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Gut zugänglich an der Front: Der Gainregler und die LED Pegelanzeige  ·  Quelle: Zoom

So sieht es angesteckt aus – stabil wirkt anders.  ·  Quelle: Zoom

Draufsicht. Leider sieht man deutlich, wo das Gehäuse zusammengesteckt wurde.  ·  Quelle: Zoom

So langsam bewegen sich die Mikrofone für Smartphones und Tablets aus der Spielzeug- und Gadget Ecke raus. Die Qualität ist inzwischen so gut, wie man es von portablen Recordern, wie dem Zoom H4n oder Tascam DR-100 MK II gewohnt ist. Und das Praktische daran: Man kann es gleich mit sein Smartphone verbinden und loslegen.

Das Zoom iQ6 ist wie sein Vorgänger iQ5 über den neuen Lightning-Anschluss von Apple mit allen neueren iOS-Devices nutzbar. Neben Stereo-Mikrofonen, die in einer X/Y-Anordnung von 90° oder 120° genutzt werden können, verbaut Zoom eine LED-Pegelanzeige, einen Gain-Regler und einen Kopfhöreranschluss. Ich überlege nun doch ernsthaft, mein DR-100 in Rente zu schicken. Da ohnehin in Kürze ein neues Handy bei mir ansteht, sollte es daher vielleicht gleich ein iPhone werden. Bei Bedarf steckt man das Mikro dann einfach an und kann die Kombination so selbst in der Jackentasche mitnehmen. Ich hoffe nur, dass der Popschutz und die DeadCat (Windschutz) eines H4n passt, dann müsste ich da nicht noch einmal investieren.

Zoom bietet neben der Hardware auch die kostenlose App „HandyRecorder“ an. Diese ist aber anscheinend nur mit hauseigenen Mikros der iQ-Serie kompatibel. Die App bietet die Datenformate PCM und AAC mit 44,1 kHz und 16 Bit. Das reicht für unterwegs locker aus. Zusätzlich gibt es noch die folgenden integrierte Effekte: 6-Band EQ, Reverb, Limiter/Maximizer und erweitertes Panorama für Pseudo-Mastering.

Das Zoom iQ6 wurde gerade erst vorgestellt und ist momentan noch nicht im Handel erhältlich. Wahrscheinlich wird sich der Preis wie beim Vorgänger iQ5 unter der 100,- Euro Marke bewegen. Sobald es im Regal liegt, schiebe ich einen Link hinterher.

Update: Wie versprochen und „damals“ vermutet: 99 Euro im Fachhandel.

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