. Ich hatte 10 Tickets geöffnet und keine Antwort bekommen. Nach 3 Wochen dann eine automatische Antwort wie man den Support fand xD. Super geile Sache. War für mich das erste und letzte AKAI Gerät.

      • pendolino sagt:

        jep, Sound like it.
        Nun, ich habe aus beruflichen Gründen einen direkten Draht zu den Leuten dort und ich hab zig mal eine Liste mit Thing-to-do an die gesendet. Aber kannste knicken, die haben einfach zu wenig Leute um das Projekt zu betreuen. Die arbeiten 3 Monate für dieses Produkt, dann 3 Monate für Denon, dann 3…klar wird das Produkt dann vernachlässigt. Egal, das Ding ist verkauft und damit Ende der Geschichte. Immerhin drehe ich nicht so durch wie der Typ aus Finnland in der Facebook Gruppe.. ;-)

  5. dave the butcher sagt:

    Schade, die mpc Reihe ist nämlich im Gegenteil extrem gut gepflegt und intuitiv. Eine echte Dawless möglichkeit

    • Alexander Kern sagt:

      Lass dich doch nicht verunsichern…
      Die Force hat zig Updates erfahren, genauso wie die MPC Serie – denn im Kern ist die Force auch eine MPC.
      Das man einfach mal so nach langer Zeit einen Drumsynth als Feature mit draufpackt .. welcher Hersteller macht das?
      Und Email Support kennen die Hersteller heute alle nicht mehr, dafür gibts die eigene Erfahrung und Community.

    • Larifari sagt:

      Es ist doch die gleiche Software, mit dem Unterschied dass es bei der Force noch einen Arranger gibt. Bei der MPC nicht.

  6. Alex sagt:

    … So kann man Dinge unterschiedlich sehen. Ich nutze die Force seit ein paar Wochen, als es Sie zum Preis von 900€ gab habe ich zugeschlagen.
    Direktes User Erlebnis mit 3.0.6 Firmware und ich bin begeistert.
    1TB SSD reingebaut, und schon nutze ich das Ding als erweiterten Push2 mit dem ich mich nie wirklich anfreunden konnte.
    Für Midi Sync nutze ich Ableton Link und habe so weder bei Traktor im Verbund irgendwelche Sync Probleme (Cat7 LAN managed / keine Fritzbox).
    Auch Dante macht bei mir keinerlei LAN Probleme (das nur nebenbei..)
    Was hier mit Recording Latenz gemeint ist? Keine Ahnung. Die Latenz ist ja kein neu erfundenes Problem und dafür gibts genug Hilfsmittel dagegen.
    Ich bin super happy mit meinem aufgebohrten Push (für einen moderaten Aufpreis).. sollte noch Audio Streaming dazu kommen wäre es ein Wundergerät im kompakten Maß – denn die 2GB RAM wäre der wirklich einzige wirkliche Makel an dem Gerät.
    Leider wird ja immer nur kommentiert um zu flamen oder zu haten, daher meine 5 Cents dazu.
    Für den jetzigen Händler Preis inkl. noch div. Rabatte ist es ein Top Gerät.

  7. Larifari sagt:

    Finde die Force sehr gut. Die Bedienung ist intuitiv. Die Software ist mächtig.Same as MPC, jedoch Besser – weil es einen Arranger Mode gibt. Midi Sync ist bei mir kein Problem…genau so wenig wie punktierte Arpeggios. Das lässt alles mit einem Knopf, ohne Untermenus einstellen. Das war in den ersten 5 Minuten Betrieb offensichtlich. Wer was anderes behauptet hat das Gerät wahrscheinlich nie eingeschaltet. Der Vergleich mit Elektron ist keiner, dafür ist die Force und die Software viel zu selbsterklärend. Die Input Latenz ist sehr gering, gedoppeltes fängt teilweise an zu flangen.

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