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fss-brunswick

fss-brunswick  ·  Quelle: iss

Brunswick – also quasi Braunschweig – ist ein Selbstbausynthesizer und kann als Bausatz oder fertig auf Platine erworben werden. Eigentlich wurde er mal entwickelt für einen Workshop namens „Bristol Experimental and Expanded Film“ und der Laden, in dem man das anbot war – das „Brunswick“.

Nackt auf Platine aber erweiterbar für zukünftige Weiterentwicklung, so ist er konzipiert. Ein VCO mit Sägezahn und Rechteck inklusive der Möglichkeit der Pulsbreitenmodulation beherrscht das Gerät mit Hilfe 4046 mit Phase Locked Loop und anderer nerdiger Genauigkeit, in welche man eintauchen kann.

Brunswick – viel dran für wenig Geld

So erfährt man, dass das Filter vom Typus Sallen-Key ist und von FETs gesteuert wird und neben Tiefpass auch Hoch- und Bandpass erlaubt. Das VCA packt zu und ist schön dreckig.

Die Hüllkurve ist ein ADS und insgesamt scheint der Synthesizer einige Noises und Krankheit im Guten Sinne zu beherrschen, dass es eine Freude ist. Die Hüllkurve hat mehrere Betriebsmodi. Die werden per Comparator und dem erwähnten Phase Locked Loop hergestellt. Auch ein LFO ist integriert. Er liefert zwei Grundschwingungen, nämlich Dreieck und Rechteck. Das ist dann auch für die PWM gut. Der VCO hat zwei Steuereingänge und die sind daher mit FM bezeichnet. Das steht freilich für die Steuerung der Tonhöhe, nicht für eine FM durch einen weiteren Oszillator, den man allerdings anbauen könnte.

Fertig wären 225 Englische Pfund einzusetzen und ab 19.10. gibt es das DIY Kit für 99 Pfund, was etwa 110,– Euro entspricht.

Infos

Mehr erfährt man auf der Website von Webpage von Brunswick bzw. Future Sound Systems.

Audio

Damit die Katze nicht im Sack gekauft werden muss, gibt es einige Audiodemos

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