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Eastwood Airline SFO TT Pedals Front Summer NAMM 2016

Eastwood baut nun auch Pedale  ·  Quelle: Youtube / Premier Guitar / https://www.youtube.com/watch?v=44FjbSwyBg8

Eastwood Airline SFO Ocatve Fuzz Pedal Front Summer NAMM 2016

Airline SFO  ·  Quelle: Youtube / Premier Guitar / https://www.youtube.com/watch?v=44FjbSwyBg8

Eastwood Airline TT Overdrive Reverb Tremolo Pedal Front Summer NAMM 2016

Airline TT  ·  Quelle: Youtube / Premier Guitar / https://www.youtube.com/watch?v=44FjbSwyBg8

Der Gitarrenhersteller Eastwood wird immer interessanter. Ich hatte die Firma damals kennen gelernt, als sie die Airline ‘59 (die Jack White Gitarre) neu aufgelegt hatten und mittlerweile ist das Sortiment immens gewachsen, auch ein Custom-Shop auf Crowdfunding-Basis ist mittlerweile am Start. Nun hat die Firma erstmals zwei Pedale vorgestellt:

Airline SFO

Hier werden Fuzz und Oktaver vereint. Die Wahl der Effekte und die Lackierung in Rot und Weiß ist mit Sicherheit mehr als ein Zufall, zusammen mit Airline verbindet man damit den charakteristischen Sound von Jack White. Beide Effekte lassen sich separat einschalten.

Der Oktaver wird mit den Reglern Dry, Lower und Upper bedient und arbeitet digital. Ob da ein POG Modell stand? Der Fuzz ist ebenfalls verdächtig Jack White – ein Muff auf IC-Basis. Kennt man vielleicht auch von der Smashing Pumpkins Scheibe Siamese Dream. Ein eher weicher und sehr dichter und komprimierter Muffsound.

Airline TT

Da Pedal soll durch die alten Airline Amps inspiriert sein bzw. dessen eingebaute Effekte. Die Amps wurden damals sehr preiswert von einer Kaufhauskette verkauft und genießen dank einiger großer Künstler (Jimmy Page, Jack White) einen guten Ruf in einschlägigen Kreisen. Wie die originale Jack White Gitarre sind die Amps aus heutiger Sicht eher speziell bis unbrauchbar für die breite Masse der Gitarristen. Dennoch geht Eastwood den Schritt.

In dem Pedal sind Overdrive, Tremolo und Reverb verbaut. Jeder lässt sich separat einschalten und im Serienmodell soll der Reverb von der Schaltung auch an die Spitze der Signalkette schaltbar sein. Der Overdrive wird klassisch mit Level, Drive und Tone geregelt, der Tremolo mit Rate, Depth und Shape (Welle bis Rechteck stufenlos) und der Reverb mit Tone, Mix und Size.

Wie klingen sie?

Ganz ehrlich, ich möchte es nicht am unten verlinkten Messevideo festmachen. Ich weiß, dass Eastwood anständige Sachen bauen kann, hatte im privaten Umfeld aber auch schon weniger gute Sachen über zwei Instrumente vernommen. Diesmal halte ich mich zurück, denn der „Kamerasound“ bzw. der durch das Sprechermikro aufgenommen wurde, ist ziemlich grausam. Hört und urteilt am besten selbst – ich warte lieber auf die Tests der Kollegen. Der SFO ist schon ziemlich interessant auf dem Blatt … wenn der Preis stimmt.

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