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Die Katze ist aus dem Sack: Ein US-Händler hat die beiden MPCs von Akai Professional bestätigt und die Produktseiten online genommen. MPC X und MPC Live wurden im Vorfeld schon geleakt und sind beide somit keine echte Überraschung mehr. Aber die Features sind nun bekannt, beide Modelle unterscheiden sich durch die Bedienelemente und Anschlüsse, unterstützen aber prinzipiell die gleichen Sachen durch die gleiche Software.

Update: Mittlerweile sind beide MPCs online, von den Features ist nichts relevantes, neues dazugekommen.

MPC X

Ahh, da ist sie in voller Pracht und nicht mehr nur als Leak-Bild. Die neue standalone MPC mit Sampler und Sequencer von Akai. Herzstück ist der 10,1“ Touchbildschirm in der Mitte, dazu die 16 berührungsempfindlichen PADs und 16 Endlosregler, jeder mit einem eigenen OLED-Display.

Wirklich cool sind die acht CV/Gate Ausgänge, vier MIDI Aus- und zwei Eingänge (jeweils als 5 Pol), zwei USB-Eingänge, acht reguläre Line-Ausgänge und vier Eingänge, zwei davon als XLR/Klinke, zwei als Klinke/Cinch (umschaltbar auf Phono).

Über die MPC 2.0 Software soll man nun auch wie in Ableton Live oder Bitwig Studio die Loops bzw. Phrasen zum nächsten Takt quantisiert abfeuern können, in Live heißt das Clip Launcher. Ein immenser Zugewinn, wenn man bedenkt, dass es das so noch nicht gab. Mit der neuen Software sollen acht Audiotracks standalone verfügbar sein, am PC sind es 128 Spuren. Der Time Streching Algorithmus soll auch ein Update erfahren haben.

Der Preis liegt mit 2199 USD (ohne Steuer) im moderaten Bereich. Vergleicht man die Funktionalität mit einem PC-Setup, kommt man mit der MPC X auf jeden Fall günstiger. Und wenn die Software stabil ist, dann könnte das Ding sicher bei vielen zum Einsatz kommen. Update: Ein Vögelchen hat mir einen Straßenpreis von 1799 Euro inkl. Steuer gezwitschert.

Sobald eine Produktseite bei Akai Professional öffentlich ist, verlinken wir die natürlich und tragen etwaige Features hier nach. Da ist aktuell weder von den MPCs, noch von der Software 2.0 etwas zu sehen. Also bei Interesse noch mal später reinschauen.

Update: Die Produktseite und das Video (ganz unten verlinkt) sind da.

MPC Live

Auch das kleine Live Modell wurde schon vorab geleakt. Damals noch mit Bildern aus einer Kamera der 1990er, jetzt auch hochauflösend. MPC Live ist vom Aufbau fast ein MPC Touch, ist aber wie die MPC X auch standalone einsetzbar. Es verfügt über einen 7“ Touchbildschirm und 16 berührungsempfindliche PADs. Intern sind 16 GB Speicher für Loops verbaut und sind zusätzlich über SD-Karte und interne Festplatte (!) erweiterbar. Es lässt sich neben Netzteil auch mit Batterien/Akkus betreiben.

Update: Es scheint, als sei der Akku (LiOn) fest verbaut.

An der Rückseite befinden sich je zwei MIDI Ein- und Ausgänge, drei USB-Anschlüsse, Stereo-Eingang als Klinke und RCA mit Phono-Umschalter und insgesamt 6 Master-Ausgängen. Es läuft auch die MPC 2.0 Software darauf.

Der Preis für die MPC Live liegt bei 1199 USD (+ Steuer). Gerade der Batteriebetrieb könnte für viele interessant werden. Update: Ein Vögelchen hat mir einen Straßenpreis von 999 Euro inkl. Steuer gezwitschert.

Sobald eine Produktseite bei Akai Professional öffentlich ist, verlinken wir diese natürlich und tragen etwaige Features hier nach. Also bei Interesse noch mal später reinschauen.

Update: Endlich gibt’s hier eine Produktseite bei Akai. Und ein Video.

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