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Akai Professional APC Live

Akai Professional APC Live  ·  Quelle: sequencer.de

Akai Professional veröffentlicht allem Anschein nach in (naher) Zukunft ein neues Modell aus der APC-Reihe. Der Controller wird „APC Live“ heißen und ist mit allerhand tollen Aus- und Eingängen bestückt.

Akai Professional APC Live

In einem Forum sind überraschend Bilder von der bisher unveröffentlichten APC Live aufgetaucht. Darauf sehen wir einen neuen Controller, der unter anderem mit einem berührungsempfindlichen Display und einer Matrix aus beleuchteten Buttons ausgestattet ist. Dazu gibt es über der Matrix acht Potis und daneben diverse Knöpfe für die Bedienung und Menüführung. Weitere Buttons, wie zum Beispiel ein Cursor, befinden sich direkt neben dem Display an der Oberseite. Die Form des Gehäuses ist fast quadratisch.

Die Rückseite ist besonders interessant. Neben einem Eingang in Form einer XLR/Klinke-Kombibuchse inklusive 48 Volt Phantomspeisung, Regler für Eingangslautstärke sowie Wahlschalter für das Eingangssignal gibt es hier gleich vier Ausgänge im 6,3 mm Klinkenformat. Sieht also so aus, als steckt hier direkt ein Audiointerface drin! MIDI gibt es in der mittlerweile fast schon gewohnten Form als kleine Klinke (In, Out und Thru). Besonders spannend sind aber vier Ausgänge für CV/Gate-Signale. Einer einfachen Verbindung mit dem Eurorack steht also nichts im Wege!

Und noch mehr

Weitere Highlights sind drei USB-Anschlüsse. Einmal natürlich für die „Connection“ mit dem Rechner und dann zwei USB-Typ-B für den Anschluss weiterer Gerätschaften oder vielleicht sogar USB-Medien? Außerdem gibt es einen Slot für SD-Karten. Was hat es damit auf sich? Einen Kopfhöreranschluss gibt es übrigens auch – die neue APC Live könnte ein guter Allrounder für die Performance mit (oder ohne) Ableton Live werden. Aber das ist noch nicht alles: Auch an einen Link-Anschluss für Ethernet-Verbindungen wurde hier gedacht. Denkbar ist hier der Sync mit diversem DJ-Gear oder auch Licht und Visuals.

Update:

Laut dem online aufgetauchten und kurz darauf wieder verschwundenen Manual ist ebenfalls ein frei belegbarer Crossfader integriert. Anscheinend läuft die APC Live auch stand-alone und kann Audioclips und Sequenzen mit zugehörigen Samples sowohl laden als auch abspielen. In leere Clips kann aufgenommen werden. Ein integrierter Step-Sequenzer spielt ebenfalls Drumsounds ab. Sogar Plug-in-Tracks sind laut Anleitung vorgesehen. Das klingt schon fast unglaublich. Viele Apps unterstützen heute bereits den Export zu Ableton Live — wer weiß, vielleicht ist das hier mit Einschränkungen sogar auch andersrum möglich. Über die USB-Anschlüsse greift die APC Live tatsächlich direkt auf Daten wie Audioclips zu. Über den Ethernet-Link synchronisiert sich die APC Live mit Geräten und Software, die das mittlerweile zum Standard gehörende Ableton-Link-Protokoll verstehen. Die Pads auf der Matrix reagieren auf Velocity. Das hört sich alles so gut an, dass man schon fast misstrauisch wird. Wenn Akai Professional das alles für einen guten Preis auf den Markt bringt, wird die APC Live ein Hit.

 

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